Von U-Booten, Handlungsreisenden und archäologischen Rekonstruktionen

Sechs Schüler des Friedrich Abel Gymnasiums erhalten Zusagen für Begabtenprogramme

Erneut hat das Friedrich Abel Gymnasium begabte Schüler zur außerschulischen Begabtenförderung vorgeschlagen. Alle vorgeschlagenen Schüler haben die begehrten Plätze erhalten.
BegabenförderungBegabenförderungMaximilian Krauß, Anna Kintrup und Rahel Kintrup (alle J1,v.l.n.r)) konnten an einem Seminar der Rotarier: RYLA – Rotary Youth Leadership Award teilnehmen, das nicht nur in Europa, sondern auch in den USA sehr prestigeträchtig ist. Auf Schloss Liebenzell zeigten die Rotarier den Schülern Wege zur Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft auf. Hierbei ging es nicht nur darum, eine konkrete berufliche Ausrichtung zu finden, sondern sich auch klar zu werden über die gesellschaftliche Verantwortung, die man mit der jeweiligen Berufswahl übernimmt. Bei Referaten und Arbeitsgruppen gab es Begegnungen mit Rotariern, die bereitwillig aus ihrer Arbeitswelt berichteten und beim geselligen Teil am Abend erhielten die FAG-Schüler dann auch so manchen ganz individuellen Tipp für die studentische und berufliche Zukunft. „Plötzlich fühlt man sich so erwachsen und ernst genommen“, meinte ein Teilnehmer.



BegabenförderungBegabenförderungDie anderen Schüler müssen auf ihre externe Begabtenförderung noch etwas warten. Peer Räke (9b,v.l.n.r) hat eine Zusage zur 16. Science Academy BW aus dem Bereich Chemie und Technik: „Save my U-Boot – Ein Rettungssystem für Modellboote.“ In Adelsheim wird er Ende August versuchen, sein Boot zu retten.
Gleich zwei Schüler (beide aus der Jahrgangsstufe1) wurden zur Deutschen Schülerakademie zugelassen: Christine Bachmanns Kurs hat auch einen lustigen Namen: „Wenn der Handlungsreisende beim nächsten Nachbarn klingelt“. Hierbei geht es nicht um ein Theaterstück oder ein Exposure-Project, sondern um die Optimierung des Weges des Handlungsreisenden und somit um theoretische Informatik. Christine Bachmann wurde nach Schloss Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, um sich schülerakademisch fortzubilden. Den Schluss bildet Philipp Domke, der ebenso zu einem ausgefallenen thematischen Schwerpunkt eingeladen wurde. Er begibt sich „Auf Spuren der Vergangenheit. Zur Entstehung der archäologischen Rekonstruktion“ nach Papenburg in Niederschaden, fast an der Nordsee.
Alle sechs FAG-Schüler werden sicher mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für ihr späteres Leben zurückkommen. Und mit vielen neuen Freunden. Bibiana Hoffmann-Wollensak, Organisatorin am Friedrich-Abel-Gymnasium zeigte sich sichtlich zufrieden, wurden doch alle vorgeschlagenen Schüler angenommen, ein äußerst bemerkenswertes Ereignis.