JUNIOR

JUNIOR – ein Jahr als Unternehmer

Seit dem Schuljahr 2005/06 nehmen Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis im Rahmen des Neigungskurses Wirtschaft in der Jahrgangsstufe 1 an JUNIOR Expert teil, einem Programm des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, das Schülerinnen und Schüler für ein Schuljahr darin unterstützt, ein „JUNIOR-Unternehmen“ zu gründen. Dabei agieren die Schülerinnen und Schüler wie echte Unternehmer, Unterschiede sind allerdings die vereinfachten Bedingungen und der finanziell geringere Umfang. Die Leitung des Unternehmens liegt in den Händen der Schülerinnen und Schüler, sie kümmern sich als Vorstand, in der Finanz- oder Verwaltungsabteilung, im Marketing oder in der Technikabteilung um die erfolgreiche Umsetzung der Geschäftsidee am Markt, welche zu Beginn des Schuljahres wird von den Schülerinnen und Schülern selbstständig entwickelt wird. Dabei wurden am FAG bereits vielfältige Ideen umgesetzt, diese reichten von Mosaiktischen, über Lernspiele in den Bereichen Globalsierung und Grundschulenglisch bis zu Armbändern, Kerzen, Bechern, Hoodies und bedruckten Taschen. Sehr beliebt war auch das Eventmanagement, so wurden in der Vergangenheit ein Konzert im Jugendhaus oder eine Seniorenmesse in der Stadthalle organisiert.TaschenTaschen TaschenTaschen Dito TeamDito Team
Die Schülerinnen und Schüler lernen durch JUNIOR spielerisch den grundlegenden Aufbau und die Funktionsweise eines Unternehmens kennen. Insbesondere erhalten sie einen tieferen Einblick in die Grundlagen der Buchführung, Aufgaben und Zielsetzungen des Marketings sowie die vielfältigen Handlungsfelder der Unternehmensführung. Dabei fördert JUNIOR Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstständigkeit, die im Berufsleben von zentraler Bedeutung sind. Dabei bleiben Konflikte natürlich nicht aus, da die Motivation der Mitarbeiter über ein ganzes Jahr hinweg größeren Schwankungen unterliegt und das Suchen nach Bilanzfehlern durchaus nervenaufreibend sein kann.
Dennoch stellt JUNIOR eine ideale Möglichkeit dar, Theorie und Praxis zu verbinden und den Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Berufswelt und das unternehmerische Denken und Handeln zu ermöglichen. Dies beweisen unter anderem folgende Kommentare von ehemaligen Vorständen der Schülerfirmen:

„Ein Jahr als JUNIOR-Unternehmen, wie schnell verging doch diese Zeit! Wir haben viel gelacht, gestritten und gelernt. Wie funktioniert ein Unternehmen? Was muss man bei Verträgen beachten? Wie teuer ist eine Stunde Arbeit? Wie erstellt man eine Bilanz? Dies sind nur einige der Fragen mit denen wir uns als „Frequenz15“ auseinandergesetzt haben. Wir haben in diesem Jahr viel über Unternehmertum, Verantwortung und Teamwork gelernt und was noch viel wichtiger ist, wir hatten viel Spaß zusammen als Gruppe“! (Matthias Muijs, ehemaliger Vorstand von Frequenz 15)

KreativkerzeKreativkerze „JUNIOR schafft es unternehmerische Organisationstrukturen, Probleme und Verfahren im Rahmen des Learning by doing Prinzips an den Schüler zu bringen. Die dabei anfallenden Aufgaben können zwar erschlagend und sehr fordernd sein, sind aber im Nachhinein eine große Bereicherung. Zudem ist die Koppelung von JUNIOR und dem Schulfach Wirtschaft sehr wertvoll, da der normale Unterricht den Lernstoff zwar vermittelt, aber der Praxisbezug dabei manchmal verloren geht. Das Projekt JUNIOR ist meiner Meinung nach eine gute Sache und macht den Wirtschaftsunterricht des FAGs mit aus und sollte nicht als Abschreckung, sondern als Anreiz dienen dieses Schulfach zu besuchen. Die Praxis Erfahrungen reichen schließlich weiter als überhaupt denkbar über den Unterrichtsstoff hinaus und helfen einem Unternehmer und deren Umwelt besser zu verstehen. JUNIOR ist auch für das spätere Studium eine gute Vorbereitung.“ (Oliver Reimers, ehemaliger Vorstand von Kreativkerze.)
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