Unterstufenkonzert mit Dichterparty und Eiswagen
Die Musikfachschaft des Friedrich-Abel-Gymnasiums lud am vergangenen Dienstag, dem 7. Juli 2026 zum Unterstufenkonzert in den MMV-Pavillon ein und sorgte mit dem Programm für einen sehr gelungenen und unterhaltsamen Abend. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Rainer Geppert, der das Unterstufenorchester unter der Leitung von Frau Ingrun Canzler, den Unterstufenchor, geführt von Frau Miriam Sauter, sowie die AG „Darstellendes Spiel“ unter Frau Katharina Broszat vorstellte, ertönte schon das erste Stück der jungen Musikanten.
Das Unterstufenorchester gab unter anderem die Titel „Joy to the World“ und „Das große Tor von Kiew“ zum Besten. Letzteres stammt aus „Bilder einer Ausstellung“, der Vertonung von zehn Gemälden des Malers Viktor Hartmann durch seinen Freund Modest Mussorgskij. Frau Canzler brachte an diesem Abend eine beeindruckende Zahl von über 25 Musikanten auf die Bühne und dies zeigte sich beispielsweise in klingenden Soli der Blechbläser. Als Zugabe spielte das Unterstufenorchester „Feel the Rhythm“ aus dem Musical „Sweet Charity“ von Neil Simon.
Frau Miriam Sauter eröffnete den zweiten Teil des Konzerts mit ihrem Unterstufenchor und dem Lied „Wer sich die Musik erkiest“ (erkiesen, mhd. für aussuchen, erwählen) von Martin Luther. Künstlerisch ging es auch gleich weiter, denn die Darsteller der Schauspiel-AG betraten die Bühne und Goethe – als der große Dichterfürst -begrüßte das Publikum und lud zur „Dichterparty“ ein.
Nacheinander erschienen Friedrich von Schiller, Joseph von Eichendorff, Eduard Mörike, Heinrich Heine und Christian Morgenstern sowie Wilhelm Busch, die sich passend zu den Liedern des Chors über Italien, Poesie, Musik und verführerische Frauen wie Heinrich Heines Lolli („Die Loreley“, 1824) unterhielten. Der Unterstufenchor sang Goethes Wanderlied „Von dem Berge“, Schillers „Rätselbrücke“, Eichendorffs „Schläft ein Lied“ (seinem Gedicht „Wünschelrute“ entnommen) und „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, dem berühmten Gedicht Heines über die Loreley entnommen. Aber auch „Frühling lässt sein blaues Band“ von Eduard Mörike, dem Vertreter der schwäbischen Romantik schlechthin, wurde von den jungen Sängern meisterhaft interpretiert.
Sehr unterhaltsam wurde es mit der Vertonung der Gedichte „Es war einmal ein Lattenzaun“ von Christian Morgenstern und „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim“ von Wilhelm Busch. Herr Markus Sauter brillierte wie so oft als Begleitung des Chors am Klavier.
Und wer jetzt dachte, das ist nicht mehr zu toppen, sollte eines Besseren belehrt werden: Herr Geppert beschenkte die Kollegen der Musikfachschaft sowie Frau Broszat mit Sekt und vor dem Pavillon wartete nach dem Konzert der Eiswagen von „Eis Leo“ und verteilte – auf Einladung der Musikfachschaft – Eiskugeln an die jungen Künstler.








