Neues von der Schülerfirma

Maskenaufbewahrungsbeutel

Kreative Erweiterung der Produktpalette

Trotz der Corona-Pandemie hat der Wirtschaftsleistungskurs der J1 von Frau Mandl-Steurer im letzten Jahr die Schülerfirma „MaskOn“ gegründet. Es wurden nachhaltige Masken mit FAG-Logo in verschiedenen Ausführungen produziert. Nun möchte die Schülerfirma einen Überblick über ihre bisherigen Ergebnisse geben und über Produktneuheiten informieren.
Zu Schuljahresbeginn wurden der Schülerschaft des FAGs mit Hilfe von Bestelllisten die Möglichkeit gegeben, Masken zu erwerben. Somit konnte sichergestellt werden, dass jeder interessierte Schüler eine Maske bestellen konnte. Mit dieser Strategie war „MaskOn“ sehr erfolgreich und konnte über 100 Masken verkaufen. Eine gute Gelegenheit, sich an dieser Stelle nochmals bei jedem Käufer sowie den Investoren für die Unterstützung bedanken.Profis an der Nähmaschine: Lena Schiller und Larissa Zackel
Die Jungunternehmer sind der festen Die neuen Produkte gibt es in rosa, blau und gestreift Überzeugung, dass die Masken uns alle auch noch in der nächsten Zeit begleiten werden, weshalb sie weiterhin ihre Produkte anbieten. Außerdem möchten die engagierten Wirtschaftskursler mit der Einführung eines neuen Produktes auf die neuen Regelungen reagieren. Es handelt sich dabei um eine Aufbewahrungsmöglichkeit in Form eines kleinen Beutels. Dieser bietet Platz zur hygienischen Verstauung von zum Beispiel OP- oder FFP2-Masken. Auch auf diesem Produkt werden die typischen FAG-Aufnäher verarbeitet, was zur Identifikation mit der Schule dient.
Firmenchef Andri Brett äußerte sich hierzu wie folgt: “Ich denke, dass die Erweiterung unserer Produktpalette eine gute Reaktion auf die veränderten Umstände darstellt. Wir als Schülerfirma vertrauen weiterhin auf die Nachfrage der Schülerschaft.”


Die neuen Maskenbeutel können ab sofort für 5,- € unter folgendem Link bestellt werden:

Zur Bestellung

FAG-Debater erreichen den zweiten Platz in den baden-württembergischen Vorrunden

Debater erreichen 2. Platz

Lara Schuck wird Neunte unter den Sprechern und Sprecherinnen

Die Online-Situation hat manchmal auch Vorteile. In anderen Jahren konnten zum traditionellen Debating-Treffen der Senior League in Würzburg immer nur fünf Debater eines Teams starten, weil die Jugendherberge eine Kapazitätsgrenze von 230 Plätzen hat. Dieses Jahr konnten (durch das Online-Format) alle acht aktiven Senior Debater des Friedrich-Abel-Gymnasiums an den letzten Vorrunden der baden-württembergischen Liga teilnehmen: Leonie Lehmann, Lara Schuck, Laura Wizgall, Felix Odenbreit, Rebecca Krüger, Carolin Both, Maxi Bauer und Leonie Schulte (Foto v.l.n.r.). Das FAG-Team kam mit drei Siegen aus den vier ersten Runden und hatte Hoffnung auf die Finalrunden der letzten 16 Teams in Baden-Württemberg. Vier Wochen lang hatten sie sich auf die zwei bekannten Themen vorbereitet: “Research into human cloning should be encouraged” und “Companies should be liable for human rights abuses that occur anywhere in their supply chains”. Sehr viel musste für diese Themen recherchiert werden: Welche Bestandteile des menschlichen Körpers kann man denn klonen und was ist in Deutschland überhaupt rechtlich erlaubt? Das FAG-Team musste die Position vertreten, in Deutschland das Klonen nicht auszubauen. Spannend, denn dieses Thema hat natürlich auch etwas mit unserer eigenen Geschichte zu tun.
Bei der zweiten vorbereiteten Debatte, in der das FAG auch in der Opposition war, ging es darum, dass Firmen gar nicht in der Lage sind, die einzelnen Herstellungsschritte ihrer Produkte zu überprüfen - und dass sie deshalb auch nicht haftbar gemacht werden können. Das Gesetz wird in Deutschland im Mai geändert werden. Von den beiden unvorbereiteten Debatten, deren Themen erst eine Stunde vorher bekannt gegeben wurden, beschäftigte sich eine damit, dass Feministinnen gegen die Ehe sein sollten; die andere beinhaltete die Möglichkeit von Gemeinden, den Tourismusansturm einzudämmen. Das FAG musste beides Mal für die Motion sprechen.
Man sieht an diesen vier Runden, wie vielfältig die Themen im Debating immer sind.
Zum Schluss konnte das FAG Runde 6 für sich entscheiden, weil der Gegner nicht angetreten war. All die viele Vorbereitung war somit zwar umsonst, aber Hauptsache gewonnen! Außerdem konnten die FAG-Debater die Tourismusdebatte und die Lieferketten-Debatte gewinnen. Sechs Siege, das musste doch für den Aufstieg in die Endrunden reichen! Die Platzierungen wurden mit Spannung erwartet: Allen stockte der Atem, als das FAG schon auf Platz 2 genannt wurde – unglaublich! Mit diesem Platz war dann auch der Sonntag „Debating-frei“, denn die besten vier Teams erhalten ein Freilos für das Viertelfinale im Juni. Trotzdem schauten noch einige am Sonntag zu, denn nun galt es ja, die möglichen Gegner zu analysieren. Aus der Debatte „Internationale Frankfurt“ gegen „Theodor-Heuss-Gymnasium Heilbronn“ ging das THG als Sieger hervor und ist nun der Gegner des FAG im Juni. Aber es gab noch eine Überraschung: Lara Schuck aus der Jahrgangsstufe II (2.v.l.) wurde Neunte von 188 teilnehmenden Debatern. Das ist auch deshalb erstaunlich, weil Lara erst letztes Jahr mit dem Wettkampf-Debattieren begonnen hat. Leider ist es jetzt schon ihr letztes Jahr.

Leonie Lehmann schafft Sprung in die zweite Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen

Preisträgerin: Leonie Lehmann

Mit großem Erfolg hat Leonie Lehmann aus Klasse 10b an der ersten Runde des 40. Landeswettbewerbs Alte Sprachen der Stiftung HUMANISMUS HEUTE teilgenommen. Dieser Einzelwettbewerb, der insgesamt aus drei Runden besteht, richtet sich an Lateinschülerinnen und -schüler der Ober- und Kursstufe. Wenn man nach einer Runde einen Preis erhält, wird man zur nächsten Stufe zugelassen.
Da Leonie sich schon vorher in ihrer Freizeit mit der Person des römischen Staatsmannes und Philosophen Cicero sowie mit seiner Zeit beschäftigt hat, ist es nicht verwunderlich, dass die Schülerin sich für das äußerst anspruchsvolle Thema „Philosophie im Unrechtsstaat – Welche Parallelen gibt es zwischen Ciceros Wandel von der Politik und dem Erstarken des Unrechtsstaats im alten Rom?“ entschieden hat.
Durch ihre kritisch-fundierte Darstellungsweise konnte Leonie in ihrer elfseitigen Hausarbeit für die Gutachter sehr überzeugend zeigen, dass Cicero durch seine philosophisch-schriftstellerische Tätigkeit einen Weg gefunden hat, der staatlichen Willkür mit Gerechtigkeit zu begegnen und auf diese Weise sowohl sich selbst als auch anderen Menschen Hoffnung auf eine Rückkehr zu republikanischen Verhältnissen zu machen. Ihre Arbeit wurde mit einem ersten Preis belohnt.
Im April wartet bereits die nächste Herausforderung auf Leonie. Dann wird sie ihr Können in einer Klausur unter Aufsicht beweisen müssen. Diese Klausur besteht zum Teil aus Übersetzungen von lateinischen Textpassagen ins Deutsche, zum Teil aus Interpretations-Aufgaben zu einem zweisprachigen Text.
Ist Leonie auch in der zweiten Runde erfolgreich, so kann sie sich in der Abschlussrunde im Juli mit einem Vortrag über ein selbstgewähltes Thema aus dem altsprachlichen Bereich um eine Aufnahme in die Studienstiftung des Deutschen Volkes bewerben.
Herzlichen Glückwunsch an Leonie zu ihrem guten Abschneiden in der ersten Runde und für die zweite Runde viel Erfolg! Maximam sibi laudem peperit!

Das KSK-Börsenspiel als Heimspiel am FAG

Börsenspiel am FAG 20/21

Auch in diesem Jahr: Schüler des FAG unter den Topplatzierten

mst. Nachdem im vergangenen Schuljahr der Wirtschaftskurs von Frau Ernst beim Börsenspiel der Kreissparkasse bereits groß abgeräumt hatte, war es dieses Mal die Spielgruppe „AtillaResatMarvin“ aus dem Wirtschafts-Leistungskurs JI von Frau Dr. Mandl-Steurer, die den Sonderpreis gewann. Die jungen Brooker belegten Platz 12 von 218 im Kreis Ludwigsburg beteiligten Spielgruppen und konnten ihren Start-Depotwert von 50.000,- Euro auf 55.507,28 Euro steigern, was einen ausgezahlten Gewinn von 155,07 Euro – gespendet von der Kreissparkasse Ludwigsburg – bedeutete. Nach ihrer Strategie befragt, verriet Atilla: „Wir haben uns auf verschiedene Unternehmen konzentriert, die Unternehmensaktien sorgfältig beobachtet und uns Tagestief- beziehungsweise Tageshöhepunkte gemerkt oder auch diese gezielt angepeilt. Die Pandemie hat uns einen Vorteil gebracht, denn durch die tiefen Preise konnten wir sicher investieren und die Investments längere Zeit halten. Wir haben uns außerdem über die Produkte der jeweiligen Unternehmen informiert und uns die Nachfrage genau angeschaut.“ Eine Strategie, die offensichtlich aufgegangen ist. In dieser Spielrunde war das FAG mit 8 Spielgruppen am Start und so professionell wie sich die Schüler und Schülerinnen des Friedrich-Abel-Gymnasiums schlagen, werden wir hoffentlich auch nächstes Jahr von ihrem Erfolg berichten können. „Wir machen wieder mit – sofort!“, hieß es dann auch unisono von Atilla Cakir, Marvin Hoppe und Resat Yildirim.

Informatik-Biber am FAG trotz Corona erfolgreich!

Einige der vielen Preisträger des Informatik-Bibers 2020

Erfolgreiches Jahr 2020 beim Informatik-Biber

Vaihingen Im November wurde am FAG wieder fleißig „gebibert“: 481 der insgesamt 762 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums haben vom 9. bis 20. November am Online-Wettbewerb „Informatik-Biber 2020“ teilgenommen und hervorragende Ergebnisse erzielt.
Beim „Informatik-Biber“ wird das Interesse für Informatik geweckt, ohne spezielle Vorkenntnisse besitzen zu müssen. Ein Konzept, das aufgeht: Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche beim Online-Contest mit interessanten Fragen der Informatik auseinander. Die Fragen sind motivierend und kreativ: Welche Entdecker schaffen es bis zur Schatzkammer, wer kann das Sportturnier nach den ersten Matches noch gewinnen? Wo müssen Geschäfte gebaut werden, um eine Landgemeinde optimal zu versorgen?


Das Friedrich-Abel-Gymnasium engagiert sich seit langem im Bereich der Informatik in Form von Informatikwettbewerben, der Website- und Programmier-AG und dem Informatikkursangebot in der Oberstufe. So kam die flächendeckende Einführung des Informatikunterrichts in Klasse 7 und die Einführung des Profilfachs IMP am FAG (Informatik – Mathematik – Physik) ab Klasse 8 vor drei Jahren wie gerufen. Diese Bausteine sind in diesem Jahr übrigens sehr schön in Form von Filmen auf unserer Website zu sehen: Unter Organisation – Infos für neue 5er – Kinderinfoseite wurden von SchülerInnen und LehrerInnen viele wunderschöne kurze Filme rund um unser FAG erstellt.

Am FAG konnten nun die Preise zusammen mit den Halbjahresinformationen ausgegeben werden: 29 Schülerinnen und Schüler erreichten einen 2. Preis – und ganz besonders stolz durften 20 Schülerinnen und Schüler auf ihren 1. Preis sein! Die Preisträger erhielten einen Mundnasenschutz im Design des Wettbewerbs oder einen regenfesten Sattelüberzug, den sie ganz besonders gut auf dem neuen Fahrradweg, der direkt am FAG vorbeiführt, nutzen können.

Das Bild zeigt einige der Preisträgerinnen und Preisträger.

THIMUN 21

THIMUN 21: Alle haben sich - wie in Den Haag üblich- gut angezogen.

Wenn Den Haag nach Vaihingen kommt

Was haben wir im letzten Jahr nicht alles schon gelernt: dass Unterricht auch online geht, dass man im Netz an Europameisterschaften im Debating teilnehmen kann und nun auch, dass die UNO nach Vaihingen kommt. Mit Simon Silhanek, Luna-Marie Schwerdtle, Nils Buchholz, Vassiliki Chatzopoulou, Felix Odenbreit und Luna Eppinger (v.l.n.r.) haben auch in diesem Jahr wieder sechs Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse des Friedrich-Abel-Gymnasiums an THIMUN (The Hague International Model United Nations) teilgenommen. THIMUN ist die größte und renommierteste Veranstaltung unter den Model United Nations (MUN), den Simulationen der Vereinten Nationen für Schüler und Studenten. In mehreren Kompaktphasen bereiteten sich die FAG-Schülerinnen und Schüler auf ihre Rolle bei der UN vor: Das FAG vertrat Algerien. Sie lernten das Procedere der UN kennen und befassten sich mit vielen Aspekten „ihres“ Landes. Hierzu machten sie eigene Recherchen, wurden aber auch durch Research-Reports der Organisatoren von THIMUN unterstützt. Sie mussten lernen, die nationalen Standpunkte „ihres“ Landes auf internationaler Ebene einzubringen und Entscheidungen in Form von Resolutionen im Sinne Algeriens herbeizuführen. Dann war es endlich soweit. Am Montag wurden die über 1000 Teilnehmer aus 200 Schulen weltweit per Webinar begrüßt. „Das war natürlich nicht so beeindruckend wie letztes Jahr im World Forum in Den Haag“, meint Felix, der wie Vassiliki schon im letzten Jahr dabei war. „Alleine der Anblick der bis auf den letzten Platz gefüllten Kongresshalle war überwältigend. Und dann all die Schülerinnen und Schüler aus so vielen Ländern zu hören, die ganz leicht auf Englisch kommunizieten.“
Von Montag bis Freitag wählten die FAGler verschiedene Komitees für sich aus, in denen sie nach dem von der UNO festgelegten Schema vorgingen: zuerst ist Lobbyarbeit unter den Ländern wichtig, dann muss man gemeinsame Lösungen suchen und in Resolutionen festhalten. Schließlich debattiert man diese Resolutionen noch einmal.
So gab es etwa Komitees zur digitalen Überwachung der Bevölkerung, zum Gasstreit zwischen der EU und der Türkei vor Zypern und zu den Einflüssen von COVID-19 auf die weltweite Abrüstung. Die FAG-Schülerinnen und -Schüler und hatten Reden vorbereitet, die sie in den einzelnen Komitees einbrachten. Am Freitag gab es leider wieder kein Plenum; auch die Abschlussreden fand in einem Webinar statt.
„In den Komitees war die Arbeit schon sehr ähnlich zu der Live-Veranstaltung in Den Haag letztes Jahr,“ fasst Felix das Online-THIMUN zusammen, „aber vieles fehlte vor dem PC natürlich: die Atmosphäre, die die Reise nach Den Haag so besonders macht, die vielen kleinen Begegnungen am Rande, Gespräche, die Beobachtungen.“ Letztes Jahr konnten die FAG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer abends noch das Salz der Nordsee riechen, weil sie gemeinsam mit den Lehrern in einer Wohnung in Kijkduin am Strand wohnten. Ach ja, damals. Trotzdem sind alle über ihre Teilnahme froh, denn sie haben viel über die Arbeit der UNO gelernt und einmalige Erfahrungen gesammelt. Das Fazit der 6 FAGler lautet deshalb: „Gelohnt hat es sich auf jeden Fall und wenn möglich, sind wir nächstes Jahr nochmals vor Ort dabei“. Dann gibt es hoffentlich wieder Ridderzaal, Poffertjes und lange analoge Gespräche am Strand.

Ein Leben mit vielen Leidenschaften

Benjamin Klaieber vor der Universität Bielefeld

Benjamin Klaiber in die Konrad-Adenauer-Stiftung aufgenommen

Wer Benjamin Klaiber - Abitur 2019 am Friedrich Abel Gymnasium - kennt, wird sich nicht wundern, dass Benjamin jetzt in die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Studienstiftung der CDU, aufgenommen wurde. Alles, was Benjamin macht, tut er mit großer Leidenschaft. Benjamin redet gerne und besonders gerne über Politik. Er ist in Gündelbach aufgewachsen und hat dort von klein auf am Leben der evangelischen Gemeinde teilgenommen. In der Grundschule begann seine Begeisterung für Musik. Erst Blockflöte, dann Gitarrenunterricht bei der Mutter, später Klavier und heute Orgel. Besonders liebt er Bach und Mendelsohn-Bartholdy. Im FAG entdeckte er die französische Sprache für sich: Bei einem Austausch mit Frankreich in der achten Klasse wusste er, das ist seine Sprache, schön im Klang und auch ein bisschen exklusiver als Englisch. Etwa zur gleichen Zeit begann er mit Chemie. Er fand in ihr einen „schöpferischen Akt“ – außerdem erinnerte ihn die Chemie schon damals an seine Leidenschaft fürs Kochen.
In der Oberstufe belegte er daher entsprechend Wirtschaft, Französisch und Chemie. Auch nach dem Abitur verfolgte er diese Spuren weiter. Mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einem Waisenhaus im Tschad brachte er Religion und Französisch zusammen. Seit Oktober studiert Benjamin in einem bi-nationalen Studiengang in Bielefeld Chemie. Er wird die Hälfte seiner Studienzeit in Frankreich verbringen. Musik macht er weiterhin in seiner Gemeinde in Gündelbach, wenn er hier ist, aber auch schon in einer neuen Gemeinde in Bielefeld. Und die Gespräche über Politik? Die kann er jetzt ausgiebig mit anderen Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ortsgruppe oder auf Tagungen führen. Nach einem langen Auswahlverfahren hat die Stiftung nun Benjamin mit einem Stipendium für seine Begeisterung belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Vorlesewettbewerb 2020

Vorlesewettbewerb 2020

Lesen macht Spaß

Unter diesem Motto haben am Freitag acht Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums an der Schul-Entscheid des Vorlesewettbewerbs 2020 teilgenommen. Mit 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist der Vorlesewettbewerb der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels der größte Schülerwettbewerb in Deutschland. Zum Schluss gibt es wirklich einen Bundessieger oder eine Bundessiegerin unter allen Sechstklässler in Deutschland! Aber der Weg bis dahin ist weit.
In den letzten Wochen haben alle Schülerinnen und Schüler in ihren sechsten Klassen ein Stück aus ihrem Lieblingsbuch vorgelesen. Die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden bestimmten dann jeweils zwei Klassensieger, die am vergangenen Freitag um den Siegerplatz des FAG antraten. So gingen in der Schulausscheidung Lucina Schulze und Marlin Schumm aus Klasse 6a, Konstantin Krauß und Luise Schwarz aus der 6b, Jona Geiser und Luise Schwarz aus der 6c und schließlich Naelle Capron und Yann Hils aus der 6d für die Finalrunde an den Start.
Leider fand die Endausscheidung dieses Jahr nicht im vollen Musiksaal vor allen Mitschülerinnen und Mitschülern der sechsten Klassen statt, sondern in einem Klassenzimmer nur vor der Jury statt. Dennoch war die Aufregung natürlich trotzdem groß. Vorgelesen wurde aus Klassikern wie Astrid Lindgrens „Karlsson auf dem Dach“ und aus „Matilda“ von Roland Dahl. Natürlich war auch Harry Potter dabei. Aber auch aktuelle Lieblingsbücher wurden vorgestellt. Gleich zwei Mal wurden Auszüge aus der Reihe „Bitte nicht öffnen“ von Charlotte Habersack gelesen, von Jason Reynold „Ghost - Jede Menge Leben“ und von Timo Parvela „Ella in der Schule“.
Zum Schluss war die Entscheidung ganz eng. Schulsiegerin 2020 am FAG wurde Lucina Schulte (Bildmitte) mit einem Auszug aus „Percy Jackson - Diebe des Olymp“ von Rick Riordan. Als Preise erhielten alle von unserem neuen Schulleiter Herrn Damp eine offizielle Urkunde und ein Buchgeschenk, das Joachim Burkhardt von der Schiller-Buchhandlung passgenau für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Preisträgerin ausgewählt hatte. Lucina geht jetzt weiter zur Regionalausscheidung und dann? Wir werden sehen. Lesen macht auf alle Fälle großen Spaß und kann einen weit bringen. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in den weiteren Runden!

FAG gegen den Rest der Welt: Offene Europameisterschaft im Debating

Europen 2020 im Schulhof des FAG

Leonie Lehmann debattiert in deutschem Auswahlteam

Debater debattieren überall: in Schulklassen, in Turnhallen, auf Fluren und manchmal auch im Duschvorraum einer Umkleidekabine, wenn einfach zu viele Teams gleichzeitig debattieren. Und dieses Jahr? 2020 debattiert man natürlich im Internet. Die Weltmeisterschaften fanden im Juli und August eigentlich in Mexiko City statt, aber da Debating ein Sport der Worte ist, mussten sie nicht wie die Olympischen Spiele ausfallen, sondern die besten School-Debater weltweit trafen sich per Zoom. Wer neugierig ist und wissen will, wie das geht, recherchiere im Internet – da lassen sich Videos finden. Ab Freitag findet nun die offene Europameisterschaft EurOpen statt. Das Friedrich-Abel-Gymnasium ist wie jedes Jahr mit einem Team dabei, aber dieses Jahr sind alle besonders aufgeregt. Leonie Schulte und Carolin Both (links, beide J1) haben 2018 schon an den EurOpen in Stuttgart teilgenommen, Rebecca Krüger (J1, 3.v.l.), Leonie Lehmann (Klasse 10, in der Mitte) und Felix Odenbreit waren 2019 in Hamburg am Start. Nur Lara Schuck (JII, 2.v.r.) ist eine Newcomerin auf dem internationalen Parkett. Aber während im letzten Jahr alle wegen der langen Zugreise, der Jugendherberge an der Horner Rennbahn und wegen der Ausflüge an die Elbe und auf die Reeperbahn aufgeregt waren, hoffen nun die Debater und der Coach nur, dass die Technik klappt. Freitag bis Sonntag stehen in den Vorrunden sechs Debatten auf dem Plan. 120 Teams aus aller Welt haben sich gemeldet, das sind doppelt so viele wie sonst. Das geht, weil ja 2020 alle Teilnehmer „Heimschläfer“ sind, also nicht anderswo untergebracht werden müssen. Die Teams wurden in zwei Zeitzonen eingeteilt. Das FAG debattiert in der Zone Red gegen Teams aus Europa, Afrika und den Amerikas. Zwei Themen sind schon bekannt und werden sorgfältig vorbereitet: ein Thema lautet „Developing countries should align with emerging economies (such as China, India) rather than with the developed economies (such as EU and USA)“; da es sich ja um eine Europameisterschaft handelt, legt das zweite Thema den Fokus natürlich auf Europa: „This house would end the European common currency (Euro)“. Noch sind die Gegner nicht bekannt, aber es könnte etwa das Eliteinternat Eton aus England sein, das Santiago College aus Chile oder die GEMS Modern Academy aus Dubai. Deutsche Teams sind dieses Jahr fast keine am Start.
Zum EurOpen-Team des FAG gehören fünf Debater. Leonie Lehmann debattiert nicht mit ihren Schulkameraden. Sie hat im Sommer den Sprung auf die nationale Ebene gewagt und sich für das Team Germany Junior qualifiziert, das am Wochenende bei den EurOpen zum ersten Mal antritt. Sicher liegen jetzt noch viele internationale Wettkämpfe vor ihr.

MASK ON – Nachhaltiges Engagement am FAG

Der Schulleiter des FAG, Stephan Damp, zeigt sich mit der FAG-Maske

Verkaufsstart nach den Herbstferien

mst. Bis dato lässt sich wohl wenig Positives an der Pandemie finden, die durch den Corona-Virus weltweit ausgelöst wurde, abgesehen von der daraus entstandenen, vielversprechenden Unternehmensidee einer Schülerfirma am Friedrich-Abel-Gymnasium: MASK ON nennt sich das frisch gegründete Unternehmen, das aus dem Leistungskurs Wirtschaft unter der Leitung von Dr. Gaby Mandl-Steurer hervorgegangen ist. Die Wirtschaftsschülerinnen und –schüler nähen aus Stoffresten Alltagsmasken, die mit dem Logo des FAG versehen werden. Unternehmensvorstand Andri Brett und sein Stellvertreter Paul Daiß berichten von der Entscheidungsfindung im angehenden Unternehmen: „Wir hatten unterschiedliche Ideen, was wir produzieren könnten und es gab interessante Vorschläge. Letztlich hat das Projekt Alltagsmaske gesiegt, weil wir damit auch ein Produkt herstellen, das allen am Friedrich-Abel-Gymnasium etwas sagt und das uns durch das Logo unserer Schule zusätzlich verbindet.„Eine richtig gute
Idee!“ Auch Herr
Geppert unterstützt als stellvertretender
Schulleiter die
Jungunternehmer Auch dass wir nachhaltig produzieren können, war ein großer Pluspunkt.“ Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist nicht zu unterschätzen: Erst müssen die unterschiedlichen Unternehmensbereiche wie zum Beispiel Unternehmensleitung, Marketing, Buchhaltung oder die Produktion an die einzelnen Mitarbeiter übertragen, in den Aufgaben definiert und dann (größtenteils in der Freizeit) ausgeführt werden.

Möglich ist auch eine individuelle Gestaltung der Maske nach persönlichen Wünschen gegen einen kleinen Aufpreis. „Wir freuen uns außerdem sehr, wenn jemand Stoff oder schmale Gummibänder spenden möchte. Sehr gerne nehmen wir leichte Baumwollstoffe mit etwas „Stand“, auch in verschiedenen Farben“, fügt Paul Daiß an, "wer es bunt möchte, darf auch seinen eigenen Stoff bringen und wir verarbeiten ihn.“ Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart tragen einige Prominente die Maske bereits (siehe Abbildungen) und man darf davon ausgehen, dass MASK ON eine erfolgreiche und arbeitsintensive Zeit bevorsteht.