Keep Cool am FAG

Überall - in der Schule, auf dem Nachhauseweg, am Bahnhof, im Bus, in der S-Bahn oder sonst wo: Wir alle haben schon Situationen erlebt, in denen andere Menschen – Mitschüler/innen oder Unbekannte, junge oder ältere Leute – belästigt, bedroht, beleidigt, beschimpft oder dumm angemacht werden – aus welchen Gründen auch immer! Cool bleiben ist da nicht immer ganz leicht. Einzugreifen bedeutet immer das Risiko der Eskalation, weshalb sich die meisten Menschen eher selten einmischen.

Schwierige Situationen werden aber durch ein passives Verhalten nicht besser.

Einundzwanzig Schülerinnen und Schüler des FAG wollten wissen, wie sie aktiv werden können, ohne dass das ein böses Ende hat. Deshalb haben sie sich im Workshop „Keep Cool“ zu „StopperInnen“ ausbilden lassen. Im Workshop haben die Schülerinnen und Schüler Selbsterfahrungen zu vielen Fragen gemacht: Wie nah dürfen fremde Personen an mich rankommen? Wo ist meine Grenze? Wie kann ich es schaffen, dass ich auch in schwierigen Situationen selbstbewusst bleibe? Die TeilnehmerInnen haben in Rollenspielen Alternativen zu eskalierenden Alltagssituationen durchgespielt: Wie geht eine brenzlige Situation aus, wenn kein Zuschauer eingreift? Kann man in einer heiklen Situation vielleicht auch mal mit Humor reagieren oder muss man immer ganz ernst sein? Am Ende ging die Gruppe durch die Erfahrung gestärkt auseinander. Alle waren sich einig, dass es die beste Erfahrung für alle sei, das Gelernte erst gar nicht anwenden zu müssen.

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