Mathe-Asse vom FAG schlagen zu

Vaihingen (my) Gleich sechsmal konnte Schulleiter Hans-Joachim Sinnl vom Friedrich-Abel-Gymnasium Schülerinnen und Schülern eine Urkunde überreichen, die sie als hervorragende Jung-Mathematiker ausweist. Beim Landeswettbewerb Mathematik 2018 hatten sie in der ersten Runde dreimal einen ersten und dreimal einen zweiten Platz belegt.
Der Landeswettbewerb Mathematik versteht sich als eine schulübergreifende Form der Begabtenförderung. Er soll für Schüler eine Anregung sein, ihre mathematische Begabung zu testen und weiter zu entwickeln. In der wettbewerbseigenen Zielsetzung heißt es, die Bearbeitung von komplexeren Problemen übe gerade auf Schüler der Unter- und Mittelstufe einen großen Reiz aus. Der Wettbewerb könne so die Initialzündung sein, sich überhaupt einmal selbstständig mit mathematischen Fragestellungen zu beschäftigen.
Besonders bei den komplex begabten Jugendlichen sei es wichtig, schon in der Mittelstufe ansprechende Förderungsmöglichkeiten anzubieten und sie mit ähnlich interessierten Altersgenossen in Kontakt zu bringen.
Preisträger des Landeswettbewerbs MathematikPreisträger des Landeswettbewerbs MathematikManche der FAG-Sieger sind „Wiederholungstäter“ wie Sabine und Peer aus der Klassenstufe 10, die in diesem Schuljahr zum letzten Mal am Wettbewerb teilnehmen dürfen, der für Fünft- bis Zehntklässler ausgeschrieben ist. Auch Simon zählt zu denen, die zum zweiten Mal dabei sind und erneut einen ersten Platz erringen konnten. „Die Erfahrung, die ich im letzten Jahr sammeln konnte, hat es in diesem Jahr für mich sogar leichter gemacht“, analysiert er sein gutes Abschneiden.
Wie die anderen beiden Erstplatzierten gehört Mathe zu seinen absoluten Lieblingsfächern. Die Logik-, Rechen- und geometrischen Aufgaben aus dem Wettbewerb treffen bei ihm genau den richtigen Nerv. Deshalb nimmt er selbstverständlich regelmäßig an der Knobelaufgabe „Problem des Monats“ teil und hat sich statt für eine zweite Fremdsprache bereits jetzt für das Hauptfach NWT entschieden. „Die zweite Sprache kommt dann etwas später und ich muss beim Lernen dabei schneller sein“, weiß er, aber das schreckt ihn nicht. Im Moment füllen ihn seine naturwissenschaftlichen Fächer noch nicht mal aus, obwohl er zusätzlich die MINT-AG besucht, eine am FAG speziell für neugierige junge Wissenschaftler wie Simon angebotene Begabtenförderung. Auch hier beteiligt er sich mit seiner Gruppe an einem Wettbewerb.
Und weil mathematisches Denken allen sechs enormen Spaß macht, werden sie auch in der zweiten Runde im Wettbewerb bleiben. „Das Dabeisein ist wichtig, auch für mich persönlich“, betont Christina. „Ob ich dann einen ersten oder zweiten Platz erreiche, ist nicht entscheidend. Im Beweisen und Herausfinden selbst liegt der Reiz!“