Schule trifft Rathaus

Schule trifft Rathaus
Schüler des FAG erfahren Kommunalpolitik



Vaihingen Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a des Friedrich-Abel-Gymnasiums, begleitet von ihren Lehrern Dr. Gaby Mandl-Steurer und Herrn Sardoschau, war es schon etwas Besonderes, auf den Sesseln im Sitzungssaal des Rathauses Platz zu nehmen, sich – zumindest für den Moment – wie ein Gemeinderat zu fühlen und Entscheidungen für die Stadt zu treffen. Genau dies war auch die Intention des Aktionstages „Schule trifft Rathaus“, der am 14. Juni 2018 stattfand und von der Landeszentrale für politische Bildung und der Stadt Vaihingen organisiert wurde.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten gleich zu Beginn Abstimmungskärtchen, mit denen im Laufe der Veranstaltung abgestimmt wurde. So stand ein grüner Smiley immer für Ja und ein roter für Nein. Nachdem die Schüler über den Ablauf des Vormittags informiert wurden, hatten sie Gelegenheit, die politischen Ebenen Bund, Land und Kommune zu erarbeiten und diesen 8aaaa beim Rathaus8aaaa beim Rathausunterschiedliche Aufgaben zuzuordnen. Die LpB-Mitarbeiter Katrin Reutter (eine FAG-Absolventin), Franziska Deuschle und Tobias Rieger informierten in einem nächsten Schritt über die Wahl- und Pflichtaufgaben der Gemeinde. Besonders spannend wurde es, als die Schüler aufgefordert wurden, sich ihre Traumstadt vorzustellen und davon ausgehend konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die Stadt zu formulieren. Diese Vorschläge – unter anderem wünschten sich die Jugendlichen mehr Freizeitaktivitäten, mehr Grünflächen oder auch ein neues, großes Kaufhaus – wurden dann zusammengetragen und kategorisiert. Im Anschluss daran stellten sich Oberbürgermeister Maisch und auch der Jugendgemeinderat vor und die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Verbesserungsvorschläge und Wünsche vorbringen. Herr Maisch nahm sich viel Zeit für die Anliegen der Schüler und diskutierte mit den Jugendlichen. Ein besonderes Augenmerk lag auch auf dem Jugendgemeinderat, der für politisches Engagement warb und die Fragen der Jugendlichen aus seiner Sicht beantwortete.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete sicher die anonyme Abgabe von Fragen an Herrn Maisch. Der Oberbürgermeister zog einige der Zettel, die zuvor ausgefüllt und eingesammelt wurden, und beantwortete mit Geduld und Gründlichkeit die Fragen, die an ihn gerichtet wurden. Einige der Fragen betrafen eher Anliegen zur Infrastruktur, andere waren auch persönlich formuliert: So wurde Herr Maisch auch gefragt, warum er Bürgermeister geworden sei oder ob er enttäuscht sei über das Ergebnis der Bürgerbefragung zur geplanten Bebauung der Köpfwiesen. Der Oberbürgermeister nahm die Fragen sehr ernst und freute sich sichtlich, als die Jugendlichen ihm abschließend via Abstimmung bescheinigten, gute und zufriedenstellende Antworten gegeben zu haben. Aber auch für die FAGler gab es Lob vom Bürgermeister: So viel wie die Besucher dieses Vormittages hätte schon lange keine Klasse mehr gewusst, meinte Herr Maisch anerkennend.