Kryptographie, Digitalisierung und Produktionstechnik bei Trumpf
Vaihingen (dc/my) „Innovationen erleben – bei Trumpf!“ Praxisbezug sehen, Gelerntes wiedererkennen und Lust auf Neues schaffen - das haben sich die Lehrerinnen Heike Dercks und Sina Schröder vom Informatik- bzw. NWT-Oberstufenkurs des Friedrich-Abel-Gymnasiums zum Ziel gesetzt.
In Zusammenarbeit mit dem Verantwortlichen der Bildungspartnerschaft der Firma Trumpf, Andreas Bauer, wurde ein abwechslungsreiches und interessantes Programm nach den Themenwünschen der Lehrerinnen erstellt.
Beeindruckt von der filigranen Schneidetechnik der Laserschneidemaschine bekamen die Abiturienten einen Eindruck von den Produkten, die das Ditzinger Hochtechnologieunternehmen TRUMPF vertreibt. Passend zum Thema Produktionstechnik und Datenkommunikation aus dem Fach NWT wurde das Track- und Trace-System vorgestellt, das in der Lage ist, Produkte auf der ganzen Fertigungsstraße automatisch zu begleiten.
Wie kann sichergestellt werden, dass ein Betreiber eines 3D-Druckers irgendwo auf der Welt ein lizenziertes Ersatzteil nur einmal ausdruckt und nicht mehrmals? Diese Fragestellung der Kryptographie stellten Mitarbeiter von Trumpf mit Hilfe eines Planspiels, nämlich der Fabrikation eines Cocktailmixers, praktisch vor. Sie erklärten den FAG’lern, dass sie sämtliche digitale Angriffsmöglichkeiten an diesem Beispiel ausprobiert hätten.
Ein besonderes Bonbon war der interaktive Vortrag zum Thema Digitalisierung. Die Botschaft, dass nicht nur die Technik, sondern vor allem der Mensch Bestandteil der Digitalisierung ist, kam an! Langweilige Tätigkeiten sollen interessanteren weichen, Prozesse optimiert werden und trotzdem sollen bei Trumpf aufgrund der Digitalisierung keine Mitarbeiter entlassen werden.
Damit bekamen die Abiturienten einen Einblick in die Philosophie des Unternehmens, der durch die Informationen aus der Ausbildungsabteilung komplettiert wurde. Interessiert hörten sie den Erläuterungen zu, die sich mit den Berufsmöglichkeiten vom Praktikum über eine Ausbildung bis hin zum dualen Studium befassten. Besonders reizvoll fanden die Schülerinnen und Schüler, dass Trumpf seinen Mitarbeitern zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen und Auslandsaufenthalte anbietet.
„Die Bildungspartnerschaft zu Trumpf ist ein wichtiges Element unseres Berufsorientierungprogramms“, so Dercks. „Wir möchten den Oberstufenschülern jedes Jahr die Chance eines Besuchs bei unserem Bildungspartner bieten.“ Die mit diesem Besuch verbundenen Ziele wurden nach Meinung der Teilnehmer vom FAG voll und ganz erreicht.
Die Stiftung hat es sich seit 2003 zur Aufgabe gemacht, begabte Schülerinnen und Schüler in speziellen Lebenssituationen zu unterstützen. Frau Splett zeigte sich beeindruckt von den Biographien der Jugendlichen. Die Hälfte aller Neustipendiaten ist erst in den letzten vier Jahren nach Deutschland gekommen. Alle zeichnen sich dadurch aus, dass sie Spaß daran haben, aktiv zu sein, zu helfen und sich dabei zugleich auf die Suche nach sich selbst zu machen. Sie sind sportlich oder musikalisch und sie bewältigen ihre Sondersituation jeweils auf ihre eigene Art.


„Das schaffen wir", dachte sich Physiklehrerin Carmen Seeburger im Vorfeld der ersten Bewerbung vor nunmehr gut drei Jahren. Jetzt wurde also erneut bestätigt, dass die Arbeit am FAG in den MINT-Fächern und in der MINT-Begabtenförderung ausgesprochen erfolgreich war.


Vaihingen (my) Die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums sind einfach nicht zu stoppen: Nachdem der Informatik-Biber seit Jahren erfolgreich an der Schule läuft, sind sie nun auch beim Folgewettbewerb eifrig mit dabei. Beim „Jugendwettbewerb Informatik“ programmieren die Jugendlichen graphische Aufgaben, um Punkte zu erzielen. In diesem Jahr nahmen insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler vom FAG teil. Davon erzielten in der Klassenstufe 6 Simon Gruschwitz in beiden ersten Runden einen ersten Preis und Felix Kohler jeweils den zweiten Preis, ebenso seine Schwester Anika aus der 7. Klasse. In der Jahrgangsstufe engagierte sich Jakub Jeck und erhielt einen zweiten Preis in der ersten Runde und eine Anerkennung in der zweiten Runde und qualifizierte sich so für die 3. Runde. Diese läuft parallel zum Bundeswettbewerb Informatik ab, bei dem innerhalb von drei Monaten die Junioraufgabe des Wettbewerbs gelöst werden soll. So stellt der JWINF ein Bindeglied zum Bundeswettbewerb dar und soll Jugendliche dazu ermutigen, vermehrt daran teilzunehmen. Das FAG drückt allen Preisgewinnern die Daumen für die 3. Runde und freut sich über so viel Engagement und Erfolg im Bereich Informatik!







