Sprachgenies in Durlach ausgezeichnet

Viviana König (li), Lea Krüger (re)Viviana König (li), Lea Krüger (re)„Ihr alle habt Leistungen weit über das hinaus erbracht, was in der Schule von euch erwartet wird!“ rief Paolo Vetrano, Koordinator für Baden-Württemberg, den Preisträgern im diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen zu.
Baden-Württemberg lässt es sich nämlich nicht nehmen, die jungen Sprachentalente mit einem eigenen Landespreis in drei Kategorien zu ehren. Die Sieger im Gruppenwettbewerb durften sogar ihren Beitrag dem fachkundigen Publikum aus Verlagen, Lehrern und Juroren in der festlichen Karlsburg in Durlach präsentieren. Munter ätzten die Siebtklässler des Durlacher Markgrafengymnasiums in fließendem Französisch und Englisch im Stile von Castingshows über die Gesangsqualitäten der Kandidaten, die einen ganzen Strauß an Fremdsprachen bis hin zu Russisch und Chinesisch präsentierten. Es folgte ein nachdenklicher Film Ravensburger Zehntklässler über ein Fußballtalent – in Spanisch.
Bei den Einzelwettbewerben schlug dann die Stunde der Vaihinger. Im Januar mussten die Schüler sich in ein landeskundliches Thema einarbeiten und ihr Wissen, vor allem aber ihr sprachliches Geschick, einen ganzen Vormittag lang in verschiedenen Prüfungsformen in der von ihnen gewählten Sprache unter Beweis stellen. Vom FAG erreichten beide Kandidatinnen das Finale: mit ihren Leistungen in Englisch konnte sich Lea Krüger einen zweiten Preis sichern. Herausragend schnitt Viviana König in Italienisch ab: wie nur 3% der insgesamt rund 450 Teilnehmer wurde sie mit einem von den Fremdsprachenverlagen gestifteten ersten Landespreis ausgezeichnet.
„Eine tolle Erfahrung“ strahlten die beiden FAG-Sprachgenies, „wird sind im nächsten Jahr wieder dabei.“ Als Oberstufenschülerinnen müssen sie sich dann dem Wettbewerb „Solo plus“ stellen, in dem mit mindestens zwei Fremdsprachen gleichzeitig gearbeitet wird. Dort wollen sie in die Fußstapfen der beiden Abiturientinnen Marie-Kristin Krüger und Wiebke Neibig vom FAG treten, die im zweiten Jahr in Folge im Bundesfinale des Wettbewerbs stehen.
„Es freut mich, dass unsere Schüler kontinuierlich so erfolgreich sind“ kommentiert Rainer Geppert, der Italienischlehrer der beiden FAG-Koryphäen. „Wir denken darüber nach, die Wettbewerbsteilnahme ab dem nächsten Jahr zu institutionalisieren und so unseren jungen Talenten zu zeigen, wie weit man mit Sprachen kommen kann.“