Mario hatte die Nase vorn: Schulsieger beim Lesewettbewerb am FAG

Vaihingen (my) Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, sagt man. Damit ist am Friedrich-Abel-Gymnasium aber nicht nur das Weihnachtsfest mit seinen wohlverdienten Ferientagen gemeint, sondern auch der alljährlich in den Adventstagen stattfindende Lesewettbewerb der sechsten Klassen.
Seit Wochen haben sich die vier Parallelklassen darauf vorbereitet und sich in einem internen Wettkampf für die beiden besten Vorleser ihrer Klasse entschieden. Diese traten nun am vergangenen Freitag in einer musikalisch durch die Gesangsklasse umrahmten Veranstaltung gegeneinander an, um den Schulsieger zu ermitteln, der das FAG im Kreisentscheid in Ludwigsburg vertreten wird.
.... Die acht Kandidaten, die jeweils eine kurze Passage aus einem ihrer Lieblingsbücher vorlesen durften, trafen auf ein sachkundiges und äußerst faires Publikum. Da wurde Lob gezollt und jedem Bewerber die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Doch das war auch nicht schwer, denn die Leser zogen alle Register, um ihre Zuhörer mit teils gruseligen, teils aufregenden oder lustigen Geschichten in ihren Bann zu ziehen.
Am Ende hatte Mario Mißbach bei der aus der Lehrerschaft bestehenden Jury die Nase vorn mit einem eher heiteren Vortrag aus dem Buch „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ von Sabine Ludwig. Mario darf nun also Anlauf nehmen, um im Lesewettbewerb vom Börsenverein des deutschen Buchhandels in Ludwigsburg die nächste Hürde zu nehmen.
Doch alle, die sich der Herausforderung gestellt hatten und angetreten waren, durften nicht bloß stolz auf ihre erbrachte Leistung sein. Sie wurden ebenso wie der Sieger mit Buchpräsenten belohnt, die freundlicher Weise von der Schiller-Buchhandlung gesponsert worden waren.
Denn die Sechstklässler sollen ja dran bleiben am Lesen! „Lesen ist wichtig!“, betonte Schulleiter Hans-Joachim Sinnl bei der Preisverleihung. „Wir schlüpfen beim Lesen von Romanen, Geschichten und Gedichten in eine andere Welt und erfahren dabei Neuigkeiten, die wir sonst gar nicht wüssten.“ Als Beispiel verwies er auf das bereits im 6. Jahrhundert entstandene Liebesgedicht „Du bist min, ich bin din“, das heute noch seine Faszination auf den Hörer ausübt.
Die Teilnehmer: 6a Moritz Althaus, Giuliana Wessel 6b Carolin Lanz, Mia Tornow 6c Anna Herzog, Mario Mißbach 6d Hannah Kazda, Mika Metzner