Eine heiße Sprachreise nach England

Vaihingen (my) „Nehmt einen Regenschutz mit und eine warme Mütze!“, lautete die Empfehlung für die 59 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7 vom Friedrich-Abel-Gymnasium für ihren fast einwöchigen Aufenthalt in England. Schließlich war es erst Mitte April und Großbritannien besitzt nicht gerade das Image einer sonnenverwöhnten Insel!
Gruppenfoto am MeerGruppenfoto am Meer Doch was erwartete die Gruppe und ihre drei Begleitlehrerinnen nach der Überfahrt von Calais nach Dover tatsächlich? Regenwetter, Nebel und ein wenig schmackhaftes Essen, garniert mit Minzsoße? Weit gefehlt! Sonnenschein pur, Temperaturen bis 28 Grad und freundliche Gastfamilien, die sich um ein abwechslungsreiches, typisch englisches Essen bemühten.
GruppenfotoGruppenfoto Bei der Ankunft in Dover am späten Nachmittag hüllten sich die weißen Kreidefelsen noch in ein typisch englisches Grau, aber bereits die Weiterfahrt zum Ziel der Reise bescherte den Teenagern einen ersten Aufenthalt am historisch bedeutsamen Strand von Hastings, wo im Jahr 1066 William der Eroberer mit seinen Truppen an Land gegangen war.
Andere klangvolle Namen wie Canterbury, Brighton und London sollten folgen. Aber auch die typische Landschaft der Südküste Englands kam in den nächsten Tagen während einer zweistündigen Wanderung zu ihrem Recht und beeindruckte mit herrlich grünen Schafweiden, einem tosenden Meer und viel Sonne!
An den Vormittagen jedoch ging es in die Sprachenschule von Eastbourne, wo die Schüler in vier Kleingruppen in spielerischer Form und fern von jeglichem Notendruck mit einheimischen Lehrerinnen diskutierten und viel über Land und Leute in Erfahrung brachten.
Die Küste EnglandsDie Küste Englands „Your English is pretty good“, lobten die Pädagogen am letzten Schultag und stärkten so das neu erworbene Selbstvertrauen, das die Schüler auch durch den Kontakt in ihren Gastfamilien erworben hatten. Denn dort war klar, dass man sich nur in der Fremdsprache unterhalten konnte. Eine Herausforderung, die nach einem herzlichen Empfang aber gern angenommen wurde. „Hello, Darling, what’s your name?“, lautete die Frage einer Gastmutter bei der Ankunft. Wer sollte sich da nicht willkommen fühlen?!
Gruppenfoto vor der Tower bridgeGruppenfoto vor der Tower bridge Dennoch fieberten alle dem Ausflug nach London entgegen, dem krönenden Abschluss der Reise. Ein Tag durch die Weltmetropole bummeln, am Buckingham Palast vorbei die Garden der Queen marschieren sehen, im St. James Park ein Picknick einlegen, an der Themse entlanglaufen und im London Eye die Stadt von oben betrachten – ein ganzer Tag gespickt mit Highlights.
Davon konnten die FAGler anschließend ausgiebig während der Nachtfahrt nach Hause träumen und viele von ihnen hatten noch ein paar britische Pfundnoten übrig behalten - für den nächsten Aufenthalt auf der Insel.