FAG auf Projektsuche in Leinfelden

(Tt) Mikromakro in LeinfeldenMikromakro in LeinfeldenDas Programm mikro makro mint wird seit 2015 jährlich landesweit ausgeschrieben. Mit dem Programm mikro makro mint verfolgt die Baden-Württemberg Stiftung das wichtige Anliegen der Nachwuchsförderung.
Das Programm mikro makro mint soll Kinder und Jugendliche anregen, sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu beschäftigen. Das Programm möchte durch das praktische Arbeiten in einer Projektgruppe, Spaß und Motivation für den MINT-Bereich bei den Schülerinnen und Schülern wecken.
Das Friedrich-Abel-Gymnasium bewarb sich mit seiner MINT-AG, die als Begabtenförderung auch vom Regierungspräsidium Stuttgart besonders gefördert wird, von Anfang an bei der Baden-Württemberg Stiftung immer erfolgreich um Projektmittel aus dem mikro makro mint-Programm.
Um Anregungen für und Einblicke in das naturwissenschaftliche Arbeiten zu bekommen, besuchten die Schülerinnen und Schüler der MINT-AG aus den Klassen 8/9 daher mit ihren AG-Betreuerinnen Sina Schröder und Timna Trittler die Veranstaltung mikromakroMINT-Schaufenster in der Filderhalle in Leinfelden.

Dort wurden aktuelle mikromakroMINT-Projekte aus den Schulen in Baden-Württemberg vorgestellt. Die Erwartungen der FAG-MINTler wurden voll erfüllt. Sie begutachteten Untersuchungen zu Biokraftstoffen aus Algen, eine selbstgebaute Fräse, verschlüsselte RFID-gesteuerte Identity-Karten (z.B. für Hoteltüren) und eine Anlage für das Torwart-Reaktionstraining, das schon vom KSV-Torwart getestet wurde. Besonders beeindruckend war das Projekt von Leo aus Welfen, der selbstbewusst sein ferngesteuertes, solarbetriebenes Untersuchungsboot präsentierte, das Wasserproben aus dem Bodensee entnehmen und einige weitere Parameter bestimmen kann. Außerdem besuchten die FAG-Schüler ein interessantes Rahmenprogramm: Vormittags gab es einen Vortrag über künstliche Intelligenz, im ScienceSlam wurde unterhaltsam die aktuelle Forschung an additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) vorgestellt und nachmittags wurden Workshops zu Präsentationstechniken, Glasfasern und 3D-Druck angeboten. „Das war interessanter als Unterricht“, meinte Luca begeistert nach seinem Workshop über Glasfasertechnik. Sina Schröder und Timna Trittler nahmen das gelassen: „Wenn die Exkursion die FAG-Schülerprojekte so beflügelt, wie wir uns das vorstellen, haben wir alles richtig gemacht.“