Bei Leonie Schulte aus der 10b stimmt die Chemie!

Preis bei Chemieolympiade

Vaihingen Erneut hatte Rainer Geppert, stellvertretender Schulleiter am Friedrich-Abel-Gymnasium, Grund zur Freude. Er konnte Leonie Schulte (10b) zur erfolgreichen Teilnahme am Chemie-Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ und dem Erreichen der Landesrunde gratulieren.
Leonie bewältige bei dieser deutschlandweiten Chemieolympiade für die Mittelstufe anspruchsvolle Aufgaben, die eine eigenständige Einarbeitung in eine Vielzahl von Themen erforderte.
An der Landesrunde nehmen die 30 Besten eines jeden Bundeslandes teil. Dort wird in der Regel eine dreistündige Klausur geschrieben, die über die Qualifikation für die dritte Runde entscheidet. Nach der Klausur findet zumeist ein Vortrag oder eine alternative Veranstaltung statt, bei der Einblicke in ein aktuelles, wissenschaftliches Thema gegeben werden. Außerdem bietet sich auch die Gelegenheit, naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler anderer Schulen näher kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.
Am 18. März geht es für Leonie dazu an die Universität Stuttgart. Wir drücken ihr für eine erfolgreiche Teilnahme die Daumen!

Glaube und Physik

Glaube und Physik - Aufnahme in die Studienstiftung

Aufnahme von Christine Bachmann in die Studienstiftung Cusanuswerk

Vaihingen Christine Bachmann, die im vergangenen Jahr beim Abitur am Friedrich-Abel-Gymnasium Jahrgangsbeste gewesen war, wurde ins Cusanuswerk, eine der großen deutschen Studienstiftungen, aufgenommen.

Schon seit der 5. Klasse stand Christine an der Spitze ihres Jahrgangs. Sehr bald war ihr klargeworden, dass ihr besonderes Interesse den Naturwissenschaften gilt. Im Fach Mathematik hatte sie während ihrer Schulzeit mehrfach erfolgreich an den Landes- und Bundeswettbewerben teilgenommen. Daneben konnte sie sich mit ihrem Lieblingsinstrument, dem Klavier, auch beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ wiederholt ganz vorn behaupten.

Eigentlich eher eine Person der leisen Töne, zeichnet sich die ehemalige FAGlerin dadurch aus, dass sie vielseitig interessiert und engagiert ist.
Für ihre Bewerbung bei der bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk musste Christine nun zeigen, dass sie, die Physikstudentin an der ETH in Zürich, auch über theologische Kenntnisse und religiöse Tiefe verfügt, obwohl es gar nicht so leicht ist, Naturwissenschaft und Glaube miteinander in Einklang zu bringen. Aber wie schon in der Schule konnte Christine die Auswahlkommission von ihren fachlichen Fähigkeiten und ihrem Weg im Glauben überzeugen und darf sich nun über das Stipendium freuen.

FAG feiert zahlreiche Gewinner beim Informatik-Biber-Wettbewerb

Informaitk-Biber-Wettbewerb: Die Preisträger des Jahres 2019

Vaihingen Im November letzten Jahres wurde am FAG wieder fleißig „gebibert“: 577 der insgesamt 800 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums nahmen am Online-Wettbewerb „Informatik-Biber 2019“ teil und erzielten hervorragende Ergebnisse.

Beim „Informatik-Biber“ wird das Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen. Ein Konzept, das aufgeht: Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit Fragen der Informatik auseinander - und die Motivation ist groß. Meist geht es um den Namensgeber, den Biber, der im sozialen Netzwerk "Teenigram" ein Superstar ist! Die Teilnehmer müssen sich aber auch mit anderen Fragestellungen befassen, zum Beispiel: Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Oder: Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus freizuräumen? Und: Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk?

„Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den stark engagierten Schulen im Bundesgebiet zu zählen. Mit unserem Profilfach IMP (Informatik – Mathematik- Physik) ab Klasse 8 können wir unseren Schülerinnen und Schülern das Fach Informatik durchgängig anbieten“, freuen sich Abteilungsleiterin Heike Dercks und der stellvertretende Schulleiter Rainer Geppert.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen“, so der BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Digitales Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden“, betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Am FAG konnten nun die Preise feierlich übergeben werden: Es erreichten 23 Schülerinnen und Schüler einen 1.Preis und 22 Schülerinnen und Schüler einen 2. Preis. Die ersten Preisträger erhielten je nach Klassenstufe eine Taschenlampe oder einen USB-Stick mit aufgedrucktem Informatik-Biber, passend zum Namen des Wettbewerbs. Die zweiten Preisträger aus den unteren Klassen freuten sich über einen Buntstift mit Spitzer. Ein Handyhalter aus Holz inklusive der Informatik-Biber-Gravur ging an die erfolgreichen Teilnehmer aus den höheren Klassen.

Mathe-Sieger am FAG

Preisgewinner mit stellvertretendem Schulleiter Rainer Geppert und Mathematiklehrerin Daniela Oster

Vaihingen (my) Gleich zweimal konnte Rainer Geppert, stellvertretender Schulleiter am Friedrich-Abel-Gymnasium, in der vergangenen Woche gratulieren und Preise überreichen. Denn ganz heimlich still und leise hatten sich Simon Gruschwitz (7a) und Leonie Schulte (10b) für die nächste Runde im Landeswettbewerb Mathematik qualifiziert.

  Im 34. Landeswettbewerb hatten 653 Schülerinnen und Schüler einzeln oder in Gruppen teilgenommen. Die Qualität der eingesandten Lösungen sei erfreulich gut gewesen, war zu hören. Der Anteil der Mädchen lag bei 46%.

  Ziel des Wettbewerbs, der in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Bayern durchgeführt wird, ist es, die Jugendlichen anzuregen, ihre mathematischen Fähigkeiten zu testen und weiterzuentwickeln. Das haben beide FAGler natürlich vor!

Während Leonie dabei keine Wahlmöglichkeit hat, ist es Simon gestattet, vier aus den insgesamt sechs gestellten Aufgaben aus den klassischen Gebieten Geometrie, Algebra, Wahrscheinlichkeits- und Zahlentheorie auszusuchen. Dennoch bringt er seine Mathelehrer immer wieder zum Staunen, wie gut er als Siebtklässler das schafft. Denn eigentlich setzen die Aufgaben die Schulmathematik der achten bzw. neunten Klasse voraus!

Die überdurchschnittlichen Leistungen der beiden verdienen somit allen Respekt!

Ein Skatepark für Neckardorf?

Planspiel

Vaihingen (we/my) Man stelle sich folgende Situation vor: Einige Jugendliche aus dem hübschen Örtchen Neckardorf wünschen sich schon lange einen Skatepark. Dieser wäre eine Verbesserung bezüglich der Vielfalt an Freizeiteinrichtungen. Aus der Sicht des Oberbürgermeisters kann die Forderung der Jugendlichen im Gemeinderat aufgegriffen werden und es könnte eine kleine Anlage zum Skaten gebaut werden. Er hat eine Beschlussvorlage erarbeiten lassen, die nun im Gemeinderat zur Diskussion und Abstimmung steht. Die Fraktionen und Gruppen im Gemeinderat haben unterschiedliche Meinungen zur Skateranlage. Außerdem muss auch der örtliche Jugendgemeinderat in die Entscheidung eingebunden werden.

In einem Planspiel wurden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8d des Friedrich-Abel-Gymnasiums unter der Leitung von Luisa Weimann (Gemeinschaftskunde) und Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Stuttgart zu Gemeinderäten, Oberbürgermeister, Kämmerer und Vertretern des Jugendgemeinderats Neckardorf. Gemeinsam wurde in einer Gemeinderatssitzung die Beschlussvorlage diskutiert und ein Kompromiss gefunden. Im Planspiel trafen verschiedene Meinungen aufeinander. Dabei lernten die Schülerinnen und Schülern nicht nur die Aufgaben und Arbeitsweise des Gemeinderats kennen – sie konnten auch erfahren, wie schwierig es sein kann, Entscheidungen zu treffen und Kompromisse einzugehen.

Am Ende konnte sich der Gemeinderat Neckardorf auf einen Beschluss einigen: Der Skatepark wird gebaut werden!

Dieses Planspiel bot für die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine tolle außerunterrichtliche Erfahrung - die nach Aussagen der Gruppe „großen Spaß" gemacht hat - sondern hilft auch, politische Handlungsweisen und Entscheidungsprozesse selbst zu erfahren und diese somit besser verstehen zu können.

Moderne Geräte für den F-Bau des FAG

3D-Drucker

Vaihingen Das Jahresende ist immer auch eine Zeit, in der Bilanz gezogen wird, und da steht für 2019 unter dem Strich ein großes Dankeschön des Friedrich-Abel-Gymnasiums an seinen Förderverein.
Neben dem Brennofen, der als Gemeinschaftsprojekt mehrerer Spender und mit tatkräftiger Hilfe des Fördervereins angeschafft werden konnte, haben die „gelben Engel“ auch an anderer Stelle den Geldbeutel weit geöffnet.
Mit dem neuen Messwertesystem sind die Naturwissenschaften am FAG auf der Höhe der Zeit und können in Verbindung mit der vorhandenen Computer- und iPad-Ausstattung einen äußerst attraktiven Unterricht durchführen. Die Schülerinnen und Schüler sind damit in der Lage, diverse Fragestellungen forschend zu erarbeiten, komplexe Messwerte aufzunehmen, diese digital auszuwerten und entsprechend zu präsentieren. Damit ist eine gelungene Verbindung von Digitalisierung und modernem naturwissenschaftlichem Unterricht gegeben.

In den Naturwissenschaften kommt zusätzlich das Oszilloskop zum Einsatz, das via USB an die Computer und deren Bildschirme angeschlossen werden kann und somit anschauliches Arbeiten ermöglicht: Statt Messwerte aus dem Schulbuch zu übernehmen, können Daten selbst ermittelt und interpretiert werden.
Die gleichen Ansprüche bedient auch der 3-D-Drucker, der besonders im NwT-Unterricht zum Einsatz kommt und dafür sorgt, dass pfiffige Ideen auch in eine anschauliche Form gebracht werden können.

Wer nun glaubt, das Herz des Fördervereins schlage besonders für die Naturwissenschaften, der täuscht sich. Der Verein unterstützt jedes Jahr auch zahlreiche Projekte aus dem musischen, künstlerischen und sprachlichen Bereich. Die größeren Beträge fallen aber – wegen der Kosten für die aufwändige Ausstattung – in den Naturwissenschaften an.
„Die Zukunft hat am FAG bereits begonnen“, bilanziert Rainer Geppert, stellvertretender Schulleiter am FAG.

Vorgezogene Bescherung bei den FAG-Künstlern

Neuer Tonofen

Übergabe des Fördervereins an die Kunstlehrerinnen Henselmann und MannVaihingen Jedes Jahr ist der Weihnachtsbaum, den die Schüler vom Friedrich-Abel-Gymnasium unter Anleitung der Kunstlehrerinnen zum Advent schmücken, ein untrügliches Anzeichen dafür, dass das Fest der großen und kleinen Geschenke nicht mehr weit ist.

Nun kam die Fachschaft Kunst sogar in den Genuss einer vorzeitigen Bescherung, denn der neue Brennofen für Tonarbeiten konnte bereits jetzt in Betrieb genommen werden. Das alte Exemplar war nicht nur in die Jahre gekommen und zu klein, sondern arbeitete auch nicht mehr zuverlässig und verbrauchte zu viel Energie. Teelichthäuschen der 5. KlasseDa die Anschaffung eines neuen Ofens allerdings den Schulhaushalt überfordert hätte, griffen der Förderverein, die Initiative „Cents for help e.V.“ von Bosch-Mitarbeitern und die Elternschaft des FAG unterstützend ein. „Wenn es gemeinsam vorangeht, dann ist es FAG“, freut sich Rainer Geppert, stellvertretender Schulleiter am Alten Postweg.

Zukunftsarchitektur der Klasse 9Christina Henselmann, die Leiterin der Fachschaft Kunst, lobt den hohen technischen Standard des Ofens: „Die neue Schalttechnik misst beim Brennen permanent die Feuchtigkeit der getonten Werke und stellt die ansteigende Temperatur darauf ein. So ist ein energieeffizienter Brand gewährleistet, bei dem auch Sprünge und Risse in den Werken vermieden werden können. Mit dem neuen Ofen kann jetzt wieder ungebremst getont und anschließend gebrannt werden.“

Bei so viel Freude über die Neuerwerbung stellt sich die Frage: Könnte vielleicht im nächsten Jahr sogar der Christbaumschmuck am FAG aus Ton sein?

FAG erfolgreich bei „DELF in BW“

Solze Zertifikatbesitzer 2019

Vaihingen (my) Zum ersten Mal hat das Friedrich-Abel-Gymnasium am landesweiten Pilot-Projekt „DELF in BW“ teilgenommen und auf Anhieb einen dreizehnfachen Erfolg verbuchen können!

In diesen Tagen nahmen die stolzen Bewerber ihr DELF-Zertifikat ((diplôme d’études en langue française) entgegen.
Die Schülerinnen und Schüler, die jetzt bereits die Jahrgangsstufe 1 besuchen, waren in der Klassenstufe 10 zu einer schriftlichen und mündlichen Prüfung angetreten, die aus den Teilbereichen Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion bestand, und hatten allen Anforderungen genügen können.

Das DELF ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es bescheinigt die sechs Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) und wird vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt.

Die Fachschaft Französisch am FAG begrüßt dieses Angebot, denn es sei sehr praxisbezogen und wirke sich positiv auf die Motivation der Lernenden im Unterricht aus.

Stimmungsvolles Adventskonzert

Adventskonzert 2019

FAG musizierte in der Stadtkirche

Vaihingen (my) Es gehört längst zur Tradition, dass sich die verschiedenen Musikensembles des Friedrich-Abel-Gymnasiums alljährlich zum Adventskonzert in der Stadtkirche vereinen.
Und „Traditionen sind gut“, meinte der stellvertretende Schulleiter Rainer Geppert, selbst oder gerade dann, wenn sie Variationen nicht ausschließen.

So hatten sich fast 200 Mitwirkende dieses Mal nicht etwa zur Aufführung eines einzigen Werkes zusammengefunden, sondern zu einer Präsentation von Liedern aus dem englischsprachigen Raum, ergänzt durch Werke aus dem „Heimatland des Weihnachtsmanns“, wie Geppert ankündigte.

Das Konzert unter dem Motto „Merry X-Mas“ und „Gledelig Jul“ bot am Dienstagabend also folgerichtig „Christmas Carols“ und „Julesanger“ dar.

Geleitet von Miriam Sauter und Benjamin Albrecht machte der Mädchen- und Jungschor der Unterstufe den Auftakt mit „Sing we Alleluia“ und „One little candle“. Die Fünft – und Sechstklässler gestalteten die Weihnachtslieder lebendig und ausdrucksstark und berührten die Zuhörer mit ihren klaren Stimmen.

Unter der Leitung von Ingrun Canzler waren dann die ganz jungen Orchestermusiker voll konzentriert und eifrig bei der Sache. Konnte sich das von Bläsern und Schlaginstrumenten dominierte Ensemble doch bei so bekannten Songs wie „Winter Wonderland“ oder „We wish you a merry Christmas“ keinen Schnitzer erlauben!

Geführt von der Orgel der Stadtkirche stimmte das Publikum das „Hark! The Herald Angels sing“ an, dessen drei Strophen gewaltig durch die Kirche hallten und anschließend vom Mittel- und Oberstufenorchester wieder aufgenommen wurden. Nach zwei weiteren Stücken von Felix Mendelssohn – „Praeludium in G“ und „Lied ohne Worte Op. 19 Nr. 4“ – erklang das beliebte englische Lied erneut, dieses Mal in einer reinen Instrumentalfassung. Benjamin Albrecht ließ sein Orchester dabei in einen Swing-Sound verfallen, der dem Weihnachtslied ganz neue Seiten abzugewinnen vermochte.

Als sich der aus Eltern, Lehrern und Schülern bestehende Projektchor unter der Leitung von Miriam Sauter formierte, strebte der Konzertabend seinem Höhepunkt zu.
Unterstützt durch drei Streicher und am Klavier durch Charlotte Kaiser (J1) einfühlsam begleitet eröffnete der Chor seinen Part mit „The Rose“ des norwegischen Komponisten Ola Gjeilo. Daran schloss sich ein sehr stimmungsvolles Arrangement des bekannten Weihnachtsliedes „Away in a Manger“ an mit solistischen Passagen der Leistungskursschülerinnen Judith Scharpf (J2) und Tia Dercks (J1).

Für die Frauenstimmen war „Cradle Hymn“ vorbehalten, eine äußerst berührende Anbetung des neugeborenen Kindes in der Krippe, die den Sopran in die höchsten Höhen führte. Intonationssicher gestalteten die Sängerinnen des Schulchores und des Projektchores diese anspruchsvolle Komposition des Norwegers Kim André Arnesen und bescherten dem Publikum Gänsehautmomente. Die Musik - Leistungskursschülerin Charlotte Kaiser begleitete auch dieses Stück mit einfühlsamer Souveränität.

Den Schluss des Konzertes markierten zwei Chorstücke von John Rutter, einem der derzeit bedeutendsten und populärsten englischen Komponisten von Chor- und Kirchenmusik. „Hurry to Bethlehem and see the Son of Mary“, forderte der Chor im „Star Carol“ auf begleitet von den virtuosen Flötistinnen Amelie Leikam (J1) und Marie Lukhaub (J1).

Nachdem Miriam Florus (J1) einen Weihnachtsegen gesprochen hatte, klang das stimmungsvolle Konzert im Advent mit Rutters Vertonung des aaronitischen Segens „The Lord bless you and keep you“ aus.

Wettbewerb der Leseratten am FAG

Preisverleihung

Siegerin: Iris Grünewald

Vaihingen (my) Kultusministerin Susanne Eisenmann hätte ihre wahre Freude gehabt, wenn sie am vergangenen Freitag beim Lesewettbewerb des Friedrich-Abel-Gymnasiums dabei gewesen wäre! Denn beim alljährlichen Lesewettstreit bewiesen die sechs Klassensieger aus der Stufe sechs, dass es mit der Lesekompetenz nicht bei allen so schlecht bestellt ist, wie die Ministerin noch vor wenigen Tagen verlautbaren ließ.

Diese sechs Schülerinnen und Schüler schafften es, nicht nur ihre kritische Zuhörerschaft, die aus allen Sechserklassen am FAG bestand, sondern auch die Jury in ihren Bann zu ziehen. Diese bestand aus den jeweiligen Deutschlehrerinnen der Klassen und dem Vorjahressieger Timo Mathe, der sogar im Kreisentscheid in Ludwigsburg den ersten Platz belegt hatte!

Der Siebtklässler erwies sich als äußerst kompetenter Insider, der die Stärken und kleinen Schwächen der aktuellen Kandidaten klar analysierte. Dennoch war es sowohl für ihn als auch für die übrigen Jurymitgliedern nicht leicht, sich auf einen Sieger festzulegen. Fast hätte sogar das Los entscheiden müssen. Schließlich fiel die Wahl aber doch einstimmig auf Iris Grünewald aus der 6a, die sich eine Passage aus „Alea Aquarius – Das Geheimnis der Ozeane“ von Tanya Stewner ausgesucht hatte. Sie wird nun das FAG in Ludwigsburg vertreten, wo sie in einer harten Konkurrenz der besten Leseratten aus dem Landkreis zeigen muss, dass sie die Nerven behalten und mit ihrem Vortragsstil auch dort überzeugen kann.

Alljährlich veranstaltet der Börsenverein des deutschen Buchhandels diesen Wettbewerb, um Kinder und Jugendliche zum Lesen anzuregen. Eine Kernkompetenz, die den Schlüssel bildet zum Verstehen von geschriebenen Texten. Deshalb nimmt man sich am FAG auch gern die Zeit, um die Bedeutung des Lesens deutlich werden zu lassen. Alle Schüler beteiligen sich innerhalb der Klassen am Wettbewerb und entsenden dann ihre zwei Favoriten für den schulinternen Wettstreit, bei dem am Ende alle Vorlesenden mit einer Urkunde und einem Buch ausgezeichnet werden.

Dennoch sollte nicht nur im schulischen Bereich das Lesen gefördert werden! So ist regelmäßiges Vorlesen zuhause ein prima Mittel, um das Interesse der Kinder an Büchern oder Zeitschriften wach zu halten. Und wenn nach dem Vorlesen noch ein Austausch über das Gehörte erfolgt, können sich daraus nicht nur neue Erlebniswelten durch die Lektüre, sondern vielleicht auch neue Begegnungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene ergeben!