Gelbe Engel vom Friedrich-Abel-Gymnasium machen Erwachsene und Kinder froh

Wie aus einer leeren Garage ein Stück Brennofen wird

FahrradbörseFahrradbörseDer Förderverein am Friedrich-Abel-Gymnasium lud Eltern und Interessierte zu seiner dritten Fahrradbörse ans FAG ein. Immer wenige Wochen vor Ostern wird das FAG zur Drehscheibe von Familien, die gerne ihr zu klein gewordenes und gut erhaltenes Fahrrad verkaufen oder gar gegen ein größeres eintauschen wollen. Tatsächlich kann auf diese Weise dem Osterhasen geholfen werden, wie es auf der Einladung des Fördervereins heißt. Selbst Kinder, die nicht mehr an das Wundertier glauben, fuhren strahlend über den Schulhof mit ihrem neu erstandenen rollenden Untergestell, und auch Eltern, die von der Fahrradbörse profitierten, zeigten sich mehr als zufrieden. Punkt 10.00 Uhr öffneten sich die Pforten am Friedrich-Abel-Gymnasium für die Käufer.
Auf sie warteten 62 Fahrräder, ein neuer Rekord in der kurzen Börsengeschichte des FAG-Fördervereins. Die Angebotspalette reichte vom Einrad, über Puky – Kinderräder bis zu Jugend- und Erwachsenenräder.
FahrradbörseFahrradbörse„Schön, dass Sie das anbieten“, meinte ein Verkäufer, „wenn das Kinderfahrrad verkauft wird, habe ich endlich wieder etwas mehr Platz in meiner Garage.“ Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Wunschvorstellung erfüllt, war bei der Radbörse des FAG-Fördervereins nicht gering. Mehr als jedes zweite der angelieferten Fahrräder fand am Ende der Veranstaltung einen neuen Besitzer. Schulleiter Hans-Joachim Sinnl erwarb gleich drei Kinderräder für seine Enkel. „Für mich ist es sehr schön zu sehen, dass unsere Vereinsgemeinschaft funktioniert, engagierten sich doch insgesamt dreizehn Mitglieder aktiv für die Fahrradbörse. Wir wollen aber auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und eine Plattform für Gespräche und den Austausch der Eltern bieten“, meinte die Vereinsvorsitzende Heike Bärenwald. Zehn Prozent des Verkaufspreises bleibt in der Vereinskasse. Damit können die Schulgemeinschaft und die Arbeit am FAG gefördert werden.

Jüngstes Projekt des Fördervereins ist die finanzielle Unterstützung der Fachschaften Bildende Kunst und Musik. Die Bildende Kunst benötigt einen neuen Brennofen, die Musiker wünschen sich Verstärkertechnik. In beiden Projekten sieht Heike Bärenwald das erwirtschaftete Geld gut investiert: „Am FAG wird Kreativität und das musische Angebot groß geschrieben, das unterstützen wir gerne“. So kommt es, dass aus einer leer gewordenen Garage ein Stück Brennofen entsteht.