MASK ON – Nachhaltiges Engagement am FAG

Der Schulleiter des FAG, Stephan Damp, zeigt sich mit der FAG-Maske

Verkaufsstart nach den Herbstferien

mst. Bis dato lässt sich wohl wenig Positives an der Pandemie finden, die durch den Corona-Virus weltweit ausgelöst wurde, abgesehen von der daraus entstandenen, vielversprechenden Unternehmensidee einer Schülerfirma am Friedrich-Abel-Gymnasium: MASK ON nennt sich das frisch gegründete Unternehmen, das aus dem Leistungskurs Wirtschaft unter der Leitung von Dr. Gaby Mandl-Steurer hervorgegangen ist. Die Wirtschaftsschülerinnen und –schüler nähen aus Stoffresten Alltagsmasken, die mit dem Logo des FAG versehen werden. Unternehmensvorstand Andri Brett und sein Stellvertreter Paul Daiß berichten von der Entscheidungsfindung im angehenden Unternehmen: „Wir hatten unterschiedliche Ideen, was wir produzieren könnten und es gab interessante Vorschläge. Letztlich hat das Projekt Alltagsmaske gesiegt, weil wir damit auch ein Produkt herstellen, das allen am Friedrich-Abel-Gymnasium etwas sagt und das uns durch das Logo unserer Schule zusätzlich verbindet.„Eine richtig gute
Idee!“ Auch Herr
Geppert unterstützt als stellvertretender
Schulleiter die
Jungunternehmer Auch dass wir nachhaltig produzieren können, war ein großer Pluspunkt.“ Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist nicht zu unterschätzen: Erst müssen die unterschiedlichen Unternehmensbereiche wie zum Beispiel Unternehmensleitung, Marketing, Buchhaltung oder die Produktion an die einzelnen Mitarbeiter übertragen, in den Aufgaben definiert und dann (größtenteils in der Freizeit) ausgeführt werden.

Möglich ist auch eine individuelle Gestaltung der Maske nach persönlichen Wünschen gegen einen kleinen Aufpreis. „Wir freuen uns außerdem sehr, wenn jemand Stoff oder schmale Gummibänder spenden möchte. Sehr gerne nehmen wir leichte Baumwollstoffe mit etwas „Stand“, auch in verschiedenen Farben“, fügt Paul Daiß an, "wer es bunt möchte, darf auch seinen eigenen Stoff bringen und wir verarbeiten ihn.“ Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart tragen einige Prominente die Maske bereits (siehe Abbildungen) und man darf davon ausgehen, dass MASK ON eine erfolgreiche und arbeitsintensive Zeit bevorsteht.

Coaching4future

Zehntklässler bei Coaching4Future

Berufsinformation für MINT-Berufe

Wie findet man unter Tausenden von Berufen den richtigen? Diese Frage stellen sich natürlich jedes Jahr die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums.
Auch in Corona-Zeiten setzt die Schule die Berufsberatung fort. Auf Einladung der BOGY-Beauftragten Simone Ernst kamen zwei Referenten von COACHING4FUTURE, die Mikrobiologin Jasmin Friedrich und der Umweltingenieur Daniel Gugel, in die NWT-Gruppen der zehnten Klassen. Sie stellten in einer Videopräsentation MINT-Berufe aus sechs interessanten Themengebieten vor: Mobilität, Menschen helfen, Welt retten, Lifestyle, Wohnen und Maschinen und Roboter. Alles war spannend und schülergerecht aufbereitet. So wurde bei dem Thema Mobilität etwa gezeigt, wie eine Drohne Pakete auf eine Nordseeinsel bringt oder in Afrika Medikamente schnell in unwegsame Gebiete liefert. Die Welt ließe sich vielleicht retten, wenn es gelänge, mit Hilfe eines watteartigen Zufallsprodukts Ölkatastrophen einzudämmen. Oder schließlich könnten T-Shirts aus Milch ein neuer umweltverträglicher Lifestyle werden.
Bei der Themenauswahl durften die Klassen ihre Schwerpunkte selbst bestimmen. In einem zweiten Teil konnten sich die Schülerinnen und Schüler anhand von Exponaten und Folien mit Berufsbeschreibungen selbstständig informieren und den Referenten Fragen stellen (siehe Foto). Das Interesse war groß.

Die Aktion COACHING4FUTURE wird von der Baden-Württemberg Stiftung, dem Arbeitgeberverband Südwestmetall und der Bundesanstalt für Arbeit unterstützt.


Auch wenn in Klasse 10 Ausbildung und Beruf noch in weiter Ferne zu liegen scheinen: Wer etwa dual studieren möchte, muss seine Entscheidung schon am Ende von der elften Klasse treffen. Für eine Zukunftsplanung in MINT-Berufen bietet COACHING4FUTURE noch eine weitere hervorragende Unterstützung an: Online kann man mit dem „Karriere-Navigator“ einen Selbsttest machen, welche Berufe zu einem passen.

Tennis oder Tischtennis?

Tischtennisplatte vom Förderverein

Förderverein des FAG finanziert Sportgeräte

Frau Bärenwald (auf dem Foto in Gelb) vom Förderverein des Friedrich-Abel-Gymnasiums war extra für ein Foto in die THG-Halle gekommen. Der Förderverein hatte zwei hochwertige Tischtennisplatten und ein Tennis-Set in Klassenstärke finanziert. Die Klasse 6b von Brigitte Schlecht durfte alles ausprobieren, zum Schluss aber wollten alle Tischtennis spielen. Zu schön sind die neuen blauen Platten.
Die Sportstunde endete dann auch mit der Frage: „Frau Schlecht, können wir das nächste Stunde wieder machen?“ Vielleicht nicht gleich in der nächsten Stunde, aber ab jetzt doch immer wieder, denn durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Fachschaft Sport können die Klassen jetzt jederzeit Tischtennis und Softball spielen.

Ein herzliches Dankeschön geht hiermit an den Förderverein, der die Anschaffung dieser kostspieligen Großgeräte möglich gemacht hat.

Beim kommenden NachgeFrAGt, dem Tag der offenen Tür am Friedrich-Abel-Gymnasium, werden die zukünftigen Fünftklässler nun auch eine Station vorfinden, bei dem sie ihr Können im Tischtennis und Tennis ausprobieren dürfen.

Vom Kehrblech zur Kutterschaufel

Stephan Damp - neuer Schulleiter am FAG

Endlich ist er da!

Seit 14 Monaten ist Herr Sinnl im Ruhestand. Nun hat das FAG endlich einen neuen Chef. Stephan Damp war letzte Woche bis zum Dienstag noch als Schulleiter am Lise-Meitner-Gymnasium Norderstedt in Schleswig-Holstein tätig. Schnell Koffer packen und am Mittwoch mit einem bis unter das Dach bepackten Auto in Richtung Süden, denn am Donnerstag um 11h wurde Herr Damp von Thomas Heckert, dem zuständigen Referenten am Regierungspräsidium Stuttgart, bereits zum neuen Schulleiter des Friedrich-Abel-Gymnasiums bestellt (siehe Foto).
Im Aufenthaltsraum erhielt Herr Damp sein Bestellungsschreiben in Anwesenheit vieler Lehrer, Eltern- und Schülervertreter überreicht. Durch die geöffneten Scheiben schauten auch neugierige Schüler vom Schulhof aus zu.
In seinen ersten Worten betonte Herr Damp, dass ihm vor allem Respekt und Wertschätzung bei der schulischen Arbeit wichtig seien. Schülerinnen und Schüler sollten gerne zur Schule gehen und mit Freude lernen, Lehrerinnen und Lehrer sich in ihrer anspruchsvollen Tätigkeit wertgeschätzt fühlen und sich engagieren und Eltern ihre Kinder gut aufgehoben wissen. Die Türen stehen allen am Schulleben Beteiligten zum Gespräch immer offen.
Stephan Damp stammt ursprünglich aus Hamburg. Nach dem Studium der Mathematik und Physik und dem Referendariat in Kiel war er 23 Jahre Lehrer und stellvertretender Schulleiter in Rheinland-Pfalz. Seit 2014 war er Schulleiter in Norderstedt.
Damit Herr Damp sich schnell eingewöhnt, erhielt er von Herrn Geppert als stellvertretendem Schulleiter ein FAG T-Shirt und vom Personalrat später eine Flasche Roßwager Wein mit einem kleinen schwäbischen Wörterbuch. Da kann er dann gleich das Wort „Viertelesschlotzer“ lernen. Eine Neuerung hat sich am FAG bereits herumgesprochen: Herr Damp trinkt offenen schwarzen Tee. Wir wünschen unserem neuen Kapitän einen guten Start an der Enz!

Naturwissenschaften und Verbindlichkeit

Philipp Domke ins Cusanuswert aufgenommen

Philipp Domke wurde in das Cusanuswerk aufgenommen

Ruhe, Freundlichkeit und Gewissenhaftigkeit – das sind Philipp Domkes Markenzeichen. Schon früh fiel er dadurch in seiner Klasse, aber auch beim Lösen schulischer Aufgaben auf. Beliebt bei den Klassenkameraden am Friedrich-Abel-Gymnasium stellte er sich schulisch bald größeren Aufgaben. So nahm er schon in der siebten Klasse bei „Jugend forscht“ mit einem Projekt zu Dämmstoffen an Häusern teil und erhielt drei Jahre später zusammen mit zwei Klassenkameraden für den schon legendären Cocktailmixer, eine Art Thermomix für Cocktails, einen Sonderpreis bei „Jugend forscht“ und einen Bronzeplatz bei der Erfindermesse in Nürnberg. Die Naturwissenschaften blieben bis zum Abitur eine seiner Leidenschaften.
Aber auch an Geschichte hat Philipp großes Interesse. Anlässlich des Volkstrauertages 2017 in Vaihingen wurden Beiträge von Oberstufenschüler mit Schwerpunkt Geschichte angefragt. Mit Auszügen aus den Kriegserlebnissen seines verschollenen Onkels rührte Philipp die Zuhörer so an, dass er die Rede noch ein zweites Mal bei der zentralen Veranstaltung der Kriegsgräberfürsorge im Neuen Schloss in Stuttgart halten durfte.
Philipp setzte sein Wissen für andere in Nachhilfestunden und der Sommerschule des FAG ein. Wo man helfen kann, ist Philipp da. In seiner Kirchengemeinde St. Paulus in Enzweihingen war er Ministrant und dann Oberministrant. Er ist Kirchengemeinderat und engagiert sich auch auf Dekanatsebene kirchlich. Ein freiwilliges soziales Jahr stellte er in der Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg in den Dienst der Kirche.
Eigentlich wollte Philipp Physik studieren, doch nun hat er sich dazu entschlossen, Naturwissenschaften und Soziales zusammenzubringen. Er wird ab Oktober Medizin in Freiburg studieren.
Für seinen besonderen Einsatz in den Naturwissenschaften und für sein kirchliches Engagement wurde Philipp jetzt - noch vor Studienbeginn - in die Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

Vive la francophonie!

Glückliche FAGler erhalten DELF-Zertifikat

15 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums erhalten DELF- Zertifikate

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 am FAG rückt das Ende ihrer Schulzeit nun schon spürbar näher. Einige von ihnen haben nun mit dem DELF-scolaire - Zertifikat B1 ein erstes Diplom erworben. In der 10. Klasse hat der ganze Jahrgang an der schriftlichen Prüfung teilgenommen, die sich aus Übungen zum Hörverstehen, Leseverstehen und zur Textproduktion zusammensetzt.
15 Schülerinnen und Schüler nahmen anschließend an der mündlichen Prüfung teil und erhielten nun ihre Zertifikate. Hiermit können sie sich nach dem Abitur an französischen Universitäten bewerben und bei Auslandsaufenthalten oder Praktika ihre Sprachkenntnisse nachweisen.
Das Friedrich-Abel-Gymnasium ist eine der Schulen, die die DELF-Prüfung durchführen dürfen. Die schriftlichen Prüfungen des DELF wurden vom „Ministère de l’Education Nationale“ gestellt, die mündlichen Prüfungen dann von lizensierten Französisch-Lehrerinnen, in diesem Jahr Ruth Jochemko und Luisa Weimann (links auf dem Foto), am FAG abgenommen.
Zertifikate erhielten Lena Behnke, Andri Brett, Clément Wolf, Nils Off, Nils Buchholz, Jakob Walliser, Hendrik Neibig, Nick Müller, Kiara Wöhr, Laura-Sophie Wizgall, Jan Schlageter, und Michelle Kuhne.
Nicht auf dem Foto abgebildet sind: Luna Schwerdtle, Ben Landgraf, Jochen Michaelis. Félicitations!

Alle haben es auf das Matterhorn geschafft

Erfolgreiche Besteigung des Matterhorns!

Erlebnispädagogischer Tag für die neuen fünften Klassen am FAG

Noch war keine Woche für die neuen Fünftklässler am Friedrich-Abel-Gymnasium vergangen, als sie sich schon auf eine große Erlebnisreise mit ihren neuen Klassen begaben. Vier Abenteuer warteten in der 1-2-3-Halle auf sie. Bedächtig ging es bei der Station „Tower of Power“ zu. Mit Schnüren mussten alle zusammen ein Holzkreuz in eine Vertiefung auf einem Holzpflock balancieren. Dazu brauchten alle viel Geduld und zum Schluss eine oder einen, der das Kommando übernahm.
Wilder wurde es in der großen Halle. An einer Station musste jede Klasse den wilden „Snake River“ überqueren. Dazu durften die Schülerinnen und Schüler Mattenwagen und Rollbretter als Boote benützen. Die Giftschlangen waren gefährlich. Aber die Forscherteams haben keinen zurückgelassen. An der dritten Station war der weite Grand Canyon zu überqueren, mit Tauen hangelte man sich über den Abgrund. Gottlob stürzte keiner ab. Die Lieblingsstation aller war aber das Matterhorn, ein Berg aus Barren und Matten. Jeder musste hinauf, egal wie. Nur an den Schlaufen durfte man nicht ziehen, das verbot die Bergsteiger-Ehre. Die ersten bugsierten sich mit Räuberleitern nach oben, die letzten wurden dann nach oben gezogen - und das alles auf Zeit!
Die Klasse 5b war die zweitschnellste der Stufe. Alle waren schwer beeindruckt von ihrer gemeinsamen Leistung: „Ich bin mit den Zehenspitzen ganz knapp auf der Kante des Grand Canyon gelandet und wäre sicher heruntergefallen, wenn nicht so viele Hände nach mir gegriffen hätten“. „Ohne Lars hätten wir es beim letzten Spiel nicht geschafft“. Und auch: „Ohne meinen Mut wären wir nicht als ganze Klasse auf dem Berg gestanden“. Zum Schluss wurde natürlich gemeinsam aufgeräumt: Kästen, dicke Matten und Mattenwagen. Ein ereignisreicher Vormittag ging zu Ende, an dem alle sich und ihre Klasse besser kennengelernt haben. Die große Erkenntnis dieses Tages: „Alleine schafft man es nicht!“, gut dass es die Klassengemeinschaft gibt.
Die Tourleiter der Expeditionen kamen auch dieses Jahr wieder aus der Fachschaft Sport – vielen Dank dafür!

Heute konnten Max und der kleine Prinz nicht kommen

Einschulungsfeier 2020

Einschulung der Fünftklässler am Friedrich-Abel-Gymnasium

Jedes Jahr ist es so schön, wenn die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Friedrich-Abel-Gymnasiums in der Stadthalle noch einmal ein Medley ihres Sommermusicals für die neuen Fünftklässler aufführen! Vor zwei Jahren musste der Mäuserich Max mit der Käsebande Jogi Joghurt besiegen, um endlich wieder an richtigen Käse zu kommen. Das war eine lustige Geschichte. Letztes Jahr war der Anfang für die Neuankömmlinge etwas besinnlicher: Der kleine Prinz dachte von seinem Stern aus über das Leben und die Liebe zu seiner Rose nach. Dieses Jahr konnte nur eine kleine Gruppe von Sechstklässler kommen, um die neuen Mitschüler mit bunten Schildern willkommen zu heißen. Gemeinsames Singen war noch nicht möglich: Max und den kleinen Prinzen gab es auf großen Fotos und der Chor kam vom Band.
„Lasst Euch nicht ärgern von den kleinen Viren!“ munterte der stellvertretende Schulleiter Rainer Geppert die Schülerinnen und Schüler gleich auf. „Schaut nicht auf das, was ihr gerade nicht tun könnt, sondern auf das, was geht.“ Händeschütteln ging nicht, aber alle durften sich per Ellbogencheck begrüßen. In seiner Rede verriet er den Neuen vier Tricks, die am Gymnasium hilfreich sein können: Neugier, Durchhaltevermögen, im Unterricht einen Schöpfer extra an Wissen mitnehmen und Selbstbewusstsein. Lustig war, dass alle Tipps von pantomimischen Bewegungen begleitet waren: für das Durchhaltevermögen nagte das Nagetier an einem Zapfen, das Wissen wurde mit einer Kelle geschöpft und ein stolzer Herr Geppert klopfte sich selber auf die Schulter. Diese Bilder werden die Fünftklässler nicht vergessen.
Auch die Elternvertreterin Susanne Schumacher sprach die Kinder an. Unter dem Motto eines alten Kinderbuchtitel „Wie schön, so viel wirst Du sehen!“ verglich sie ihre Zeit – der Fernseher hatte nur drei Kanäle – mit all dem Neuen, was man heute lernen kann und was nun am FAG auf die Schülerinnen und Schüler wartet: viel neues Wissen und besonders auch Freunde. Heike Bärenwald warb bei den Eltern für unterstützendes Engagement bei den „gelben Engeln“ des FAG-Fördervereins.
Bei der Feier um 8h wurden nacheinander die Klasse 5a mit Herr Reitschuster und 5c Frau Schneider – natürlich mit Maske - auf die Bühne gerufen. Dann ging es zum ersten Mal als Klasse von der Stadthalle hinauf auf den Berg zum FAG (Foto: 5a mit Herrn Reitschuster) für einen ersten Schulmorgen an der neuen Schule. Die zweite Gruppe mit den Klassen 5b von Frau Wetz und 5d von Frau Poslovsky startete zwei Stunden später um 10h.
Herzlich willkommen am FAG.

FAG ist baden-württembergischer Junior League Meister 2020

Debater sind Junior League Champion Baden-Württemberg 2020

Debater holen Titel

Die „kleinen“ FAG-Debaterinnen der Junior League (bis Klasse 9) sind mit ganz geringen Erwartungen in die Saison im September gegangen. Ihr Team hatte nur vier Mitglieder, drei davon aus den 8. Klassen. Asya Özgüney (3.und v.l.) Leonie Lehmann (1.v.l.) hatten zwar letztes Jahr schon mit dem FAG-Team an der Endrunde der besten sechs deutschen Teams teilgenommen, aber damals waren sie Newcomer und sammelten Erfahrung eher durchs Zuschauen.
Leonie Lehmann, Alexandra Odenbreit und Hanna Schneider waren dann im November bei der Europameisterschaft im School Debating in Hamburg. Das war für so junge Debater natürlich eine Herausforderung. Da hieß es: vorbereiten und mithalten – oder untergehen. Doch konnten sie in der Hansestadt gleich zwei Debatten gewinnen! Mit diesem Schwung der Erfahrung und des internationalen Erfolges konnten sie im Januar und Februar ihr JL-Debatten bestreiten. Zu ihrer eigenen Überraschung gewannen sie alle Debatten und alle Kampfrichterpunkte. Damit mussten sie auch unter 30 Teams weit oben sein! Aber während die älteren Debater ihre Saison online zu Ende brachten, wurde die Junior League nach Runde 4 wegen Corona abgebrochen. Die Enttäuschung war groß. Nächstes Jahr würde Asya zurück in die Türkei gehen und Leonie in Klasse 10 zu alt für die Junior League sein. Eine solche Chance würde sich für sie nie mehr bieten.
Nun kam am vorletzten Schultag doch noch - rechtzeitig zu Asyas Abschied - ein sehr gute Nachricht für das Team. Die German Debating Society hat sich entschlossen, die Ergebnisse aus den ersten vier Runden auszuwerten: Das FAG Team hat als einziges alle Punkte erreicht und ist somit Junior League Champion Baden-Württemberg 2020.
Herzlichen Glückwunsch!

86 Jahre FAG gehen in den Ruhestand

Verabschiedung vom FAG

Wohlverdienter Ruhestand

Was macht eine Schule aus? Sie ist ein Ort des ständigen Wechsels. Wenn man heute ans FAG zurückkommt, erkennt man das sofort am neuen Schulhof und daran, dass die Schüler natürlich andere sind. Aber der Schulleiter, die Lehrer, die Sekretärin werden doch noch da sein? Vielleicht.
Mit Monika Becht, Evi Mayer, Micaela Schmolz und Jutta Skolik sind diese Woche 86 Jahre kollektives FAG-Gedächtnis in den Ruhestand gegangen.
Monika Becht (auf der Bank) hat 21 Jahre Schüler/innen in Sport und Geographie unterrichtet. Viele haben bei ihr Mündliches Abitur gemacht. Aber alle Schüler kennen sie, weil sie die Lehrmittel der Schule verwaltete: Im Keller des Nebengebäudes konnte man bei Ihr Bücher abholen, tauschen oder auch verlustig melden. Alle neuen Fünfer profitierten von ihrer Vorbereitung des erlebnispädagogischen Tages in Klasse 5, auch daran erinnert sich jeder FAGler. Schließlich übte sie jahrelang den Flößertanz ein.
29 Jahre unterrichtete Evi Mayer (links)Deutsch und Religion. Mit diesen vielen Jahren nimmt sie also die längste kollektiven Erinnerung mit. Sie hat lange Jahre die Pressearbeit am FAG übernommen – es wurde wirklich Zeit, dass auch sie einmal VOR der Linse steht. Viele bedeutenden Momente der Schule hat sie in Fotos und Berichten festgehalten und damit einen Schatz geschaffen für alle, die ein Stück Vergangenheit suchen. Darüber hinaus gab sie mit Gottesdiensten und dem Schülerbibelkreis religiöse Impulse für die Schulgemeinschaft. Ihre Reiselust hat sie auf Fahrten nach Taizé, beim Polentausch und der Sprachreise nach Eastbourne weitergegeben. Viele erinnern sich auch an Frau Mayer als ihre erste Klassenlehrerin, die ihnen den Einstieg in das große Gymnasium erleichtert hat. Frau Schmolz (Mitte) war mit großer Leidenschaft Physiklehrerin. Begeistert erzählen Ehemalige, wie gut sie durch sie auf ihr eigenes Studium vorbereitet wurden. Aber nicht nur fachlich glänzte Frau Schmolz (2.v.r.): Viele Kolleginnen tragen ihre Ketten und Armbänder aus Glasperlen, die Frau Schmolz selbst gedreht hat. Der Schmuck wurde zum kleinen Erkennungszeichen: Wir sind auch am FAG.
Aber keine Schule kann ohne Schulsekretärin funktionieren. Wie keine andere bewahrte Frau Skolik (rechts)die Erinnerung auch an die Vorgänge, die Schülern und selbst Lehrern oft verborgen bleiben: Personalia, Ein- und Austritte von Schülern, Verhandlungen mit der Stadt. Mit großer Geduld und in Jahren angehäufter Erfahrung konnte Frau Skolik jede Frage beantworten, jedes Formular finden, Termindruck aushalten, kranke Schüler versorgen, traurigen Lehrern zuhören und trösten und und und… Jeder fragt sich, wie die Schule im neuen Schuljahr ohne Frau Skolik und ihre 21 Jahre Erfahrung überhaupt funktionieren soll.

Manchmal stehen ehemalige Schüler oder Schülerinnen am Lehrerzimmer und fragen: „Ist Herr X noch da oder Frau Y?“ Am FAG gibt es jetzt viele junge Lehrer, das ist gut so. Aber eines Tages wird wieder ein Ehemaliger suchend im Eingangsbereich des Hauptgebäudes stehen und dann nach den jetzigen Jungen fragen: „Ist Herr Z. noch am FAG?“