Eltern, hört auf zu motzen

FremdsprachenwettbewerbFremdsprachenwettbewerbEin deutscher Mediationstext mit dieser provokanten Überschrift sollte beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen den Teilnehmern helfen, ihrem englischen Freund Argumentationshilfe gegen einen Artikel des Guardian zu schreiben, der rhetorisch fragt: „Is it time to ban children from using smartphones?“
150 bis 200 Wörter lang sollte diese kritische Antwort auf Englisch enthalten. Lea Krüger und Merit Neibig fanden für ihren imaginären Freund gute Argumente. „Gut essen – Was bedeutet das für dich?“ diese Frage erörterten Christine Daiss und Leonard Pfisterer aus den 10. Klassen des FAG beim diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen – auf Italienisch. Grammatikaufgaben, Landeskunde und ein Hörverstehensteil komplettierten das anspruchsvolle Aufgabenformat.
Bereits bei der Bewerbung musste ein selbst gedrehtes Video über einen prominenten Sprecher der gewählten Sprache eingereicht werden. „Die Sache mit dem Video fand ich cool, unsere Italienischlehrerin hat uns angespornt, da habe ich mitgemacht“ , berichtet Leonard. Für Christine ist der Wettbewerb eine tolle Erfahrung. „Ich liebe Fremdsprachen und bin nächstes Jahr sicher wieder dabei. Italienisch begeistert mich durch seine Leidenschaftlichkeit und vielleicht erhöht es auch die Chancen auf einen Preis, in einer Sprache anzutreten, die nicht jeder lernt“, fasst Christine ihre Erfahrungen zusammen.
Die Oberstufenschülerinnen aus JI durften in der Kategorie „SOLO+“ gleich in zwei Fremdsprachen ihr Können beweisen. Dass sie die beherrschen, haben Sophie Kemmer, Viviana König, Lea Krüger und Merit Neibig bereits in der ersten Runde bewiesen: Nur die Hälfte der rund 400 Bundesteilnehmer hat die zweite Runde erreicht. „Ich bin stolz auf unsere Talente. Alle vier FAGler haben diese Hürde übersprungen. Der Landesbeauftragte Paolo Vetrano hat dem Friedrich-Abel-Gymnasium eigens dazu gratuliert, das komme ganz selten vor! Und ich bin sicher, wir sehen auch im September beim Bundesfinale, dem Sprachenturnier in Papenburg, wieder Vaihinger“, freut sich der Fremdsprachenlehrer und stellvertretende Schulleiter Rainer Geppert, der am FAG den Wettbewerb koordiniert.