Trusting in brave ideas

„Wenn mutige Ideen auf das Vertrauen unseres Familienunternehmens treffen, entsteht etwas Besonderes“, ist auf der Website der Trumpf-Gruppe aus Ditzingen zu lesen.
„Bei mutigen Ideen sind wir immer dabei“, schmunzelte Schulleiter Hans-Joachim Sinnl vom Friedrich-Abel-Gymnasium Vaihingen, als er zusammen mit den FAG-Lehrern Kolja Meyer und Timna Trittler die Referentin aus dem Unternehmensbereich Gesellschaftliche Verantwortung Josephine Starzmann und Marisa Striegel am FAG begrüßte.
Timna Trittler ist Fachvertreterin für NwT am Friedrich-Abel-Gymnasium, Kolja Meyer Vorsitzender der Bildungsplankommission für NwT in der Kursstufe und Fachberater für das Regierungspräsidium.
Kolja Meyer, Timna Tittler, Josephine Starzmann, Marisa Striegel, H.-J. Sinnl (v.l.n.r)Kolja Meyer, Timna Tittler, Josephine Starzmann, Marisa Striegel, H.-J. Sinnl (v.l.n.r) Die Referentinnen des Markt- und Technologieführers bei Werkzeugmaschinen und Lasern für die industrielle Fertigung sind nach Vaihingen gereist, um dem Gymnasium das Konzept ihres neuen Bildungsprojekts „MINT 16 +“ vorzustellen. Ausgelotet wurden bei dem Informationsaustausch Schnittmengen zwischen Unternehmen und Schule, um das gemeinsame Ziel, Begeisterung für MINT-Themen bei Schülerinnen und Schülern zu wecken, zu verfolgen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Wissensfabrik-Unternehmen für Deutschland e.V., einer Initiative von mehr als 130 Unternehmen und Stiftungen, arbeitete TRUMPF gemeinsam mit der Carl Zeiss-AG an einem didaktischen Konzept, das an ausgewählten Partner-Schulen umgesetzt werden soll.
Das Friedrich-Abel-Gymnasium passt als besondere NwT-Schule besonders gut zu den Anforderungen des Projektes, wird an der Schule doch NwT schon ab der 6. Klasse bis in die Kursstufe hinein unterrichtet. Hinzu kommt die für besonders begabte Schüler eingerichtete MINT-AG, die mit dem Unternehmen schon über die Entwicklung eines Getränkemixers in Kontakt trat.
Bei MINT 16+ bearbeiten die Schülerinnen und Schüler, unter Anleitung des projektleitenden Lehrers und der Unterstützung von TRUMPF Experten, eine betrieblich relevante Problemstellung. Dadurch erhalten die Jugendlichen nicht nur einen Einblick in die reale Unternehmenswelt, sondern können die schulischen Vorkenntnisse in die Praxis transferieren. Zur Auswahl stehen dabei unter anderem Projekte aus den Bereichen Industrie 4.0, Machine Learning.
Kolja Meyer und Timna Trittler erkannten schon auf den ersten Blick zahlreiche Elemente für Oberstufenschüler, sich aus der Projekt-Toolbox zu bedienen. In ersten Überlegungen wurden Möglichkeiten besprochen, wie die Projektinhalte in den Lehrplan integriert und die Durchführung im Schulalltag aussehen könnte.
Parallel dazu sollen die Themenfelder der Kooperation enger abgesteckt werden und der Kontakt zu den Fachausbildern von TRUMPG aufgebaut werden.
Das unternehmerische Ziel, das Bildungsniveau im MINT-Bereich zu fördern und möglicherweise begabte Schüler kennenzulernen, deckt sich mit dem schulischen Ziel der Motivation, die diese Zusammenarbeit mit sich bringt.
Höchst erfreut waren Marisa Striegel und Josephine Starzmann über die FAG-Bewerbung für das Fach IMP.
Beide sehen nicht nur im MINT-Bereich, sondern auch in der Informatik eine sehr gute Kooperationsmöglichkeit.
Wenn das Konzept steht, sollen die Überlegungen in eine Bildungspartnerschaft zwischen TRUMPF und dem Friedrich-Abel-Gymnasium münden.