Tradition und Innovation mit Verantwortung für die Welt

FAG beginnt Bildungspartnerschaft mit TRUMPF in Ditzingen

Unterzeichnung des PartnerschaftsvertragsUnterzeichnung des PartnerschaftsvertragsVaihingen (my) Technischer Fortschritt kann atemberaubend sein. Und wer die Produktionsmöglichkeiten und –felder des Ditzinger Hochtechnologieunternehmens „TRUMPF“ anschaut, kommt aus dem Staunen kaum heraus. Da muss man von einem Glücksfall sprechen, dass sich ein weltweit agierenden Unternehmens der Zusammenarbeit mit jungen Menschen öffnet. Den Schülerinnen und Schülern vom Friedrich-Abel-Gymnasium jedenfalls werden sich durch die in diesen Tagen unterzeichnete Bildungspartnerschaft faszinierende Einblicke in die Welt der modernen Technik erschließen.

Der Weg dazu führte über die Wissensfabrik in Ludwigshafen, die in Zusammenarbeit mit Uni-Wissenschaftlern Module erstellt hat, um Kindern und Jugendlichen Grundlagen der Informationstechnologie zugänglich zu machen. Gleichzeitig soll die Bedeutung der Digitalisierung im persönlichen und beruflichen Bereich reflektiert werden und mit der Entwicklung von Sozialkompetenzen einhergehen.

Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF hat weltweit über 70 Tochtergesellschaften mit mehr als dreizehntausendvierhundert Mitarbeitern . Für diese bietet TRUMPF zum Beispiel flexible Arbeitszeiten, Bildungs- und Familienzeiten oder bald auch eine firmeneigene Kita in Ditzingen an.
In 3D-Druck erstellter GlobusIn 3D-Druck erstellter Globus Dieser Respekt gegenüber den Beschäftigten korreliert mit dem Anspruch, durch die Liebe zum Detail Werkzeuge zu produzieren, die die Welt von morgen neu gestalten werden. Wer wie TRUMPF Technologien für den Menschen herstellt, kümmert sich auch früh darum, Mitarbeiter zu gewinnen, die sich darüber bewusst sind, dass Fortschritt in gesellschaftlicher Verantwortung geschehen muss.

Und weil Bildung der Grundstein für Innovationen darstellt, hat die Firma 24 aktive Bildungspartner, darunter seit kurzem das FAG, das nicht nur von finanzieller Unterstützung profitieren kann, sondern seinen Schülern auch themenspezifische Unternehmensexkursionen bei TRUMPF anbieten wird.
Dort bewerben sich pro Jahr etwa dreitausend junge Menschen um einen Platz als Azubi oder fürs duale Studium. Den Großteil ihrer Ausbildung verbringen sie dann am Standort Ditzingen, ergänzt durch Hospitationen und Auslandsaufenthalte in anderen Fachbereichen und Tochtergesellschaften, falls sie eine der begehrten Stellen erhalten haben. „Wir prüfen nicht nur, ob ein Bewerber mathematisch-technisch begabt ist. Wir legen auch Wert auf Teamfähigkeit und soziales Engagement“, hieß es dazu in der Ausbildungsabteilung.

3D-Druck-Erzeugnis3D-Druck-Erzeugnis „Reinschnuppern“ kann man außerhalb der schulischen Projektarbeit auch im Rahmen von BOGY oder während der Ferien. Spätestens dann müsste bei einem interessierten Jugendlichen der Funke überspringen, wenn er beobachten kann, wie in der Lasertechnik Neues entsteht oder im 3D-Drucker über Nacht ein Prototyp hergestellt wird. Dazu ebnet der Informatik- und NWT-Unterricht am FAG den ersten Schritt und nutzt dazu das anschauliche Material der Wissensfabrik-Module.