Musikevent am FAG - von der Unterstufe

Unterstufenkonzert

Unterstufenkonzert mit Dichterparty und Eiswagen

MusikfachschaftDie Musikfachschaft des Friedrich-Abel-Gymnasiums lud am vergangenen Dienstag, dem 7. Juli 2026 zum Unterstufenkonzert in den MMV-Pavillon ein und sorgte mit dem Programm für einen sehr gelungenen und unterhaltsamen Abend. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Herrn Rainer Geppert, der das Unterstufenorchester unter der Leitung von Frau Ingrun Canzler, den Unterstufenchor, geführt von Frau Miriam Sauter, sowie die AG „Darstellendes Spiel“ unter Frau Katharina Broszat vorstellte, ertönte schon das erste Stück der jungen Musikanten.Orchester Das Unterstufenorchester gab unter anderem die Titel „Joy to the World“ und „Das große Tor von Kiew“ zum Besten. Letzteres stammt aus „Bilder einer Ausstellung“, der Vertonung von zehn Gemälden des Malers Viktor Hartmann durch seinen Freund Modest Mussorgskij. Frau Canzler brachte an diesem Abend eine beeindruckende Zahl von über 25 Musikanten auf die Bühne und dies zeigte sich beispielsweise in klingenden Soli der Blechbläser. Als Zugabe spielte das Unterstufenorchester „Feel the Rhythm“ aus dem Musical „Sweet Charity“ von Neil Simon.

ChorFrau Miriam Sauter eröffnete den zweiten Teil des Konzerts mit ihrem Unterstufenchor und dem Lied „Wer sich die Musik erkiest“ (erkiesen, mhd. für aussuchen, erwählen) von Martin Luther. Künstlerisch ging es auch gleich weiter, denn die Darsteller der Schauspiel-AG betraten die Bühne und Goethe – als der große Dichterfürst -begrüßte das Publikum und lud zur „Dichterparty“ ein. Darstellendes SpielNacheinander erschienen Friedrich von Schiller, Joseph von Eichendorff, Eduard Mörike, Heinrich Heine und Christian Morgenstern sowie Wilhelm Busch, die sich passend zu den Liedern des Chors über Italien, Poesie, Musik und verführerische Frauen wie Heinrich Heines Lolli („Die Loreley“, 1824) unterhielten. Der Unterstufenchor sang Goethes Wanderlied „Von dem Berge“, Schillers „Rätselbrücke“, Eichendorffs „Schläft ein Lied“ (seinem Gedicht „Wünschelrute“ entnommen) und „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, dem berühmten Gedicht Heines über die Loreley entnommen. Aber auch „Frühling lässt sein blaues Band“ von Eduard Mörike, dem Vertreter der schwäbischen Romantik schlechthin, wurde von den jungen Sängern meisterhaft interpretiert.
Sehr unterhaltsam wurde es mit der Vertonung der Gedichte „Es war einmal ein Lattenzaun“ von Christian Morgenstern und „Es sitzt ein Vogel auf dem Leim“ von Wilhelm Busch. Herr Markus Sauter brillierte wie so oft als Begleitung des Chors am Klavier.
DankUnd wer jetzt dachte, das ist nicht mehr zu toppen, sollte eines Besseren belehrt werden: Herr Geppert beschenkte die Kollegen der Musikfachschaft sowie Frau Broszat mit Sekt und vor dem Pavillon wartete nach dem Konzert der Eiswagen von „Eis Leo“ und verteilte – auf Einladung der Musikfachschaft – Eiskugeln an die jungen Künstler.Eiswagen

Konzertbesuch der Oberstufe

Jesus Christ Superstar

Wenn Rock auf die Passionsgeschichte trifft

Ein Bericht von Sophia Thüry

Rockig, mitreißend und dramatisch - Diese drei Adjektive könnten passender nicht sein, um die Rockoper Jesus Christ Superstar zu beschreiben, die der Musik-Basiskurs der J1 am Mittwoch, den 17. Juni, besucht hat. Die Veranstaltung fand im Theater Pforzheim statt, das vor allem für seine hochwertigen Opern und Musicals bekannt ist. Die Rockoper Jesus Christ Superstar fand dort schon mehrmals statt, die Premiere im Jahr 2026 war am 07. Februar und seither wurde das Stück regelmäßig besucht und erhielt viele positive Rückmeldungen.

In dem Stück werden die letzten sieben Tage des Lebens Jesu in leicht abgewandelter Form musikalisch dargestellt. Leicht abgewandelte Form deshalb, weil neben Jesus auch Judas eine sehr wichtige Rolle spielt. Judas, für all diejenigen, die nicht sehr vertraut mit der Passionsgeschichte sind, war der Jünger, der Jesus verriet, was daraufhin den Tod Jesu zur Folge hatte. Die Figur des Judas steht seither als Sinnbild des Verrats, der Habgier und der moralischen Verkommenheit. Und genau diese Darstellung wird in dem Stück angezweifelt, da Judas Jesus dort aus Angst und der Überzeugung heraus, das Richtige zu tun, verrät und nicht aus Habgier oder Neid. Außerdem beschäftigt sich die Rockoper mit der viel diskutierten Frage, ob Judas wirklich frei gehandelt hat oder lediglich eine von Gott gegebene Rolle ausgeführt hat und Jesus verraten musste, damit die Geschichte überhaupt stattfinden konnte. Eine Antwort auf diese Frage gibt die Rockoper leider nicht.

Die Rockoper wurde von Andrew Lloyd Webber komponiert, einem sehr erfolgreichen Musikkomponisten, der besonders bekannt für seine Komposition weltweit bekannter Musicals wie zum Beispiel „Cats“ und „The Phantom of the Opera“ ist.

Das Stück wurde am 12. Oktober 1971 im Mark Hellinger Theater in New York uraufgeführt und wurde zunächst kontrovers diskutiert. Viele Menschen empfanden die Kombination aus einer „heiligen“ biblischen Geschichte und einer damals als „rebellisch“ geltende Musikrichtung als unpassend oder sogar respektlos. Außerdem kritisierten viele die am Ende weggelassene Auferstehung, die für viele Anhänger des Christentums von großer Bedeutung ist. Jedoch stieß die Rockoper auch auf eine große positive Reaktion und entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg.

Musikalisch lieferte die Rockoper auf jeden Fall ab. Das Programm bot eine Mischung aus energiegeladener Rockmusik, Pop-Elementen und gefühlvollen Balladen, was das Stück so abwechslungsreich macht. Auch die Kombination des klassischen Orchesters und den rockigen E-Gitarren erzeugten ein beeindruckendes Klangerlebnis. Ein großes Lob gilt auch den Sängern, die besonders bei anspruchsvollen Gesangspassagen eine hervorragende Leistung brachten und die Zuhörer in ihren Bann zogen.

Obwohl der Begriff Oper bei Schülerinnen und Schülern nicht unbedingt Luftsprünge auslöst, fiel das Feedback erstaunlich gut aus. „Ich hatte mir eine Rockoper nicht so cool vorgestellt“, „Die Musik würde ich mir auch in meiner Freizeit anhören“ und „Man hat die Passionsgeschichte nochmal ganz anders erlebt“ waren nur einige der Aussagen der Schülerinnen und Schüler nach der Aufführung. Insgesamt also ein sehr gelungener Abend, der vielleicht bei dem ein oder anderen die Lust auf weitere Theaterbesuche geweckt hat.

Sommerkonzert des FAG

Sommerkonzert 2026 des Friedrich-Abel-Gymnasiums

Big Emotions und ein fulminanter Abschied

Es ist schlicht der Höhepunkt des Schuljahres, wenn die Musiklehrer des FAG zum Sommerkonzert laden und das Publikum alljährlich ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm erleben darf. Und trotzdem war es etwas Besonderes, was sich in der Peterskirche am Dienstag, dem 23. Juni 2026 ereignete. Doch von Anfang an:

Orchester Herr Rainer Geppert, stellvertretender Schulleiter des Friedrich-Abel-Gymnasiums begrüßte am Premierenabend, dem 22. Juni 2026 das Publikum mit der Ankündigung, dass die beiden kommenden Konzertabende die letzten sein würden, bei denen die langjährigen Musiklehrer Frau Miriam und Herr Markus Sauter die Leitung des Chors beziehungsweise der Big Band übernähmen. So kam beim Auftakt des Konzerts, das unter dem Motto „Big Emotions“ stand, bei einigen Zuhören schon Wehmut auf, die aber durch gut gewählte Stücke des FAG-Orchesters unter der Leitung von Frau Regina Bauer aufgefangen wurde. Bei „James Bond Theme“ (von Monty Norman) und „Skyfall“ (Adele), die als Auftakt zu hören waren, brillierten insbesondere Amelie Hanisch (10 c) am Fagott und Jule Störl (J I) am Waldhorn. Bei „Waltz No. 2“ von Dimitri Schostakowitsch bewiesen Lennart Betz (8c) und Alessia Belka (9c) an den Querflöten sowie Jakob Müller (8c) am Klavier, dass das junge Orchester schon mit den etablierten Ensembles mithalten kann. Am Schlagzeug gab Niklas Kostewa (9c) den Ton an, für die tiefen Töne sorgte Ronnie Steurer (9d), der den E-Bass zupfte, nachdem er bei den ersten drei Stücken die Geige spielte. Frau Bauer - Leitung des OrchestersNach dem weltbekannten Hit „What was I made for“ (Billie Ellish und Finneas ÓConnell) wurde lautstark eine Zugabe gefordert, die mit „Music“, einem der Lieblingsstücke von Regina Bauer, auch erfüllt wurde. Das junge und wunderbar besetzte Orchester, von Frau Bauer erst vor einem Jahr gegründet, brachte viel Stimmung in die Peterskirche und leitete gelungen den Auftritt des Chores unter der Leitung von Frau Sauter ein.

Mit dem Stück „Lean On Me“ (Bill Withers) brachte der FAG-Chor die großen Gefühle auf die Bühne - ein Lied über Freundschaft und Zusammenhalt, bei dem Hanna Wulff ein Solo zum Besten gab. Eine Widmung für alle, die uns den Rücken stärken, stellte der Song „You Raise Me Up“, der seine Wurzeln im irischen Folk hat, dar. Hier steuerten Emma Oelsner und Sophia Tvrdak ein wunderbares Solo bei und spätestens jetzt schien das Motto des Abends - Big Emotions - erfüllt. Beim dritten Song „Fix you“ waren die herrlich hohen Töne Felicitas Harnisch zu verdanken. Nach der gefühlvollen Hymne „Angels“ (Robbie Williams) gab es die gefühlvolle Zugabe „Can you feel the love tonight?“ und Frau Sauter spornte ihren Chor trotz der Sommerhitze noch einmal zu Höchstleistungen an.

Nach der Pause, in der die Konzertgäste von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe I bewirtet wurden, kam mit der Big Band unter der Leitung von Herrn Sauter Schwung auf die Bühne. Beim Swing-Stück „Perdido“ (Juan Tizol) gestalteten Jonathan Förnzler (Saxophon) und Julius Lehmann (Trompete) die Soli, während Jonathan Kees (8a) zusammen mit den Solisten Nathanael Hahn am Saxophon (J II) und Florian Scholz an der Trompete (9a) bei „Superstition“ von Stevie Wonder ihr Können zeigten. Der „Worksong“ bot anschließend der Tuba, gespielt von Constantin Fröhlich, Gelegenheit für einen begeisternden Solo-Einsatz, ebenso bewies Leonie Wünsch (J II) ihre Fähigkeiten beim Trompeten-Solo. „Cissy Strut“ – ein Medium Funk-Stück – bot den Solisten Daniel Bosch (J II) am Bass und Adrian Sauter am Saxophon, Hannes Litschko am Schlagzeug sowie Leonie an der Trompete eine Bühne.

My WayBei „The Rose“, dem letzten Stück der Big Band, wurden die Gesangssolistinnen Sophie Bauer, Lotta Kernberger und Regina Rehm (alle J II) vom Ensemble begleitet, das sich am Montag mit einer fulminanten Darbietung von „Oye como va“ (Carlos Santana) verabschiedete. Am Dienstag sollte an dieser Stelle aber noch nicht Schluss sein, denn überraschend betrat Herr Stephan Damp, Schulleiter des FAG, die Bühne und sang „My Way“ von Frank Sinatra zu Ehren der Eheleute Sauter. Abschieder des Lehrerehepaars SauterAuch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe II, die an diesem Abend ebenfalls zum letzten Mal auftraten, verabschiedeten sich von ihren langjährigen Musiklehrern mit einem Gutschein für ein Candle-Light-Dinner (samt Kerze und Gruppenbild im Rahmen) bei Frau und Herrn Sauter, die ihrerseits zuvor bereits jedem ihrer Schüler ein kleines Geschenk ausgehändigt hatten. Und um den Abend der großen Gefühle noch eines draufzusetzen, boten alle ehemaligen und noch aktiven Schüler ihren Lehrmeistern das Ständchen „Thank You for the Music“ von ABBA.

Verabschiedung der AbiturientenWie immer unterstützte die Technik-AG unter der Leitung von Jannis Kachur (10d) die Interpreten und sorgte für entsprechende Effekte. Besonders beachtenswert ist, dass viele ehemalige Schülerinnen und Schüler an beiden Abenden beim Konzert mitspielten und sich auch ehemalige Weggefährten wie Benjamin Albrecht (vormals Musiklehrer am FAG), am letzten Ständchen beteiligten.
Leider müssen wir uns von Frau und Herr Sauter verabschieden
An dieser Stelle könnte der Artikel zu dem Sommerkonzert mit großen Gefühlen und einem fulminanten Abschied der Sauters zu Ende sein. Aber da gilt es, sich die Worte Herrn Gepperts am Montag in Erinnerung zu rufen, denn er meinte, vielleicht sei das das letzte Konzert unter der Leitung von Frau und Herrn Sauter, aber nicht das letzte Konzert mit den Sauters.

Vortrag von Clemens Beisel

Vortrag von Clemens Beisel

Sägeblätter, Stickiness und Selbstregulierung – was müssen Eltern über Social Media wissen?

Frau Dausend vom FAG und Frau Pickert von der Schloßbergschulemst. Clemens Beisel, Diplom-Sozialpädagoge und Referent für Social Media, klärte im Rahmen der Vortragsreihe des Kooperationsmodells der Vaihinger Schulen am Dienstag, dem 16. Juni 2026 darüber auf, was Eltern über Social Media wissen müssen. Nach den einleitenden Worten von Frau Heike Dausend vom Friedrich-Abel-Gymnasium und Frau Kerstin Pickert, die die Schloßbergschule vertrat, leitete Herr Beisel die Zuhörerschaft dazu an, das eigene digitale Konsumverhalten unter die Lupe zu nehmen. Dazu benötigte der Referent nur drei Zahlen: 88, 11 und 15. Die digitale Fragmentierung des Alltags zeige sich laut Beisel darin, dass ein Smartphone im Schnitt täglich 88 Entsperrungen aufweise, das Handy durchschnittlich alle 11 Minuten entsperrt werde und dass man 15 Minuten brauche, um sich nach der Handynutzung wieder konzentrieren zu können. Dies erklärte Clemens Beisel als sogenannten Sägeblatteffekt: Graphisch dargestellt falle die Konzentration nach einem Blick auf das Handy auf Null und würde mindestens 15 Minuten brauchen, um wieder anzusteigen, nur um bei einem neuerlichen Blick aufs Smartphone wieder abzufallen, was dem Bild eines Sägeblattes ähneln würde. Wer sich nun im Publikum unter jenen wähnte, die niemals auf 88 Entsperrungen täglich kämen, wurde überrascht: Tatsächlich lagen die meisten Zuhörer nach der Überprüfung des Handys über ihrer eigenen Einschätzung. Um nun ein erstes Fazit Beisels vorwegzunehmen: Vorbildwirkung ist auch seiner Ansicht nach eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen übermäßigen Medienkonsum bei Jugendlichen und Kindern.

Clemens Beisel hat unter clemenshilft.de einen digitalen Elternabend geschaffen, der Eltern Möglichkeiten der Information (Experten-Interviews, Videos, Tipps) und des Austausches zum Thema Mediennutzung bietet. Dort und auch in zahlreichen Vorträgen geht es beispielsweise um die Fragen, wann ein Videospiel zur Sucht wird, wie man Kinderschutzfilter installiert und was 1000 Klicks mit einem Kind oder Jugendlichen machen. Der Sozialpädagoge beschäftigt sich aktuell natürlich auch mit der Forderung nach einem Verbot von Sozialen Medien für Kinder. Dies sei seiner Meinung nach aber insgesamt keine Lösung, denn dadurch würden Kinder gezwungen, die Medien heimlich zu nutzen und die dringend nötige Auseinandersetzung mit Problemen der digitalen Welt würde noch weniger stattfinden. Gerade in Australien laufe es nicht gut, denn WhatsApp sei dort nicht verboten und jeder, der die ersten Erfahrungen seiner Kinder in dieser App mitverfolgt hätte, wüsste auch warum. Hier nennt der Experte das Phänomen Fear of missing out, die Angst etwas zu versäumen, halte junge Menschen, aber auch Erwachsene am Handy. Wenig überraschend sieht auch er die fehlende Selbstregulierung als Hauptfaktor für die Probleme, die sich in Sehnsucht nach Zugehörigkeit zeige, die Kinder und Jugendliche am Handy kleben ließe, womit wir schon beim Fachterminus Stickiness wären. Neben dieser sei die einladende Haptik vieler Geräte verführerisch, vor allem, wenn die Kinder als erstes Handy schon ein brandneues Smartphone bekämen. Hier empfiehlt Beisel, dem Nachwuchs ältere Geräte zu überlassen, die vielleicht auch das endlose Spielen darauf unmöglich machen.

Aber es gäbe Auswege, die von den Eltern relativ leicht durchsetzbar sind: Neben dem guten Beispiel sollten Eltern ihren Kindern klare Grenzen und Regeln setzen, ihnen Alternativen bieten, beispielsweise gemeinsame Unternehmungen, Familienzeit, Sport oder Musik. Erziehungsberechtigte können sowohl bei Apple-Geräten als auch bei Android-Smartphones Bildschirmzeiten begrenzen, Inhalte sperren und die Mediennutzung nachverfolgen und kontrollieren. Am einfachsten vielleicht: Jugendlichen und Kindern die Nutzung des Handys über Nacht nicht erlauben, sich für die Spiele, die der Nachwuchs am Handy hat, zu interessieren und nachzufragen. Nicht zuletzt der Appell Beisels: Medien nie als Belohnung, Bestrafung oder Beruhigung nutzen, das verschaffe ihnen einen Platz auf einem Podest, vom dem man sie schwer wieder runterholen könne. Wer eine klarere Vorstellung davon haben möchte, wie viel Medienzeit in welchem Alter vertretbar ist, könne sich einer einfachen Formel bedienen: Alter des Kindes minus drei mal zehn Minuten ergibt die zumutbare Bildschirmzeit (Beispiel: Das Kind ist 13, davon 3 abziehen und mal 10 nehmen, ergibt 100 Minuten Bildschirmzeit – inklusive Fernsehen).

Zuletzt macht Clemens Beisel darauf aufmerksam, dass Kinder aus sozial benachteiligten Familien auch im Bereich Medienkonsum benachteiligt seien, weil sie seitens der Eltern weniger Unterstützung erfahren. Akademisch gebildete Eltern seien sich der Gefahren mehr bewusst, hätten meist mehr Zeit und vor allem mehr Geld, um Kindern Freizeitaktivitäten anzubieten. Herr Beisel würde sich handyfreie Schulen wünschen, vor allem handyfreie Grundschulen. Denn: Schulen sollten Orte der Begegnung, des Lernens und der Beziehungen sein. Es gibt für Clemens Beisel keinen Grund dafür, dass ein Kind ein Handy mit sich führen muss, wenn es zur Schule geht. Vielleicht regt folgender Satz des Experten zum Nachdenken an: Bildschirmfreie Zeit ist wahrer Luxus.

Das FAG lädt zum Sommerkonzert

Einladungsplakat zum Sommerkonzert

Big Emotions in der Pfarrkirche

mst. Wenn sich die Musiklehrer des Friedrich-Abel-Gymnasiums samt Schülern mit vielen Instrumenten schwer bepackt in Richtung eines Buses bewegen, dann ist allen klar, dass es zu den Probentagen nach Schloss Weikersheim geht.
Auch in diesem Jahr haben sich die Big Band, das Orchester und der Mittel- und Oberstufenchor mit Frau Regina Bauer, Frau Miriam Sauter und Herrn Markus Sauter mit Elan in die Proben gestürzt und laden nun am Montag, dem 23. und am Dienstag, dem 24. Juni 2026, jeweils um 19.00, in die Peterskirche zum Sommerkonzert ein.

Das Musikteam der Mittel- und Oberstufe

 

Fußballer wieder erfolgreich

Fußballer erreichen 2. Platz

Platz 2 im Regierungsbezirk Stuttgart – Schulfußballmannschaft des FAGs feiert Riesenerfolg

Nachdem mit etwas Glück die Qualifikation zum Finale geschafft wurde, reiste das Fußball-Team des FAGs ohne große Erwartungen zum Finalturnier der besten Mannschaften des Regierungsbezirks nach Stuttgart.


Aber schon im ersten Spiel zeigte sich, mit welchen Tugenden die Mannschaft Erfolg haben würde – mannschaftlicher Geschlossenheit, Laufbereitschaft und Einsatz – kombiniert mit schnellem Umschaltspiel. So wurde die Defensive zum Prunkstück des Finalturniers. Ohne Gegentreffer konnten die Spiele gegen das FSG Marbach (1:0), das GBG Winnenden (0:0), das Rosensteingymnasium Heubach (2:0) und das Gymnasium Rutesheim (0:0) so erfolgreich gestaltet werden, dass die Vorrunde vom FAG-Team als Gruppenerster abgeschlossen werden konnte.


Im Halbfinale wartete dann ein starker Gegner vom OHG Ostfildern. In einem intensiven Spiel, das 0:0 endete, kam es dann zum Elfmeterschießen. Während alle Schützen des FAG sicher verwandelten, avancierte Jona Kaufmann zum Helden des Spiels und krönte seine bärenstarke Turnierleistung mit zwei gehaltenen Elfmetern, sodass der vielumjubelte Einzug ins Finale gelang.


Im Endspiel der beiden besten Teams aus dem Regierungsbezirk Stuttgart kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit den Schülern aus Rutesheim. Leider fand das FAG schlecht ins Spiel und musste schon nach wenigen Minuten den ersten Gegentreffer des Turniers hinnehmen. Dies führte zu einem Bruch im Selbstverständnis, so dass das Team nicht an die starken Auftritte der vorigen Spiele anknüpfen konnte. Am Ende musste man sich dann klar mit 3:0 geschlagen gegeben.


Trotzdem ist dieser zweite Rang ein Riesenerfolg für die Jungs und das FAG! Glückwunsch und Respekt für die außerordentliche Leistung – ihr habt das FAG mehr als gut vertreten!

Es spielten: (von hi-li) Julius Meißner; Konstantin Krauß; Sebastian Scutelnic; Lukas Siegmann; Lukas Angele; Malte Schnitter; Sandor Kovac; Marlin Schumm; Wolfgang Hartmann; Lenno Mayer; Thomas Renz (Betreuer)
(von li-vo) Edwin Scheffler; Sebastian Flender; Tim Böcken; Julius Mühl; Jona Kaufmann; Luis Stotz; Paul Hagdorn

Thomas Renz (Bild und Text)

Besonderes Highlight am FAG

Friedrich-Abels 275. Geburtstag

275. Geburtstag von Friedrich Abel - das FAG feiert seinen Namensgeber

Sonnenwirtlemst. Der eine oder andere, der am vergangenen Freitag zufällig am Friedrich-Abel-Gymnasium vorbeilief, mag seinen Augen kaum getraut haben: Da flanierten Schüler in noblen Samtröcken aus dem 18. Jahrhundert herum, trugen weiße Perücken und wedelten mit Schnupftüchern. Zwei Wächter zogen sogar einen mit Seilen gefesselten, unglücklich wirkenden jungen Mann hinter sich her – was war da bloß los? Es war ein Fest der besonderen Art, das die Schulgemeinschaft des Friedrich-Abel-Gymnasiums an diesem Freitag, dem 8. Mai beging, denn es wurde der 275. Geburtstag von Jakob Friedrich von Abel gefeiert. Und dafür hatten sich Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte allerhand einfallen lassen. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Schulleiter Herrn Stephan Damp folgten die Grußworte des Oberbürgermeisters Herrn Uwe Skrzypek-Muth, der die besondere Tradition der Schule hervorhob und die bedeutende Rolle Friedrich Abels als Lehrer unterstrich. Außerdem erinnerte er an Friedrich Schiller als bedeutsamen Schüler des Vaihinger Lateinlehrers und hob das Schicksal des „Sonnenwirtle“ – in der Gegend bestens bekannt als der historische Johann Friedrich Schwan – hervor.
RedenAls Herr Rainer Geppert – stellvertretener Schulleiter des FAG – gerade mit seinem Lob auf den vorbildhaften Lehrer Friedrich Abel beginnen wollte, betrat dieser höchstpersönlich die Bühne und führte außerdem das unglückliche „Sonnenwirtle“ samt Gefolge mit sich, selbst sein bedeutender Schüler Friedrich von Schiller hatte sich dem Zug angeschlossen. Sonnenwirtle 2Die Moderatoren Rainer Geppert und Gaby Mandl-Steurer kamen mit dem Verbeugen vor den Hoheiten nicht mehr hinterher und letztlich wurde Abel mit einem Geburtstagsständchen und zwei weiteren Liedern – dargeboten vom Unterstufenorchester unter der Leitung von Frau Canzler – gebührend gratuliert.
Nachdem sich Friedrich Abel samt Gefolge huldvoll unter das Volk mischte, veranstaltete die SMV ein Quiz im Stil der Fernsehsendung „1, 2 oder 3“, bei der sich die Schülerinnen und Schüler zur Beantwortung von Fragen, die Friedrich Abel und seine Zeit zum Inhalt hatten, auf entsprechend gekennzeichneten Feldern im Schulhof positionieren mussten. Der Schwierigkeitsgrad stieg mit jeder Frage, ebenso die Begeisterung bei den Schülern.Fotostation Auch die Fotostation, bei der sich die Gäste im Stil Abels und seiner Zeit verkleideten, bereitete allen großen Spaß, selbst Herr Hans Sinnl, ehemaliger Schulleiter des FAG, konnte nicht widerstehen und ließ sich mit Bilderrahmen ablichten. AbelbuttonsDas „It-Piece“ des Tages aber waren die Buttons mit der Silhouette Abels in vielen Farben, die die Schülerinnen und Schüler an einer eigens dafür eingerichteten Station selbst herstellen konnten. Die Slogans dazu, beispielsweise „Abel to party“, „Abel to shine“ oder „Abel to grow“, wurden von der Debating-AG beigesteuert. Als weitere Attraktion galt die Schreibstation, bei der sich geduldige Gäste mit Federkiel und entsprechenden Utensilien in den Schreibtechniken des 18. Jahrhunderts üben konnten. Außerdem konnten an weiteren Stationen Perlen gefädelt und Spiele gespielt werden – die Unterhaltung am Fest war vielfältig.
Ein schönes Fest mit VerpflegungKulinarisch sorgten die Schüler mit selbst gebackenen Waffeln, Muffins und mit einem eigenen Geburtstagskuchen für den Namenspatron samt Konterfei für Begeisterung. Das Fest zu Ehren Friedrich Abels hat gezeigt, was das FAG ausmacht: Gemeinsames Engagement und Kreativität, Zusammenarbeit und Zusammenhalt, gemeinsame Ziele und ein lebendiges Miteinander.

Vorboten des Jubiläums: 275. Geburtstag von Friedrich Abel

Ausschnitt aus dem Erklärfilm

Auftakt der Abel-Feierlichkeiten: Erklärfilme zu „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“

Erklärfilmmst. Filme zu konsumieren, ist für die allermeisten Schülerinnen und Schüler selbstverständlich, aber eigenständig Drehbücher zu verfassen, Figuren und Kulissen zu entwerfen und dann noch verständlich den Inhalt eines historischen Textes zu vermitteln, ist nicht ganz so einfach. Die Klasse 8a des Friedrich-Abel-Gymnasiums hat es ausprobiert und in mehreren Doppelstunden zu der Novelle „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ von Friedrich von Schiller Erklärfilme gedreht. Schillers kurze Erzählung über einen Wilddieb, der nach Jahren im Zuchthaus zum Mörder und Räuberhauptmann wird und sich schließlich einem verständnisvollen Amtmann zu erkennen gibt, basiert auf der wahren Geschichte des „Sonnenwirtle“: Johann Friedrich Schwan, geboren 1729 in Ebersbach an der Fils, war ein Räuber und Mörder, der 1760 in Vaihingen an der Enz gefangen, gerädert und schließlich geköpft wurde. Der für den Richterspruch verantwortliche Oberamtmann Konrad Ludwig Abel war der Vater von Jakob Friedrich von Abel, dem späteren Lehrer Schillers, der diesem von dem Schicksal des „Sonnenwirtle“ berichtete.
Gewinner des LiteraturwichtelsSchiller stellte – als einer der ersten in jener Zeit – mit seiner Novelle die Frage, ob es nicht die Not ist, die jemanden zum Verbrecher werden lässt. Die Determiniertheit des eigenen Lebens, das einem in bestimmten Fällen keine andere Wahl lässt, als sich mit Zwang zu nehmen, was einem das Dasein verwehrt. Und so fühlt sein Protagonist Christian Wolf Reue, will sich mehrfach dem redlichen Leben zuwenden, scheitert aber nicht zuletzt an seiner Umwelt. Dadurch erreicht Friedrich von Schiller, dass der Leser nachdenkt und sein eigenes Handeln hinterfragt, vielleicht sogar Sympathien für den Gescheiterten, der sich am Ende freiwillig zu erkennen gibt, empfindet.Zweite Gewinner des Literaturwichtels
Die Schülerinnen und Schüler der 8a wählten unterschiedliche Szenen der Novelle aus, fertigten Kulissen in Schuhschachteln an, entwarfen die Texte (teilweise in Schillers Sprache, meist jedoch der Gegenwart angepasst), unterlegten ihre Szenen mit Musik und schnitten am Ende auch die Filme. Dritte Gewinner des LiteraturwichtelsAlle fünf Gruppen lieferten sehr originelle und durchaus anspruchsvolle Kurzfilme, die dann noch von der ganzen Klasse bewertet wurden. Am Ende gab es eine Abstimmung und drei Gruppen durften sich über einen Literatur-Wichtel für den besten Erklärfilm in Gold, Silber und Bronze freuen. Der Spaß war riesengroß und die Klasse 8a weiß jetzt über Abel, Schiller und das „Sonnenwirtle“ bestens Bescheid.

Berufliche Beratung am FAG

Coaching4Future 2026

Coaching4Future am FAG – Technik ausprobieren und verstehen

mst. Mittlerweile möchte jeder fünfte Schüler nach der Schule direkt arbeiten, zumindest laut der Jugendbefragung, die die Bertelsmann Stiftung unter dem Thema „Ausbildungsperspektiven 2025“ durchgeführt hat. Umso wichtiger ist es, dass die Jugendlichen sich ausprobieren und erste Erfahrungen in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sammeln können, denn die Wahl eines Berufs stellt Jugendliche und ihre Eltern gerade in heutiger Zeit oft vor große Herausforderungen. Wo liegen die Talente, welcher Weg ist der richtige? Um diesen Prozess zu erleichtern, vermittelt das Friedrich-Abel-Gymnasium mittlerweile einige berufsorientierte Angebote wie beispielsweise alles rund um den Girls´ und Boys´ Day, das BOGY, oder eben das Bildungsprogramm Coaching4Futur. So geschehen am 20. April 2026 am FAG: Wie auch in den Jahren zuvor, informierte das Bildungsprogramm Coaching4Futur Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen darüber, welche Aufgaben sie in technischen Berufen erwarten und in welchen Bereichen sie später einmal arbeiten können.

AnschauungsmaterialDie Tech-Coaches Cornelia Mittag (Chemie) und Tobias Puzicha (Biotechnologe) unterstützten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen mit praxisorientierten und zugleich spielerischen Einblicken in aktuelle Zukunftsthemen bei der beruflichen Orientierung. Bei einem Vortrag mit anschaulichen Experimenten und jeder Menge Technikexponaten zum Ausprobieren stellten sie Trends aus naturwissenschaftlichen Forschungsbereichen vor. Anhand dieser Beispiele zeigten sie, was MINT-Berufe leisten, welche Technologien zum Einsatz kommen und wie junge Leute darin an der Lösung wichtiger gesellschaftlicher Herausforderungen mitarbeiten können. Welcher Themenbereich behandelt wird, entscheiden die Schulklassen selbst. Die Auswahl reicht von Maschinen und Robotern über Wohnen und Mobilität der Zukunft bis hin zu Medizin, Lifestyle und Umweltschutz. Am FAG entschieden sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr für das Thema Lifestyle, Fleisch aus dem Labor. Frau Carmen Seeburger, die betreuende Lehrkraft, freut sich sehr über den Besuch der Experten. „Für die Schülerinnen und Schüler sind solche „Schnuppertage“ immer ein Highlight und auch für mich ist jedes Jahr etwas Neues dabei, auch ich profitiere von dem Besuch der Coaches.“ Mit dem interaktiven „Karrierenavigator" auf der Plattform von Coaching4Futur können junge Menschen beispielsweise ihre Interessen testen und mit passenden Bildungswegen in der dualen Ausbildung, an Berufskollegs oder an Hochschulen abgleichen. Praktische Tipps helfen Familien, überzeugende Bewerbungen zu verfassen. Das Online-Portal schlägt außerdem eine Brücke zur Praxis, indem Netzwerkunternehmen dort ihre freien Ausbildungs- und dualen Studienplätze aus den MINT-Fächern präsentieren.

Der Anteil jener jungen Menschen, die ohne Abschluss in den Arbeitsmarkt starten, droht weiter zu steigen, denn viele Jugendliche fühlen sich bei der Berufswahl schlecht informiert oder sind von einer wahren Informationsflut überfordert. Das droht den bereits herrschenden Fachkräftemangel noch weiter zu verschärfen. Daher schaffen solche Orientierungsangebote, wie sie am FAG mithilfe von Coaching4Futur geschaffen werden, praktische Bezüge zu den verschiedenen MINT-Berufen und fördern Lernerlebnisse, die die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler bereichern.

Abitur 2026

Abiturplakate 2026

Mit Bibel, Grundgesetz und Taschenrechner – das Abitur am FAG hat begonnen

Gute Wünsche für das Abitur 2026Seit heute hängen sie wieder, die Glückwünsch-Plakate in allen denkbaren Formaten und Stilrichtungen, die den ersten Tag der schriftlichen Prüfungen am FAG einleiten: „Dein Spiel, dein Ziel!“, „Auf zum Endspurt“ oder „Stark bleiben bis zum Abschluss!“, steht darauf. Diese Glückwünsche gelten 70 Abiturienten des Friedrich-Abel-Gymnasiums, von denen heute Morgen 69 junge Frauen und Männer angetreten sind, ein Prüfling ist erkrankt.

Das Abitur ist der Höhepunkt eines gymnasialen Schullebens, entsprechend aufgeregt und auch eingeschüchtert wirkte der eine oder andere Proband, der die Stadthalle betrat und – ausgerüstet mit reichlich Vesper, Getränken und Schreibutensilien – seinen Platz suchte. Aber auch für die Lehrkräfte ist es ein aufregender Tag: Hat man an alles gedacht? Kommt ein Thema dran, das den Schülerinnen und Schülern liegt? Bewältigen es die Schützlinge in der vorgegebenen Zeit?

Heute waren die Fächer NWT, Geschichte, Kunst, Religion und Wirtschaft an der Reihe und auf Grund der verschiedenen Prüfungsfächer an einem Termin wird dieser Tag vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Rainer Geppert gerne als „Tutti frutti - Abitur“ bezeichnet. An diesem Termin finden die meisten Prüfungen statt, nämlich die zum dritten Leistungskurs. Jeder Prüfling muss drei schriftliche Reifeprüfungen ablegen, von außen mitunter an den Utensilien erkennbar: Bibeln für Religion, Taschenrechner für NWT oder Wirtschaft, bei letzterem Fach wird außerdem auch das Grundgesetz zur Unterstützung genommen. Allen gemeinsam ist die Bearbeitungszeit von 270 Minuten pro Prüfung. Die nächsten schriftlichen Prüfungen – Biologie, Physik und Chemie – werden in den kommenden Tagen am FAG stattfinden, mit deutlich weniger Probanden. Den Abschluss bilden in diesem Jahr neben Mathematik die Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch.

Um 13.30 war Runde eins im Prüfungsmarathon zu Ende und größtenteils blickte man in erleichterte Gesichter, freute sich am regen Austausch der Abiturienten und schloss sich innerlich den Wünschen auf den Plakaten an.