An den T-Shirts werdet ihr sie erkennen

Fördervereinvertreter mit neuen T-Laufshirts

FAG-Förderverein sponsert neue Lauf-Shirts

Es ist am FAG gute Tradition an den verschieden Laufveranstaltungen in der Umgebung von Vaihingen teilzunehmen. Das erhöht nicht nur die Kondition und Motivation der Schüler und Schülerinnen und trägt zu ihrer Gesundheit bei, sondern die Teilnahme bringt oft auch Einnahmen für die Klassenkassen und die Schule. Die Schülerinnen und Schüler vertreten bei den Läufen das FAG in der Öffentlichkeit und so ist es schön, dass man die FAGler dann an ihren blauen T-Shirts mit Abel-Kopf und dem Schul-Logo gut erkennt. In diesem Jahr - nach der langen wettkampflosen Coronazeit - waren die FAGler besonders motiviert und aktiv: Sie erhielten beim Ensinger Laufcup, dem einzigen Schülerlauf in diesem Schuljahr, den Preis für die größte Teilnehmergruppe. Für so viele Schüler reichten die alten T-Shirts allerdings nicht mehr aus. Durch die Coronazeit haben sich immer weniger Schülerinnen und Schüler ein eigenes T-Shirt gekauft oder sie sind aus ihren eigenen herausgewachsen. Der Förderverein des FAG (auf dem Foto in gelb: Andrea Hunt und Steffen Althaus) war netterweise sofort bereit, der Fachschaft Sport unter die Arme zu greifen.
Auch schon vor diesem Lauf war die Anzahl der T-Shirts knapp, weil es nach den Rennen nicht immer alle Laufshirts zurück in die Schule schaffen. In den letzten neun Jahren waren 60 T-Shirts am Start. Für eine erneute Ergänzung der Shirts hat der Förderverein nun 300 Euro zur Verfügung gestellt. Damit konnte die Fachschaft Sport 16 neue T-Shirts anschaffen. Den Druck auf der Rückseite sponserte die Firma Sämann durch ihre Werbung.

Die schuleigenen T-Shirts haben übrigens Rückennummern. Wer jetzt also ein schlechtes Gewissen hat, weil in seinem Schrank noch ein FAG-Shirt mit einer Nummer liegt, kann dieses heimlich nachts bei der T-Shirt-Klappe am Lehrerzimmer ablegen!

Und fast jeden Tag gibt es ein Viergänge-Menü

Jannis (l.) und Mathieu in der Provence

Jannis Pickert – vierwöchiger Austausch mit Frankreich im Mai

Da wegen der Pandemie kein regulärer Austausch mit Frankreich in Klasse 8 stattfand, hat sich Jannis Pickert aus der Klasse 9a des Friedrich-Abel-Gymnasiums im Oktober 2021 bei dem Austauschprogramm 2x4 Wochen des Kultusministeriums in Baden-Württemberg für Frankreich beworben. Im Januar 2022 bekam er Post von der deutsch-französischen Schülerbegegnungsstätte Breisach. Sie haben einen passenden Austauschschüler für ihn gefunden, der auch 15 Jahre alt ist und gerne Fahrrad fährt. Die Freude war groß und die Eltern haben bald miteinander telefoniert, um die Zeitfenster für den gegenseitigen Austausch zu vereinbaren. Beide sollten jeweils drei Wochen die Schule im anderen Land besuchen und eine Woche Ferien mit der Gastfamilie verbringen.
Jannis‘ Gastbruder Matthieu ist sehr sportlich, fährt in seiner Freizeit Rennrad und spielt Rugby. Seine Eltern heißen François (Ingenieur) und Bénédicte (Logopädin). Sein großer Bruder studiert in Paris und seine große Schwester in Marseille.
Nachdem seine Eltern Jannis in Lyon der Gastfamilie übergeben hatten, ist er mit seiner neuen Familie direkt eine Woche in deren Ferienhaus in der Provence gefahren. Dieses Ferienhaus ist ein bisschen anders als normale Ferienhäuser, da es ein ehemaliges Kühlhaus ist (Glacière). Es ist rund, relativ groß und tief. Während am FAG die Schule schon wieder angefangen hatte, konnte Jannis dort viel wandern, klettern, joggen und auch im Mittelmeer nahe Marseille baden gegangen. Man hatte einen unglaublich schönen Blick über die Berge und konnte die Ruhe in der mediterranen Vegetation genießen. Ab und zu kam ein dreibeiniger Fuchs vorbei, der sehr zutraulich war. Die Kids mussten dort beim Holzmachen mit anpacken, sowie die lange Holperstraße zum Haus pflegen.
Der Nachteil dieser Idylle war, dass man dort sehr schlechten Handy- und Internetempfang hatte und Jannis deshalb kaum Kontakt zu seiner Familie halten konnte.
Nach den Ferien kamen dann die drei Wochen in der französischen Schule. Die erste Woche war sehr ungewohnt und anstrengend, da es relativ große Unterschiede zwischen der Schule in Deutschland und Frankreich gibt. Dort beginnt die Schule erst um 8 Uhr und am Eingangstor wird eine Schulkarte von den „Surveillants“ kontrolliert, bevor die Klasse sich in einer Zweierreihe aufstellt und darauf wartet, vom Lehrer abgeholt zu werden. Außerdem gehen die Stunden dort 55 Minuten lang. Vormittags hat man vier Stunden Unterricht, dann 1,5 Stunden Mittagspause und dann nochmal drei Stunden bis um 17 Uhr. Nur mittwochs endet die Schule um 12 Uhr Schule und nachmittags hat man Zeit für das Hobby.
In den Pausen ist es deutlich lauter als am FAG, weil es nur einen Schulhof gibt, der relativ klein und ummauert ist und alle Klassen so viel näher beieinander sind. Der Lärmpegel machte es Jannis anfangs ziemlich schwer, den Pausengesprächen zu folgen. Überrascht hat ihn, dass man immer noch viele Nazi-Witze über Deutsche macht.
Da die Schule bis 17 Uhr geht, hat man wenig Freizeit. Trotzdem sind Jannis und sein Gastbruder abends oft noch Rennradfahren in Lyon gewesen. Die Wohnung war nur zehn Minuten mit dem Rad von der Innstadt entfernt und sie konnten an den beiden Flüssen Rhône und Saône vorbei auf den Fourvière-Hügel zur Basilique Notre-Dame de Fourvière fahren. Von diesem Wahrzeichen Lyons kann man über die ganze Stadt blicken. Außerdem haben sie abends manchmal mit Freunden oder zu zweit Rugby gespielt. Rugby ist eine sehr beliebte und bedeutende Sportart in Lyon. Da es sehr warm war, waren sie auch oft im Freibad und an einem See in den Bergen.
Da Mathieu für seinen mittleren Abschluss (Brevet) lernen musste, haben seine Eltern auch viel mit Jannis unternommen, wie z. B. Kino, Klavierkonzert, Museum.
Bénédicte hat immer sehr lecker gekocht und es gab eigentlich täglich ein Vier-Gänge-Menü: Salat – Hauptspeise – Dessert – Käse. Besonders gut gefallen hat Jannis der Brauch des „Goûter“ (Nachmittagssnacks nach der Schule), der den Hunger nach der Schule bis zum späten Abendessen gegen 21:30 Uhr füllen sollte.
Anfangs war es für Jannis unglaublich schwierig die Sprache zu verstehen, weil alle sehr undeutlich und schnell gesprochen haben. Irgendwann hat er nur noch gelächelt und genickt und war ziemlich müde von dem vielen Input. Doch nach der ersten Woche in der Provence verstand er schon deutlich mehr innerhalb der Familie. Dabei half mir auch ein kleines Heft, in das er alles Wichtige reingeschrieben habe. Ab der zweiten Woche hatte die Familie ein Sprechtempo gefunden, in dem er sie gut verstehen konnte. Den Lehrern in der Schule zu folgen, erwies sich als deutlich schwieriger. Ab der dritten Woche konnte sich Jannis zunehmend an den Gesprächen beteiligen und seine eigenen Fortschritte wahrnehmen.
Im Rückblick denkt Jannis gerne an seine sehr schöne, abwechslungsreiche Zeit in Lyon. Jeden Tag fallen ihm jetzt Erlebnisse und Begegnungen ein, die ihn dort geprägt haben. Und manchmal kommen einfach französische Sätze in seinen Kopf und er hat Lust Französisch zu sprechen. Er freut sich schon darauf, Mathieu im Oktober sein Zuhause, seine Schule, und Vaihingen zu zeigen.

Ein Abend voll Sehnsucht, Dankbarkeit und Abschied

Chor am Sommerkonzert

Wenn Musik den Menschen durch die Zeit hilft – Sommerkonzert am FAG

Ansicht Links Was mussten wir in den letzten Jahren nicht alles bewältigen? Jetzt ist es wieder Zeit durchzuatmen und Musik zu genießen. Die Musiker des Friedrich-Abel-Gymnasiums hatten dafür bei Probentagen in Weikersheim ein sommerliches Konzert vorbereitet. Schon vor Beginn der Aufführung war die Vorfreude zu spüren: „Wie lange haben wir auf diesen Auftritt gewartet? Endlich wieder Publikum.“ Ihre Sehnsucht hatten die Musiker und Sänger in viele Liebeslieder gepackt.BigBand rechts
OrchesterMit Musik aus den Filmen „Star Wars“ und „Harry Potter“ schickte das Orchester seine Zuhörer zu Beginn gleich in andere Welten. In „City Of Stars“ aus dem Film „La-La-La-Land“ war die Sehnsucht nach einer Liebesgeschichte an diesem Abend zum ersten Mal deutlich zu spüren. Barbara Linn sang - vom Orchester begleitet – „Gabriellas Song“ in dänischer Sprache. Auch ohne deutschen Text ließ Barbara uns den Wunsch nach Aufbruch und Leben spüren. Mit der „Bohemian Rhapsody“ erzählte das Orchester zum Schluss, dass sich nicht alle Lebenswünsche erfüllen, nicht für Freddy Mercury und wahrscheinlich auch nicht für uns.
In den Zwischentexten wurde immer wieder die große Dankbarkeit dafür deutlich, dass die Pandemie Pause macht und uns somit die Möglichkeit gibt, wieder andere Projekte zu verfolgen.
ChorDer Chor bezauberte im zweiten Teil des Konzerts mit „Just The Way You Are“ gleich am Anfang noch einmal mit einem Liebeslied. Aber mit Adeles „Easy On Me“ wurde den Zuhörern klar, dass alle Liebesgeschichten einmal zu Ende gehen: „I had no time to choose what I chose to do“. Waren Adeles Abschiedsworte nicht auch passend für unsere Situation in den letzten zwei Jahren? Und während man noch nachdachte, überwältigte der Chor mit „Someone Like You“ und wechselnden Solostimmen das Publikum. Da waren sie, die Gefühle, die wir so lange zurückgehalten haben. Die Pandemie hat in uns so viele Sehnsüchte geweckt, uns aber auch den Wert von Zuhause und Heimat vor Augen geführt. Deshalb fordert der norwegische Song „Runaway“ von Aurora am Ende auch immer wieder „take me home“.Barbara und Rebecca
Im Lockdown hatte die ehemalige FAG-Schülerin Katharina Linn, jetzt Musikstudentin in Mannheim, für ihr Bachelor-Projekt „Baba Yetu“, ein „Vater Unser“ in Swahili, mit dem FAG-Chor online vorbereitet. Ziel des Projektes war es, interkulturelle Elemente mit einem Schulchor einzuüben: Ferne, Sehnsucht, Rhythmus, Glaube, sanfte Bewegungen der Sängerinnen. Der Chor schaffte es mühelos, uns nach Südafrika mitzunehmen. Wie die Sängerinnen im Fernunterricht geprobt hat, kann man in einem Video der Fachschaft Musik auf der Homepage des FAGs anschauen.
Spätestens jetzt wurde allen Betroffenen deutlich: dies war auch der Abschied der Abiturienten und Abiturientinnen. Die Pandemie hat sie um zwei Jahre dieser wunderbaren Auftritte betrogen. Gehen, Bleiben, Sehnsucht, Erfüllung und immer wieder auch Trennung, das ganze Leben eben.
Da war es gut, dass die Big Band mit großem Orchester auftrat und mit „Can´t Buy Me Love“ die Zuschauer schmissig und laut in die Gegenwart zurückholte. Bei den Jazzstücken „Cantaloup Island“, „Good Times“ und „Cissy Strut“ konnte jeder noch etwas seinen eigenen Gedanken nachhängen und sich selbst wieder zusammensetzen. Ein wunderbares Konzert ging zu Ende. „Happy days are here again“, heißt es in „Good Times“ für alle und für die Abiturienten gibt es in Gabriellas Song die Botschaft: „Jetzt gehört das Leben mir.“

Der besondere Dank geht an die Musiklehrer Regina Bauer, Miriam Sauter und Markus Sauter für diese emotionale Wiederbegegnung mit der Musik.

La France en direct – Frankreich ganz nah

FAG im Elsass

Schüler des FAG besuchen für einen Tag ihre Austauschpartner im Elsass

Es ist nicht weit bis zum collège des châteaux in Châtenois im Elsass, aber durch die Pandemie war es bisher nicht möglich, in die 180 Kilometer entfernte Partnerschule des FAG zu fahren. Aber nun freuten sich 43 Acht- und Siebtklässler umso mehr, zusammen mit ihren Lehrerinnen Petra Neher und Birgit Gellink einen erlebnisreichen Aktionstag im Elsass zu verbringen.

BurgAm Vormittag lernten die Schüler den französischen Schulalltag kennen. Sie nahmen am Unterricht teil und erhielten eine Schulführung, die sie auch ins CDI führte. Ein CDI ist weit mehr als eine Schulbibliothek: Es ist ein Ort der Recherche, des Wissens und der Ruhe, den die deutschen Schüler mit einer spielerischen Rallye erkunden konnten. Die Erlebnisse des Vormittags konnten beim gemeinsamen Mittagessen zusammen mit den Austauschpartnern besprochen werden.Mensa Einig waren sich die deutschen Schüler, dass es in Frankreich strengere Regeln gibt: So hat eine Schülergruppe im Unterricht mitbekommen, dass eine französische Schülerin, die ihr Handy nicht wie vorgeschrieben im Rucksack verstaut hatte, sondern lediglich in der Hosentasche, eine Strafarbeit erhielt. Anders ist auch, dass die Schüler nach der Pause im Schulhof vom Lehrer abgeholt werden und nicht allein ins Schulgebäude dürfen. Während die Handyregelung von den Deutschen einhellig als zu streng gesehen wurde, hat diese Regelung vielen gefallen. „Dann ist nicht so ein Durcheinander in den Gängen“, meinte Laura dazu.
ElsassNach dem Mittagessen – übrigens ganz französisch mit mehreren Gängen, dazu Käse und Baguette – erkundeten die Schüler in gemischten Kleingruppen Châtenois bei einer Fotorallye. Zurück im collège konnten die Schüler ihren Austauschpartner bei einem Partnerinterview noch besser kennenlernen. Beim gemeinsamen Abschluss war klar: Es gibt zwar viele Unterschiede zwischen deutschen und französischen Schulen und zwischen Deutschen und Franzosen, aber noch mehr Gemeinsamkeiten. Die FAGler waren beeindruckt von der Freundlichkeit und Offenheit ihrer Gastgeber und wissen jetzt, dass es zum einen geographisch nicht weit ist bis nach Châtenois und zum anderen auch der Weg in die Herzen ihrer neuen Freunde sehr schnell zu bewältigen war.

 

Wenn man drei Jahre probt

Wenn man drei Jahre probt

Theater-AG kann endlich Kleists Amphitryon vorstellen.

 

Eigentlich ist die Handlung von Kleists Amphitryon an sich ja schon verwirrend: Amphitryon, der König von Theben, ist mit seinem Diener Sosias in einem Lager außerhalb von Theben. Gott Zeus nutzt Amphitryons Abwesenheit, um mit dessen Frau Alkmene eine Nacht zu verbringen. Doch hat er sich vorher in Amphitryon verwandelt, so dass Alkmene von einer verfrühten Heimkehr ihres Mannes ausgeht. Zeus‘ Begleiter Merkur versucht wenig erfolgreich, sich der Frau des Sosias zu nähern. Als nun die beiden wirklich aus dem Lager heimkehren, erzählen die Frauen arglos von der vergangenen Nacht und die Verwirrung beginnt: Hätte nicht die Ehefrau erkennen müssen, dass es sich in der vergangenen Nacht nicht um ihren Mann gehandelt hatte? War es denn ein anderer, der in ihrem Bette lag, und ist der, der nun vor ihr steht, etwa ein Betrüger?Bilder der Aufführung

Nicht anders geht es Sosias mit seiner Frau Chairis. Doch bald wissen auch die Rückkehrer nicht mehr, wer sie wirklich sind.

Drei Jahre hat die Theater- AG an diesem Stück geprobt. Immer wieder mit neuen Corona-Verwirrungen. Anfänglich saß jeder Schauspieler in seinem Zimmer zu Hause, im Lockdown, bei Online-Unterricht. An eine Live-Aufführung war nicht zu denken. Also entstand die Idee zum Film. Erste Szenen hat jeder für sich in seinem Kämmerlein gedreht. Dann endlich die Rückkehr in die Schule, aber nur jeweils innerhalb einer Kohorte und nur draußen!

So wurden Alkmene und Amphitryon zuerst von Schülerinnen aus Klasse 12 dargestellt, in der nächsten Szene wurden sie von Unterstufenschülern gespielt. Da man schon mal mit dem Tauschen angefangen hatte, spielte bald auch noch Alkmene den Amphitryon und umgekehrt. Wie konnte man sich in solch einem Wirrwarr noch zurechtfinden? Doch sehr schnell hatten die Zuschauer verstanden, dass die Schauspieler ihre (beschrifteten!) T-Shirts tauschten. Da waren nun auch Jupiter und Merkur, die beiden Bösewichte, die Tunichtgute, die Verführer. Selbst in den Momenten tiefster innerer Verwirrung der Menschen, blieben die Götter immer gut zu erkennen: Zeus mit einem stilisierten Blitz auf dem Rücken und Merkur mit den berühmten Flügelchen auf der Kappe. Was hatte Zeus da aus reinem Drall nur angestellt? Alle Menschen waren über ihre eigene Identität verwirrt und Amphitryon musste für sich klären, wie er mit dem vermeintlichen Betrug seiner Frau umgehen sollte.

Viele Szenen waren in den letzten drei Jahren gefilmt worden, so manch ein Schauspieler, der schon lange zur Truppe des FAGs gehörte, hat bereits die Schule und Vaihingen nach dem Abitur verlassen. Da war die Wiedersehensfreude groß, als einige im Publikum auftauchten!

Zurzeit hat die Theater-AG nur acht junge Mitglieder. Wie sollte man in den letzten Corona-Jahren auch werben? Sie alle erweiterten den Film mit ihren Live-Auftritten. Aber nicht nur Amphitryon und Alkmene waren verwirrt, auch wir Zuschauer waren – und sind es: durch Corona, durch Fake-News und durch Hetze in den Medien. Wer bin ich? Wer war ich? Wer bin ich, wenn man mir versucht, die Würde zu nehmen? So konnte uns zum Schluss nicht nur Kleist mit seiner feinen Sprache überzeugen, sondern auch die Theater-AG mit ihrer aufwendigen Corona-Produktion und ihrer gelungenen Aktualisierung. Nicht verwirrt blieben in den ganzen drei Jahren Frau Weber und Frau Wolf, die die Truppe an einem roten Faden durch das Labyrinth der Herausforderungen führten.

 

Danke für diesen schönen Abend!

Der mutige Leo Löwenherz kommt im Film

Musicalprobe in der Stadthalle

Der mutige Leo Löwenherz kommt im Film

Musical-Proben der 5. Klassen

Alle FAG-Schülerinnen und Schülerinnen erinnern sich an „ihr“ Fünfermusical, so sehr, dass sie sogar bei den Abiturfeiern oft noch Kostproben aus dem Repertoire ihres Stückes geben. Zwei Jahre gab es das von allen immer ersehnte Musical wegen Corona nicht. Dieses Jahr schien die Rückkehr endlich möglich. Aber dann konnten wegen der hohen Inzidenzen schon die Probentage in der Jugendherberge in Creglingen nicht stattfinden. Am Anfang des Schuljahrs noch fest geplant, mussten sie schließlich acht Wochen vorher abgesagt werden: Keine langen Probenstunden am Vormittag, keine gemeinsamen Ausflüge am Nachmittag, kein nächtliches Flüstern auf den Zimmern. Sollte das etwa wieder das Ende der Fünfer-Aufführung sein?
Musicalprobe in der TurnhalleIn der Geschichte des Musicals „Löwenherz- Leonardo und das magische Amulette“ geht es dieses Jahr um den Jungen Leonardo, der sich mit Hilfe eines Amulettes vor der Inquisition aus dem Mittelalter in unsere Zeit retten kann.
Doch als sein Vater gefangen genommen wird, nimmt Leonardo all seinen Mut zusammen und reist wieder in die alte Zeit zurück, um seinen Vater zu retten. Deshalb heißt er auch Leo Löwenherz.Im Klassenzimmer

Mit ähnlichem Mut haben dieses Jahr die Musik-Lehrer und - Lehrerinnen des Friedrich-Abel-Gymnasiums und die Leiterinnen des Darstellenden Spiels trotz des Ausfalls der Probentage doch noch an das Einstudieren des Musicals gewagt. An drei Probentagen übten sie in der Schule in verschiedenen Gruppen und Räumen die Choreografien ein. Singen durften sie nicht. In den Klassen-zimmern wurden von der AG Darstellendes Spiel die Requisiten und die szenische Darstellung vorbereitet. Gespielt wurden diese meist im Freien und im Aufenthaltsraum.Im Klassenzimmer

MusicalprobeZiel aller Proben war dieses Jahr nicht die Aufführung in der Stadthalle, sondern ein Film, der alle Szenen zusammenfassen soll. Hierzu hat die Film-AG viele Teile gefilmt, die nun die SMEPer (Schüler-Medien-Mentoren-Programm-AG) zum diesjährigen Musical-Film zusammenschneiden werden. Noch sind viele von ihnen allerdings mit dem Abitur beschäftigt. Noch sind nicht alle Spielszenen gefilmt, denn auch die Probentage blieben nicht frei von Corona. Das Löwenherz-Schlusslied aller mutigen Fünfer wurde schließlich in der Stadthalle gedreht (Foto oben).

Und genau dieses Lied wurde dann ein einziges Mal live vor der Kommission der Weltethos Stiftung aufgeführt. Alle 140 Schülerinnen und Schüler durften nun wieder singen: laut und mit viel Schwung ließen sie die kleine Turnhalle vor zehn Zuschauern wackeln. Bei manchen blieben da die Augen nicht trocken: nach zwei Jahren Pause konnte man wieder die Begeisterung sehen, mit der die Fünfer am FAG angekommen sind.

Musicalprobe mit Zuschauern

 

Das schriftliche Abitur beginnt immer mit ………

Abitur-Plakate

Nach zwei Jahren Pandemie ein fast normales schriftliches Abitur am FAG

ItalienischabiturSeit Menschengedenken und für Generationen von Abiturienten begann das schriftliche Abitur mit dem Fach Deutsch. Das hatte seine guten Gründe: alle Schüler und Schülerinnen begannen die Reifeprüfung gemeinsam, psychologisch diente der Tag zur Nervenberuhigung, denn jeder Abiturient konnte etwas zu Papier bringen, und die Deutschlehrer hatten die meisten Tage für ihre Korrekturen. Vor lauter Pandemie ist es da in den letzten zwei Jahren gar nicht richtig aufgefallen, dass auch bezüglich des Abiturs die Welt in Baden-Württemberg nicht mehr so ist, wie sie war. Am Montag nach den Osterferien begann das diesjährige Abitur mit Italienisch und mit nur sechs Schülerinnen und Schülern. Nichts von den Gefühlen der früheren Jahre: wir sind der Abi-Jahrgang 2022, wir sind alle zusammen, wir rocken das!
Es mutete eher wie eine normale Klassenarbeit an, nur dass der Musiksaal (Foto) viel zu groß war und natürlich die üblichen Abitur-Regeln galten: Aufsicht, Toilettengang und eine ganz feste Abgabezeit um 13.30h.

Kraftraum78 Schülerinnen und Schüler nahmen dieses Jahr am schriftlichen Abitur des FAGs teil. Eine Schülerin konnte nicht antreten: Corona. Heute endete nun das Abitur mit dem Fach Französisch.

Auf Anregung von Eltern gab es zum ersten Mal einen „Kraftraum für Abiturienten“, in dem die Prüflinge vor und nach den Prüfungen zur Ruhe kommen konnten. Die Fachschaft Religion hatte den Raum liebevoll gestaltet: ein gemütliches Ambiente, spirituelle Impulse und Traubenzucker.

MatheabiturNeben dem Start mit Italienisch ist seit zwei Jahren auch neu, dass die Abiturienten nur noch drei Klausuren schreiben, jeweils in ihren fünf-stündigen Fächern. So gab es jetzt Abiturienten, die keine schriftliche Prüfung in Deutsch oder Mathematik ablegen mussten, vor ein paar Jahren noch undenkbar. Nur an zwei Tagen fand das Abitur wegen der Größe der Gruppe in der Stadthalle statt: der sogenannten Tutti-Frutti-Tag (Bildende Kunst, Gemeinschaftskunde, Geografie, Geschichte, NwT, Sport und Wirtschaft) hatte mit 58 Abiturienten die meisten „Teilnehmer“, gefolgt von Mathematik mit 43 (Foto).

Normal war an diesem Abitur, dass auf Tests und Masken verzichtet wurde. Letzte Zugeständnisse an die Corona-Situation waren lediglich die Verlängerung der Arbeitszeit um 30 Minuten in allen Fächern und die Möglichkeit für die Fachlehrer, Aufgaben auszuwählen. Ein freiwilliges Ausweichen auf den Nachtermin - wie in den letzten zwei Jahren - war nicht mehr möglich. Die Schüler und Schülerinnen sind nun - wie jedes Jahr - überglücklich, dass „es“ vorbei ist. Ab heute Abend werden sie in verschiedenen Gruppen ohne Lehrerbegleitung auf „Studienfahrt“ nach Kroatien, Italien, Paris oder zum Wandern auf die Schwäbische Alb gehen. Die eigentliche Abi-Fahrt führt im Juli nach dem mündlichen Abitur nach Lloret de Mar in Spanien.

Wie schön, dass diese Fahrten wieder möglich sind! Gute Reise.

Pädagogischer Tag am FAG

Pädagogischer Tag am FAG

Die Krise als Chance

Vor einer Woche hat an den Schulen in Baden-Württemberg die langersehnte „Rückführung in den Normalbetrieb“ begonnen, keine Nachweise und keine Tests mehr, die Maskenpflicht ist aufgehoben, aber weiterhin empfohlen. Zwar tragen fast alle Schüler und Schülerinnen noch Maske, doch das wird in Anbetracht des Wegfalls der anderen Maßnahmen nicht mehr als schlimm empfunden. „Daran haben wir uns jetzt schon gewöhnt“, kommentiert Daniel aus Klasse 8.

Da schien es allen Teilnehmern des pädagogischen Tages am Dienstag vor den Osterferien genau der richtige Zeitpunkt, um gemeinsam mit Eltern und Schülern und Schülerinnen auf die Zeit der Pandemie zurückzuschauen und auch einen Ausblick in die kommende Zeit zu wagen.
Unter den Leitfragen: „Wie habe ich die Zeit der Pandemie erlebt? Wovon habe ich profitiert? Was hat mir in dieser Zeit geholfen?  Was macht mir aktuell zu schaffen?“ trafen sich vormittags Eltern, Schüler und Lehrer in getrennten Gruppen. Begleitet wurden sie jeweils von einem Fachberater Schulentwicklung, die das FAG für diesen Tag von außen eingeladen hatte. Die Ergebnisse der jeweiligen Gruppen wurden bei schönstem Frühlingswetter unter dem Zeltdach präsentiert.

Eltern sprachen über ihre Mehrbelastung, den schnellen Erwerb von technischen Skills von Eltern und Schülern durch den Online-Unterricht und ihre Sorgen, ob ihre Kinder, besonders wenn sie aus den unteren Klassen kommen, Wissenslücken angehäuft haben.

Von den Schülerinnen und Schülern wünscht sich niemand den täglichen Online-Unterricht zurück, aber sie erinnern sich gerne daran, dass sie damals ihre Zeit selbst einteilen konnten und dass sie durch den Ausfall der Klassenarbeiten mehr Zeit für sich hatten. Bei aller Freude über die Rückkehr zur Normalität fallen den Schülerinnen und Schülern die vielen Klassenarbeiten und deren Vorbereitung am schwersten.

Den Lehrerinnen und Lehrern bleibt aus dieser Zeit die gute Zusammenarbeit mit Kollegen, die Hilfestellungen in technischen Fragen und der Austausch von Materialien in guter Erinnerung.
Aber auch der Zuwachs an individuellen Förderungsmöglichkeiten, der durch die vielen technischen Wege entsteht, die jetzt alle am Schulleben Beteiligten gleichmäßig benützen, bleibt für alle ein Gewinn.
Am Nachmittag arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer dann an einzelnen Themen weiter, die sich am Vormittag als zentrale Punkte herausgestellt hatten. So ging es etwa darum, wie man aus den Einzelkämpfer-Schülern in Klasse 5 und 6 gute Klassengemeinschaften macht oder wie man allen Schülerinnen und Schülern Raum zur nicht-schulischen Interaktion geben kann, den sie in den letzten Jahren so schmerzlich vermissen mussten.

Am 12. Mai gehen deshalb alle FAG-Schüler auf einen zusätzlichen Exkursionstag. Natürlich müssen auch Wissenslücken geschlossen werden, was im Rahmen der Förderaktion „Lernen mit Rückenwind“ des Kultusministeriums am FAG schon in vielen mittäglichen Fachsprechstunden passiert.

Das Wetter hat es gut gemeint mit diesem Tag, fast alle Besprechungen konnten draußen stattfinden. Überall war eine Aufbruchstimmung zu merken: Jetzt haben wir es zusammen so weit geschafft, jetzt schaffen wir den Schlussspurt der Pandemie auch noch! In den nächsten Wochen werden sich Gruppen bilden, die vielen guten Ideen auch in die Tat umsetzen.

 

Japanisch-Unterricht in der MLC

Japanisch-Unterricht in der MLC

Unter einem fast verblühten japanischen Kirschbaum

Japanisch-Unterricht in der MLC

 

Was ist das für eine Gruppe und warum hält sie I-Pads in der Hand? Und noch wichtiger:

Was steht da eigentlich drauf? Jeder erkennt die japanische Flagge. Auf den I-Pads steht „Japanisch“, aber natürlich in Japanisch. Seit Februar lernen die Schülerinnen und Schüler der MLC, der Sprachen-Begabten-AG Multi Language Class am FAG, die Grundzüge der

japanischen Sprache. Ihre Lehrerin ist Sarae Furuya, eine ehemalige Mutter am FAG, die das Japanisch-Modul nun schon zum zweiten Mal unterrichtet.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden für die MLC in Klasse 7 ausgewählt.

Jedes Schuljahr ist in vier Module eingeteilt. Im ersten Modul haben sich die MLC-ler dieses Jahr mit deutschen Dialekten beschäftigt. Am Ende der Einheit gab es ein kleines Fest, leider ohne Eltern, bei dem die Teilnehmer ihre Dialekt-Projekte vorstellten. Besonders beeindruckend war eine Präsentation über den Siegerländer Dialekt, den Laura Treptow wissenschaftlich genau zwischen den einzelnen Dialektfamilien einordnete und mit zahlreichen Beispielen aus ihrer Familie veranschaulichte. Das Siegerländer -r- beherrscht sie perfekt.

Im zweiten Modul kommen traditionell die zweiten Fremdsprachen Latein und Französisch zum Zuge. Letztes Schuljahr gab es den Wunsch der Schüler und Schülerinnen, die jeweils andere Sprache in bisschen zu lernen. Alle hatten daran viel Spaß. Dieses Jahr hatte Französisch sich etwas Besonderes ausgedacht: Ausgehend von dem Musikvideo À nos héros du quotidien des französischen Sängers Soprano drehten die Schüler und Schülerinnen Clips über ihre Alltagshelden in vier Sprachen. Da ging es etwa um Müllmänner, Krankenschwestern, die Eltern oder Schriftstellerinnen. Die lateinische Geschichte ging um den kleinen Asterix, der durch sein mutiges Vorbild einem Mobbing-Opfer in der Schule Kraft gegeben hat. Das Filmen war nicht einfach, weil die Gruppenzusammenstellungen wegen der Kohortenpflicht immer wieder umgestellt werden mussten. Doch termingerecht war der Film fertig, denn die MLC nimmt mit diesem Beitrag am Bundeswettbewerb Sprachen teil.

Das dritte Modul ist immer das sogenannte „Bonbon-Modul“, eine unbekannte Sprache.

Letztes Jahr gab es Chinesisch, davor auch Griechisch und Türkisch. Und dieses Jahr nun eben Japanisch. Auch hier galt Kohortenpflicht und jede Klassenstufe wurde deshalb in einem eigenen Zimmer unterrichtet. Aber Frau Furuya arbeitet mit modernen Methoden und so lernten die Schüler eben auf dem I-Pad die japanische Aussprache, erste Zeichen und natürlich viel über die japanische Kultur.

Für Frau Furuya war erstaunlich, wie konzentriert die Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind. Sie gibt auch sonst Japanisch-Unterricht, aber sie findet diese Gruppe besonders motiviert. Am Donnerstag war schon die letzte Sitzung, diesmal ganz ohne Beschränkungen. Sprachen lernen ist mit Masken wirklich schwierig.

In einem letzten Modul geht es dann um Englisch. Und ein Ausflug ins Lindenmuseum steht auch noch auf dem Programm.

Die Leidenschaft für Sprachen oder eine bestimmte Sprache entwickelt sich meist aus einem biographischen Zufall: ein Austausch nach England, ein Freund im Urlaub oder Auslandjahr, eine Reise oder Ausstellung. Deshalb ist es das Ziel der MLC, viele Gelegenheiten zur Begegnung mit Sprachen zu schaffen.

Simon Gruschwitz wieder erfolgreich bei der „Mathematik-Olympiade“

Foto: Preisübergabe an Simon durch seinen stolzen Mathematiklehrer Björn Maier

Simon Gruschwitz wieder erfolgreich bei der „Mathematik-Olympiade“

 

Schon zum fünften Mal hat Simon Gruschwitz aus Klasse 9a erfolgreich an der „Mathematik Olympiade“ teilgenommen. Hierbei handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb. Seine Ursprünge gehen auf die 1962 in der DDR begründeten „Olympiade junger Mathematiker“ zurück. Damals nahmen überwiegend Schüler und Schülerinnen von Spezialschulen an diesem Wettbewerb teil. Heute findet der Wettbewerb in allen Bundesländern statt, aber nicht in allen Ländern beginnt der Wettbewerb mit der 1. Runde. „Das ist schade“, findet Simon, „denn diese erste Runde findet an den Schulen statt. Sicher würden aus Baden-Württemberg auf diesem Wege viel mehr gute Schüler teilnehmen.“ Alle weiteren Runden finden auf Empfehlung von Lehrern oder auf eigene Initiative an anderen Schulen statt. In den letzten zwei Jahre waren natürlich alle Prüfungen und Seminare online.

Letztes Jahr hatte Simon mit der vierten Runde das Bundesfinale der besten Mathematik-schüler und -schülerinnen in Deutschland erreicht und war sogar mit einem 2. Platze der beste Mathematikerschüler aus Baden-Württemberg.

Dieses Jahr erreichte Simon in der dritten Runde einen dritten Preis. Er sei nicht traurig, kommentiert er die Platzierung, der Leistungsanstieg sei in Klasse 9 enorm und ein bisschen Glück gehöre eben auch dazu, unter Zeitdruck zu einer schnellen guten Lösung zu kommen. Und ganz bescheiden fügt er hinzu: „es gibt eben auch viele andere gute Mathematikschüler und -schülerinnen.“ 

Wenn man das youtube-Video der Online-Preisverleihung der Bundesrunde 2021 verfolgt, sieht man, dass immer noch fast die Hälfte der Bundes-Preisträger aus den neuen Bundesländern und Berlin kommen und nur sehr wenige aus Baden-Württemberg. Im Osten scheint dieser Wettbewerb immer noch Tradition zu sein. Vielleicht liest jetzt jemand beim Kultusministerium diesen Artikel und nimmt Simons Anregung auf, in Baden-Württemberg auch eine erste Runde an den Schulen zu begründen.

Natürlich startet Simon nächstes Jahr wieder bei der „Mathematik Olympiade“, dann eben mit den Aufgaben für Klasse 10.

Bis dahin nimmt er weiterhin am bundesweiten Förderprogramm „Jugend trainert

Mathematik“ teil, das Talente mit Unterlagen und Seminaren auf große Wettbewerbe vorbereitet.

 

Weiterhin viel Erfolg und herzlichen Glückwunsch, Simon!

 

Foto: Preisübergabe an Simon durch seinen stolzen Mathematiklehrer Björn Maier