Schülerinnen und Schüler am FAG beweisen Informatikpotenzial!

Vaihingen (dc/my) 511 der insgesamt 800 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Abel-Gymnasiums haben vom 5. bis 16. November am Online-Wettbewerb „Informatik-Biber 2018“ teilgenommen und hervorragende Ergebnisse erzielt.

Informatik-Biber 2018Informatik-Biber 2018Beim „Informatik-Biber“ wird das Interesse für Informatik geweckt, ohne dass Kinder, Jugendliche oder Lehrkräfte Vorkenntnisse besitzen müssen. Ein Konzept, das aufgeht: Der Wettbewerb war noch nie so erfolgreich wie in diesem Jahr: 373.406 Schülerinnen und Schüler machten mit. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von mehr als 30.000 bzw. von gut 9 Prozent. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber liegt mit 165.121 Teilnehmerinnen bei rund 44 Prozent.

Die Schülerinnen und Schüler stellten sich den unterschiedlichsten Aufgaben, wie zum Beispiel: Wer findet das vermisste, selbstfahrende Auto? Wie sieht die optimale Zimmerverteilung beim Ausflug der "Hacking Girls" aus? In welcher Reihenfolge muss Bruno seine Kleidung stapeln, damit er bequem alles der Reihe nach anziehen kann?

Spielerisch setzen sich Kinder und Jugendliche also mit Fragen der Informatik auseinander. Das ist ohne Vorkenntnisse möglich und die Motivation ist groß, auch am FAG, das zu den Schulen mit sehr vielen absoluten Teilnehmerzahlen gehört.
„Wir danken dem Friedrich-Abel-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnehmerzahl wurde dieses Ziel am Friedrich-Abel-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärte BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl.

Darüber freut sich auch Schulleiter Hans-Joachim Sinnl: „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den stark engagierten Schulen im Bundesgebiet zu zählen. Mit unserem neuen Profilfach IMP (Informatik – Mathematik- Physik) ab Klasse 8 können wir unseren Schülerinnen und Schülern das Fach Informatik durchgängig anbieten.“

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen“, so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst ihre Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden“, betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Der Informatik-Biber ist das Einstiegsformat der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF). Der Wettbewerb ist die deutsche Beteiligung am „Bebras International Challenge on Informatics and Computational Thinking“, der 2004 in Litauen gestartet wurde. Träger von BWINF und damit auch des Informatik-Biber sind die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik; gefördert wird BWINF vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weitere BWINF-Projekte sind der Bundeswettbewerb Informatik, der Jugendwettbewerb Informatik und das Auswahlverfahren für das deutsche Team bei der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI).

PreisverleihungPreisverleihungAm FAG konnten nun die Preise feierlich übergeben werden: Es erreichten 28 Schülerinnen und Schüler einen 1.Preis und 54 Schülerinnen und Schüler einen 2. Preis. Die ersten Preisträger erhielten je nach Klassenstufe eine bedruckte Tasche oder eine Powerbank mit aufgedrucktem Informatik-Biber, passend zum Namen des Wettbewerbs. Die zweiten Preisträger freuten sich über einen Holzkugelschreiber inklusive der Informatik-Biber-Gravur.