Der Wunsch, es gut machen zu wollen – Nevena Dimitrova in die Studienstiftung aufgenommen.

StudienstiftungStudienstiftungSchon Nevena Dimitrovas Lehrer aus der Unterstufe am Friedrich Abel Gymnasium merkten, dass die junge Schülerin von einer Leidenschaft besessen war, sie wollte alles besonders gut machen.
In der Mittelstufe entwickelte sich ein besonderes Interesse an den Naturwissenschaften bei ihr heraus. Schon in der neunten Klasse bewarb sie sich mit Erfolg für die Teilnahme an der Science-Academy, schon damals unterstützt von der dafür zuständigen Lehrerin Bibiana Hoffmann-Wollensak. Der Lohn für die präzise ausgearbeiteten Unterlagen war ein zweiwöchiger Aufenthalt in Adelsheim, bei dem wissenschaftliche Themen altersgerecht aufbereitet wurden.
Nevena Dimitrova spielte in ihrer Freizeit Geige und Klavier und tanzte zudem Ballett, war also auch außerhalb der Schule engagiert und verspürte auch hier die Neigung, alles besonders gut machen zu wollen. Die ursprünglich aus Bulgarien stammende Akademikerfamilie unterstützte ihre Tochter und förderte ihre Talente.
Nach dem Abitur 2017 hat sich Nevena bei der deutschen UNESCO-Kommission um einen prestige-trächtigen Freiwilligendienst bemüht. Sie erhielt die Zusage und lebte ein halbes Jahr in Kasachstan. Ihre bulgarischen Sprachkenntnisse haben ihr es leichter gemacht, mit der russischen Schrift und Sprache und auch mit der kasachischen Sprache zurechtzukommen.
Wenn man Nevena begegnet, kann man sich ihrer einfühlsamen Art nicht entziehen. Deshalb ist es schön, dass sie sich entschlossen hat, Ärztin zu werden. Seit dem Wintersemester studiert sie in Ulm Medizin und wurde dort jetzt auch in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Vorgeschlagen wurde die Medizinstudentin auch von der Jahrgangskonferenz des Friedrich-Abel-Gymnasiums.
Die Eltern und die Schule freuen sich, dass das Kind und die ehemalige Schülerin immer alles besonders gut machen will und sind stolz auf sie.