MINT-AG

Am FAG können Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6/7 bis 9/10 mit besonderem Interesse und besonderen Fähigkeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an der MINT-AG teilnehmen. Die Klassenkonferenzen in Klasse 5 bzw. Klasse 6 schlagen jeweils zum Halbjahr geeignete Schülerinnen und Schüler vor.
In der AG beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit verschiedenen Aspekten aus dem MINT-Bereich. In einem Wechsel aus theoretischen Anteilen und selbständiger Projektarbeit erweitern die Schülerinnen und Schüler zum einen ihren Wissenshorizont, zum anderen stärken sie in den Projektphasen ihre Teamfähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler starten mit kleineren Experimenten und üben dabei die naturwissenschaftliche Arbeitsweise. Anschließend lernen sie die Programmiersprache JAVA kennen, die sie dann in der Programmierung von Robotern oder Smartphone-Apps einsetzen.
Weitere Inhalte sind die Steuerung technischer Abläufe durch geeignete elektronische Schaltungen mit dem Einsatz von Sensoren. Das erfordert einerseits Grundlagen der Elektronik, die die Schülerinnen und Schüler dort erlernen. Andererseits beschäftigen sie sich mit der Programmierung von Microcontrollern und simulieren damit erste automatische Prozesse. Konkret wird dies am Bau und der Programmierung eines teilweise autonom fahrenden Modellautos. Den Fahrzeugbau im größeren Modell lernten die Schülerinnen und Schüler 2015 beim Bau einer „Seifenkiste“ kennen, mit der sie sogar bei einem Seifenkistenrennen teilnahmen.

Parallel zu den einmal wöchentlich stattfindenden Nachmittagen unternehmen die Schüler Exkursionen wie z.B. zur Stuttgarter Messe „Lust auf Technik“ oder zu Firmen, wie zum Mercedes-Werk nach Sindelfingen.

In den höheren Klassenstufen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler selbständig ein Projekt, das von der Initiative „micromacro“ der Baden-Württemberg-Stiftung finanziell unterstützt wird. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten dabei zunächst die Projektidee. Zur Umsetzung der Idee wenden sie dann ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen an. Sie erkennen, welches Potenzial auch an kreativer Energie entwickelt werden muss, um aus einer guten Idee auch ein gutes Produkt machen zu können.
In den letzten Jahren wurden so z.B. eine automatisch öffnende Mülltonne mit Füllstandsanzeige oder auch eine Cocktailmaschine, die mit verschiedenen Programmen unterschiedliche Cocktails mixen kann, entwickelt.