Bundeswettbewerb Fremdsprachen - Endrunde erreicht

Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Endrunde erreicht

Groß war die Freude am FAG, als Marie-Kristin Krüger und Wiebke Neibig die freudige Nachricht überbrachten: Sie haben sich im „Bundeswettbewerb Fremdsprachen“ für die Endrunde qualifiziert. Von über 1000 Teilnehmern zu Beginn des Wettbewerbs „Solo plus“ erreichte ein Viertel die zweite Runde (die VKZ berichtete am 1. Februar). Marie-Kristin Krüger und Wiebke Neibig erreichten nun neben 49 weiteren Finalisten aus ganz Deutschland die Endrunde. Im September werden sie in Rastatt ihr Können unter Beweis stellen. Das Besondere an dem Wettbewerb ist es, dass die Schüler mit zwei Fremdsprachen an den Start gehen müssen.

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Beide FAG-Schülerinnen haben für den Wettbewerb die Sprachenkombination Englisch und Italienisch gewählt, zwei Fächer für die sie brennen: in der Debating-AG des Vaihinger Traditionsgymnasiums haben sie das Argumentieren gelernt und Marie-Kristin Krüger ist in diesem Jahr bis zu den „School Championships“ der renommierten „Cambridge Union“ gelangt. Wiebke Neibig verbrachte ein knappes Schuljahr als Gastschülerin in England. Zusätzlich zum Unterricht in Italienisch, das beide als ihr Schulprofil gewählt haben, haben sie Land und Leute auch im direkten Austausch kennengelernt, Wiebke beim Austausch in Italien und Marie-Kristin über einen mehrwöchigen Gastaufenthalt im Tessin, der italophonen Schweiz. Doch damit nicht genug: in Latein bestreitet sie im Mai die zweite Runde von „Humanismus heute“. Nicht nur die beiden Finalistinnen strahlen, auch am FAG freut man sich über die Bestätigung des Fremdsprachenkonzepts. „Wir legen im Unterricht die Basis und bieten Anregungen so bald und so oft wie möglich in die Praxis zu gehen und das zahlt sich aus“, erklärt Rainer Geppert, Leiter der Fachschaft Italienisch am FAG.

Der Blick der beiden Sprachentalente jedoch geht nach vorne: „Ich bin gespannt auf die anderen Teilnehmer und freue mich, neue Bekanntschaften zu machen“, sagt Marie-Kristin und Wiebke ist gespannt, ob noch mehr Finalisten in Italienisch antreten und ob auch exotische Sprachen gesprochen werden. Schließlich ist der Wettbewerb auch offen für Dänisch, Türkisch, Tschechisch und viele weitere Sprachen. Der Blick nach vorne eröffnet aber auch die Aussicht auf weitere Förderung: als Hauptpreis winkt die Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes, aber auch Reisen in die USA oder Italien warten auf die Sprachenasse. Am FAG heißt es: Good luck! In bocca al lupo!