Geschwister Bachmann gewinnen erste Preise im Landeswettbewerb Mathematik

Geschwister Bachmann gewinnen erste Preise im Landeswettbewerb Mathematik

Christine Bachmann besucht die Klasse 10a des Friedrich-Abel-Gymnasiums, ihre Schwester Sabine ist zwei Jahre jünger und Schülerin der Klasse 8a des Vaihinger Traditionsgymnasiums.
Beide mögen Mathematik, eine für Schulleiter Hans-Joachim Sinnl „gute Eigenschaft der beiden Schülerinnen.“ Im Landeswettbewerb Mathematik Baden-Württemberg erhielten die Schülerinnen in ihren Altersklassen als „Einzelstarter“ jeweils einen ersten Preis.
Grundsätzlich gibt es im Landeswettbewerb Einzelstarter und Gruppenstarter. An dem in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Bayern stattfindenden Wettbewerb beteiligten sich in der ersten Runde in Baden-Württemberg 613 Jugendliche aus Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen bis einschließlich Klassenstufe 10.
Geschwister BachmannGeschwister Bachmann Um die Altersungleichheit auszugleichen, können die Teilnehmer bis zu den Klassenstufen 9 vier aus sechs Aufgaben wählen. Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 werden nur Lösungen der Aufgabentypen 2 bis 6 berücksichtigt. Um einen ersten Preis erreichen zu können, müssen vier Aufgaben richtig gelöst werden.
Bei Christine und Sabine Bachmann war dies der Fall. Sie erhielten neben einer Urkunde auch einen Buchpreis. Wichtiger aber ist, dass sich beide durch diese Nominierung eine Fahrkarte für ein mehrtägiges mathematisches Seminar lösen konnten, das im Mai / Juni 2017 stattfinden wird. Zudem können sie an der zweiten Runde des Wettbewerbs teilnehmen, in der es aber nur noch Einzelstarter geben wird, aber damit haben die beiden FAG-Schülerinnen ja schon Erfahrung.
Zur erfolgreich zurückgelegten ersten Runde meinten die mathematikbegeisterten Schülerinnen, dass es schöne Aufgaben zum Knobeln gewesen seien, beispielsweise mussten sie herausfinden, ob mit den vier Augenzahlen von Spielwürfeln eine vierstellige Zahl gebildet werden könne, die keine Primzahl ist.
„Es macht Spaß, sich zu überlegen, was genau das Problem ist und dann nach Lösungswegen zu suchen“, kommentierte Christine Bachmann und ihre Schwester Sabine bestätigte: „Es gibt immer mehrere Wege, eine Aufgabe zu lösen, und wenn man ein Lösung hat, kann man immer noch nach einem geschickteren Lösungsweg suchen.“ Beide waren sich einig, dass sie den Wettbewerb als Abwechslung zum Mathematikunterricht der Schule verstehen, für den man zwar auch Mathematikkenntnisse brauche, wichtiger jedoch sei Phantasie für die Lösungswege.