FAG-Lateiner beim Landeswettbewerb HUMANISMUS HEUTE gleich mehrfach erfolgreich

FAG-Lateiner beim Landeswettbewerb HUMANISMUS HEUTE gleich mehrfach erfolgreich

Mit großem Erfolg haben Lea Kintner, Marie-Kristin Krüger und Florian Walz aus dem Lateinkurs der Jahrgangsstufe 1 des Friedrich-Abel-Gymnasiums an der ersten Runde des 36. Landeswettbewerbs „Alte Sprachen“ 2017 teilgenommen. Dieser Wettbewerb, der insgesamt aus drei Runden besteht, steht nur Schülerinnen und Schülern der Kursstufe offen und wird alljährlich von der Stiftung HUMANISMUS HEUTE gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes durchgeführt. Aus einem Katalog von insgesamt fünf Themen wählten die beiden Schülerinnen und der Schüler jeweils ein altsprachliches Thema aus, mit dem sie sich individuell in einer maximal zehnseitigen Abhandlung kritisch-fundiert auseinandersetzen mussten. Diese schriftliche Arbeit entspricht in Methode, Umfang und Anspruch einer Seminarkursarbeit. Während sich Lea Kintner in ihrer Arbeit „Unsterblichkeit und Leiden am Leben“ mit der Darstellung des sterbenden Sokrates in Platons Dialog Phaidon und Nietzsches Fröhliche Wissenschaft Nr. 340 beschäftigte, ging Marie-Kristin Krüger in ihrer Wettbewerbsarbeit mit dem Titel „Profil eines Verführers“ der Frage nach, wie Ovid in der Liebeselegie 2,4 aus seinen Amores die klassische Figur eines erotischen Verführers poetisch gestaltet hat und verglich im Anschluss daran Ovids Charakterisierung des Liebhabers mit der Verführergestalt in Leporellos Register-Arie aus dem 1. Akt von Mozarts Don Giovanni im Hinblick auf Gemeinsamkeiten und Unterscheide. Beide Schülerinnen erhielten für ihre überragenden Leistungen von der Stiftung HUMANISMUS HEUTE jeweils den ersten Preis. Einem rein historischen Thema wandte sich dagegen Florian Walz in seiner Arbeit „Princeps im Zwielicht“ zu, die mit einem zweiten Preis prämiert wurde. Er untersuchte anhand der Schrift De brevitate vitae des römischen Philosophen Seneca und des ersten Buches der Annales des Historikers Tacitus, wie unterschiedlich beide Schriftsteller Kaiser Augustus gesehen und bewertet haben. Als Gewinner eines zweiten Preises wartet auf Florian in der Zeit vom 10. bis 12. bzw. 24. bis 26. November 2017 ein interdisziplinäres HORIZONTE-Seminarwochenende in Neresheim. Lea Kintner und Marie-Kristin Krüger dürfen sich über ein interdisziplinäres Akademiewochenende freuen, zu dem sie vom Kultusministerium eingeladen sind und das in der Zeit vom 13. bis 17. März im Klosterhospiz Neresheim stattfindet. Darüber hinaus haben sich die beiden Schülerinnen für die Teilnahme an der zweiten Runde qualifiziert. Diese findet als Klausur am 10. Mai in der Zeit von 8.30 bis 13.00 Uhr am FAG statt und besteht in einer Textinterpretation und in einem Textvergleich. Zudem muss ein Textabschnitt, der nur in der Originalsprache vorliegt, unter Zuhilfenahme des Wörterbuchs übersetzt werden. Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmerinnen und den Teilnehmer und viel Erfolg bei der Arbeit in der zweiten Runde.